Behandlung von Harninkontinenz nach der Entfernung von Prostatakrebs

Dinge über die man nicht spricht - Michael Roth über Prostatakrebs, Impotenz und Inkontinenz

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Dass es zu unfreiwilligem Urinverlust kommt, kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine davon ist die Behandlung von Prostatakrebs. Die Freude über den erfolgreichen Verlauf der Behandlung wird oft getrübt, wenn in der Folge Harninkontinenz eintritt. Viele Männer leiden darunter. Dabei gibt es Hilfe auch jenseits von Binden und Einlagen. Die Behandlung von Harninkontinenz nach der Entfernung von Prostatakrebs der betroffenen Männer kann durch den unkontrollierbaren Harnverlust deutlich eingeschränkt werden.

Dennoch empfinden viele Betroffene Scham, über ihr Problem zu sprechen. Statt sich Hilfe zu suchen oder mit ihrem Umfeld zu sprechen, ziehen sie sich zurück und nehmen nicht mehr aktiv am Leben teil. Die Vereinsamung kann sogar so weit gehen, dass Selbstmordgedanken auftreten. Die nach einer erfolgreichen Prostata-OP eintretende Inkontinenz zeigt, wie dicht Freud und Leid beieinander liegen können.

Vor allem Männer, die mitten im Leben stehen, erfolgreich im Beruf sind und ihrem Umfeld gegenüber sehr selbstbewusst auftreten, haben sehr mit dem Problem des unfreiwilligen Urinverlusts zu kämpfen.

Wenn dann auch noch Sexualstörungen wie Impotenz auftreten, kann dies mitunter sogar den Lebenswillen schwächen. Dabei müssen sich Betroffene mit ihrem Problem nicht allein fühlen. Etwa Dabei lässt sich die Inkontinenz in verschiedene Formen einteilen. Vor allem die Belastungs- und Dranginkontinenz sind weit verbreitet. Zur Dranginkontinenz gehört etwa die überaktive Blase. Der Betroffene empfindet das Gefühl, nicht mehr rechtzeitig die Toilette aufsuchen zu können, bevor er dem Harndrang nicht mehr widerstehen kann.

Diese Dranginkontinenz ist oftmals nur ein vorübergehendes Phänomen, das sich von selbst wieder einige Monate nach der Prostata-OP legt. Wohingegen die Behandlung von Harninkontinenz nach der Entfernung von Prostatakrebs, also der Urinverlust bei bestimmten Belastungen wie schwerem Heben, Aufstehen oder Niesen, sich zu einem dauerhaften Zustand entwickeln kann. Doch gleich wie stark die täglichen Einschränkungen durch den unkontrollierbaren Urinverlust auch sind, viele Männer ziehen es vor, sich nicht in Behandlung zu begeben.

Rund 60 Prozent der betroffenen Männer möchten mit ihrem Problem lieber allein bleiben und sich niemandem anvertrauen. Anders als bei Frauen war es für betroffene Männer zuvor nie nötig, sich mit Binden oder anderen Hygieneartikeln dieser Art zu beschäftigen. Aufgrund fehlender Erfahrungswerte wird hier nicht selten zu einem falschen Produkt gegriffen, das letztlich nicht die gewünschte Sicherheit im Alltag und die erhoffte Verbesserung der Lebensqualität bietet, wodurch sich der Frust meist noch erhöht.

Wenn die Einlagen nicht ausreichend trocken halten, bedeutet dies, dass es zu einem erhöhten Wäscheaufkommen kommt. Einige Betroffene berichten, dass hierdurch sogar Verstimmungen bei der Partnerin hervorgerufen wurden. Wenn dann auch der eigene Arzt kein adäquater Ansprechpartner ist, bleibt vielen Männern nichts anderes übrig, als sich komplett zurückzuziehen. Denn auf das Problem der Inkontinenz angesprochen, reagieren viele Ärzte sehr verständnislos und verweisen Behandlung von Harninkontinenz nach der Entfernung von Prostatakrebs die erfolgreich durchgeführte OP.

Dass es nun hin und wieder zu einem unkontrollierten Tröpfeln kommen würde, könne der Patient angesichts seiner Genesung wohl aushalten. Zwar wäre eine operative Behandlung bei Harninkontinenz möglich, insbesondere, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen, doch wird dem Patienten ein ungewisser Ausgang suggeriert und in Frage gestellt, ob er sich wirklich erneut den Strapazen eines Eingriffs aussetzen wolle.

Eine Garantie gibt es hierfür zwar nicht, doch vielen Männern tut es gut, aktiv etwas zu ihrer möglichen Genesung beitragen zu können. Der Harn wird dadurch Behandlung von Harninkontinenz nach der Entfernung von Prostatakrebs. Die Schlinge wird fixiert, der Patient muss sich hier also nach dem Einsetzen nicht weiter darum kümmern. Ob dies eine wirkliche Erleichterung darstellt, muss jeder Patient für sich entscheiden. Geändert am: Januar Harninkontinenz nach einer Prostata-Op ist keine Seltenheit Dabei müssen sich Betroffene mit ihrem Problem nicht allein fühlen.

Berührungsängste mit Binden und Einlagen Anders als bei Frauen war es für betroffene Männer zuvor nie nötig, sich mit Binden oder anderen Hygieneartikeln dieser Art zu beschäftigen. Mehr zum Thema Die Libido — wie sie sich mit dem Alter verändert Finasterid schützt vor Prostatakrebs Erektionsstörungen — wie behandeln?

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