Behandlung von Krebs der Prostata Hormone

Prostatakrebs: Symptome & Früherkennung

Schmerzen in der Prostata nach dem Sex

Wenn das Prostatakarzinom langsam wächst und sich in einem frühen Stadium befindet, muss eine Behandlung nicht in jedem Fall zwingend notwendig sein. Weiterhin kann eine Therapie bei älteren Männern unter Umständen nicht ratsam sein, da mit anderen ernsten medizinischen Problemen zu rechnen ist.

Der Arzt kann hier das sogenannte "watchful waiting", also ein "wachsames Abwarten", vorschlagen. Die Radikaloperation ist eine übliche Behandlungsmethode für die frühen Stadien des Prostatakarzinoms. Vorrangiges Ziel dieses Eingriffes ist es den Betroffenen zu heilen. Es kommt sinnvollerweise nur bei denjenigen Patienten eine radikale Entfernung der Prostata in Frage, bei denen der Tumor die Organgrenzen Prostatakapsel noch nicht überschritten hat, da sonst unweigerlich Krebszellen im Körper verbleiben.

Die Bestrahlung stellt eine weitere, seit langem bekannte Möglichkeit dar, das Prostatakarzinom zu behandeln. In frühen Stadien des Prostatakarzinoms kann die Strahlentherapie den chirurgischen Eingriff ersetzen; sie kann aber auch nach einer Operation angewandt werden, um eventuelle Resttumorzellen im Bereich des Operationsgebietes zu zerstören. In fortgeschrittenen Stadien kann die Strahlentherapie zur Linderung von Schmerzen oder anderen Problemen eingesetzt werden.

In Einzelfällen werden Patienten sowohl extern als auch intern bestrahlt. Die Prostata liegt im Körper zwischen Blase und Darm. Beide Organe sind sehr strahlenempfindlich, weshalb die Bestrahlungsbehandlung besonders sorgfältig erfolgen muss.

Hierfür wird vor dem eigentlichen Bestrahlungsbeginn ein Computertomogramm angefertigt. Mittels dreidimensionaler Berechnung wird dann die günstigste Technik ermittelt. Die Strahlentherapie selbst nimmt mehrere Wochen in Anspruch, wobei jedes Mal nur wenige Minuten bestrahlt wird - hierdurch kann sich das gesunde Gewebe zwischenzeitlich besser erholen.

Die Therapie lässt sich meist ambulant durchführen. Es wird eine genau berechnete hohe Strahlendosis direkt in der Prostata verabreicht. Da die Strahlung nur wenige Millimeter weit reicht, vermindert dies die Strahlenbelastung für das umgebende Gewebe ganz erheblich, so dass weniger Nebenwirkungen auftreten.

Der Grundgedanke der permanenten Seed Brachytherapie auch low dose rate LDR Brachytherapie genannt liegt darin, dass die lokale Anwendung der Strahlenquelle eine noch höhere Herddosis in der Prostata unter gleichzeitig weitgehender Schonung des umliegenden Gewebes ermöglicht.

Es muss nicht erst durch gesundes Gewebe gestrahlt werden, um den Tumor zu erreichen. Während die Strahlung mit der Zeit abnimmt, verweilen die kleinen Titanstifte problemlos in der Prostata. Die Seed Brachytherapie wird auch "Permanente low dose rate LDR Brachytherapie" genannt, weil die schwach radioaktiven Seeds in der Prostata verbleiben, auch nachdem die Strahlung nach etwa einem Jahr vollständig abgeklungen ist.

Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der sogenannten "high dose rate HDR Brachytherapie" um ein nicht permanentes Verfahren, wobei ein strahlendes Element durch in die Prostata eingelegte Schläuche meist in mehreren Sitzungen herein und wieder heraus gefahren wird. Die Schläuche werden nach Abschluss der Bestrahlung wieder entfernt. Die Einzeldosis dieser HDR Brachytherapie ist höher und ist meist kombiniert mit einer mehrwöchigen externen Strahlentherapie.

In der Behandlung des Prostatakrebses wird die Chemotherapie heute angewendet, wenn der Tumor nicht mehr auf die Prostata beschränkt ist und trotz Hormontherapie nicht unter Kontrolle gebracht werden kann.

Für diese Situation stehen heute relativ gut verträgliche Chemotherapeutika zur Verfügung. Für jeden Patienten muss individuell das für ihn beste Therapie - konzept erstellt werden.

Das bedarf besonderer ärztlicher Kenntnisse und Erfahrungen mit der Krebsbehandlung und dem Umgang mit Zytostatika. Prostatakrebszellen benötigen zum Wachstum das männliche Geschlechtshormon Testosteron, eine Erkenntnis die mit dem Nobelpreis belohnt wurde. Hier setzt die Hormontherapie an. Sie hemmt die Bildung bzw.

Wirkung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron - also des Hormons, welches das Wachstum eines bereits vorhandenen Prostatakrebses fördert. Der Hormonentzug führt zwar in den seltensten Fällen zu einer völligen Rückbildung des Prostatakarzinoms, jedoch sehr häufig zu einem Stillstand des Fortschreitens.

Dieser Wachstumsstillstand kann sehr lange dauern. Wenn der Patient einer Hormontherapie unterzogen wird, wird der Spiegel männlicher Hormone gesenkt.

Dieses Absenken des Hormonspiegels kann alle Zellen des Prostatakarzinoms beeinflussen, auch wenn sie sich schon in andere Teile des Körpers ausgebreitet haben. Es Behandlung von Krebs der Prostata Hormone mehrere Formen der Behandlung von Krebs der Prostata Hormone.

Sie kann aus der chirurgischen Entfernung von hormonproduzierenden Drüsen dem Behandlung von Krebs der Prostata Hormone bestehen. Diese Operation, genannt Orchiektomie, beseitigt die Hauptquelle der männlichen Hormone.

LH wiederum fördert die Testosteronproduktion im Hoden. Eine weitere Wirkstoffgruppe zur Hormontherapie sind die Antiandrogene. Antiandrogene unterbinden nicht die Hormonproduktion selbst, sondern die Wirkung von Hormonen.

Auftreten oder Zunahme von Knochenschmerzen, Harnwegsverengung, Muskelschwäche u. Diese Zunahme der Beschwerden geht üblicherweise spontan zurück. Eine andere Behandlungsmöglichkeit ist die dauernde zusätzliche Gabe von Antiandrogenen. Die Nebennieren jedoch produzieren weiterhin kleine Mengen von männlichen Hormonen.

In einigen Fällen kann Behandlung von Krebs der Prostata Hormone dem Patienten zusätzlich ein Antiandrogen geben, um auch diese restliche Hormonwirkung zu unterbinden. Diese Behandlung von Krebs der Prostata Hormone nennt man eine maximale oder komplette Androgenblockade. Bei einer weiteren Therapieform erhält der Patient das weibliche Hormon Östrogen, um der Produktion von Testosteron in den Hoden entgegenzuwirken. Das Wachstum und die weitere Verbreitung der Krebszellen Behandlung von Krebs der Prostata Hormone Prostatakarzinoms können mit Hilfe der Hormontherapie für eine bestimmte Zeit, oft über mehrere Jahre, zum Stillstand gebracht werden.

Einige Prostatakarzinome besitzen jedoch die Fähigkeit, trotz eines Mangels an männlichen Hormonen weiterzuwachsen oder erlangen diese Fähigkeit im Laufe der Zeit wieder. Wenn dieser Fall eintritt, ist die Hormontherapie unwirksam, und der Arzt muss andere Behandlungsformen vorschlagen. Eine solche Behandlungsform kann zum Beispiel eine Chemotherapie sein. Bisphosphonate lagern sich in den Knochen ein, machen ihn widerstandsfähiger und verhindern den Abbau der Knochensubstanz.

Bisphosphonate lindern Schmerzen und verringern Skelettkomplikationen bei einem Knochenbefall durch das Prostatakarzinom. Sie reduzieren das Risiko für Knochenbrüche und können eine Senkung des krankhaft erhöhten Kalziumspiegels herbeiführen. Auch bei hormonell behandelten Patienten kann wahrscheinlich das Osteoporoserisiko durch eine begleitende Bisphosphonattherapie reduziert werden.

Bei einigen neuen Verfahren wird derzeit geprüft, ob sie sich zur dauerhaften Heilung eines Prostatakrebses eignen. Der Vorteil dieser Behandlungen besteht in einer niedrigen Nebenwirkungsrate und der Möglichkeit einer wiederholten Anwendbarkeit. Der Nachteil Behandlung von Krebs der Prostata Hormone darin, dass auch diese Methoden nur zur Behandlung von Tumoren geeignet sind, die auf die Prostata begrenzt sind und sich nicht bereits in umliegendes oder entfernter gelegenes Gewebe ausgebreitet haben.

Leider werden diese Behandlungsmethoden zwar bereits als Alternative zur radikalen Prostataoperation oder Bestrahlung beworben, ihre Wirksamkeit und Gleichwertigkeit als Heilungsmethode ist aber noch nicht langfristig bewiesen. Sie werden meist zusätzlich zu lokalen Verfahren eingesetzt, oder wenn der Prostatakrebs bereits zu weit fortgeschritten ist.

Beim fortgeschrittenen Prostatakrebs wird häufig zunächst die Hormontherapie durchgeführt. Auch eine Kombination der Hormontherapie mit der Strahlentherapie wird oft angewendet. Damit verbunden ist eine bessere Wirkung der Bestrahlung selbst.

Die medikamentöse Behandlung während und nach der Bestrahlung kann zusätzlich Karzinomzellen abtöten, die von den Strahlen nicht zerstört worden sind.

Wann wird eine Chemotherapie eingesetzt? Behandlung von Krebs der Prostata Hormone wird eine Chemotherapie durchgeführt? Drucken Sitemap Kontakt. Chirurgie Radikale Prostatektomie Die Radikaloperation ist eine übliche Behandlungsmethode für Behandlung von Krebs der Prostata Hormone frühen Stadien des Prostatakarzinoms.

Strahlentherapie Die Bestrahlung stellt eine weitere, seit langem bekannte Möglichkeit dar, das Prostatakarzinom zu behandeln. Chemotherapie In der Behandlung des Prostatakrebses wird die Chemotherapie heute angewendet, wenn der Tumor nicht mehr auf die Prostata beschränkt ist und trotz Hormontherapie nicht unter Kontrolle gebracht werden Behandlung von Krebs der Prostata Hormone.

Hormontherapie Prostatakrebszellen benötigen zum Wachstum das männliche Geschlechtshormon Testosteron, eine Erkenntnis die mit dem Nobelpreis belohnt wurde. Bisphosphonate Bisphosphonate lagern sich in den Knochen ein, machen ihn widerstandsfähiger und verhindern den Abbau der Knochensubstanz.