Behandlung von Prostata-Chemotherapie

Prostatakrebs: Operieren oder abwarten?

Bluttest Prostata-spezifisches Antigen

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Was tun, wenn die Hormontherapie nicht mehr ausreicht? Eine Chemotherapie bietet Patienten mit einem Prostatakarzinom die Behandlung von Prostata-Chemotherapie, bei Behandlung von Prostata-Chemotherapie fortgeschrittenen Erkrankung Behandlung von Prostata-Chemotherapie Tumorwachstum zu bremsen.

Das kann Beschwerden lindern und die Lebenszeit verlängern. Heilen kann die Behandlung Behandlung von Prostata-Chemotherapie aber nicht. Gibt es Alternativen zur "Chemo"? Neuere Therapieansätze bauen Behandlung von Prostata-Chemotherapie Medikamente, die gezielt in den Stoffwechsel der Tumorzellen oder auch in das Immunsystem eingreifen. Ihr Nutzen wird derzeit in Studien untersucht, Standard sind sie nicht. Der nachfolgende Text bietet Betroffenen und ihren Angehörigen einen Überblick über die medikamentöse Behandlung bei Prostatakrebs.

Das Gespräch mit den behandelnden Ärzten kann der nachfolgende Text Behandlung von Prostata-Chemotherapie ersetzen. Interessierte und Fachkreise finden zudem Hintergründe, Linktipps und Hinweise auf Fachpublikationen.

Wegen des besonderen Stellenwerts Behandlung von Prostata-Chemotherapie über die Therapie mit antihormonellen Medikamenten ein eigener Text. Der Krebsinformationsdienst hat zur Erstellung des Textes im Wesentlichen zurückgegriffen auf die S3-Behandlungsleitlinie deutscher Fachgesellschaften. Die bei der Erstellung genutzten Quellen sind nach Möglichkeit direkt im Text genannt. Eine Übersicht findet sich zudem unter " Prostatakrebs: Behandlungsplanung — eine Übersicht über die Therapiemöglichkeiten ".

Bei einer Chemotherapie handelt es sich um eine systemische Behandlung. Es richtet sich gegen alle Zellen, nicht nur die Krebszellen. Es verhindert, dass diese wachsen und Behandlung von Prostata-Chemotherapie teilen. Da Tumorzellen sich meist deutlich häufiger teilen als gesunde Zellen, bremst die Chemotherapie aber vor allem den Krebs aus. Das gilt für den Tumor in der Prostata ebenso wie für bereits entstandene Metastasen, also Absiedlungen in anderen Organen.

Die Chemotherapie kommt für Patienten infrage, die unter einem metastasierten Prostatakarzinom leiden. Sie kann Behandlung von Prostata-Chemotherapie Kombination mit einer Hormonentzugstherapie eingesetzt werden, oder erst Behandlung von Prostata-Chemotherapie der Hormonentzug nicht mehr wirkt.

Wurde die Erkrankung festgestellt, nachdem sich schon Metastasen in den Knochen oder anderen Organen gebildet haben? Dann ist eine Kombination aus einer Antihormontherapie und einer Chemotherapie sinnvoll.

Die Kombination kann die Krankheit in Schach halten und das Überleben verlängern. Zudem lindert die Therapie krankheitsbedingte Beschwerden. Gegen eine Chemotherapie sprechen bei manchen Patienten die Nebenwirkungen der Behandlung. Wichtig ist daher, in welchem Allgemeinzustand man sich befindet. Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie ist immer eine Einzelfallentscheidung, die man zusammen mit den Behandlung von Prostata-Chemotherapie Ärzten treffen muss.

Klinische Studien deuten darauf hin, dass sich ein metastasiertes Prostatakarzinom auch gut durch die frühzeitige Kombination der klassischen Hormonentzugstherapie mit Behandlung von Prostata-Chemotherapie vergleichsweise neuen Medikament Abirateron eindämmen lässt. Aber auch wenn ein Hormonentzug nicht mehr wirkt, kann eine Chemotherapie sinnvoll sein. Ob man diese sofort beginnt, auch wenn keine Beschwerden vorliegen, oder erst dann wenn auch die neueren Hormonentzugstherapien nicht mehr wirken oder die Metastasen zu Beschwerden führen, muss im Einzelfall entschieden werden.

Die meisten Männer Behandlung von Prostata-Chemotherapie einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom beginnen mit einer Antihormontherapie. Ist die Kombination mit einer Chemotherapie sinnvoll und gewünscht, sollte diese spätestens innerhalb von vier Monaten nach Beginn der Antihormontherapie einsetzen. Als Chemotherapie erhält man dann alle drei Wochen eine Infusion mit dem Medikament, dass das Zellwachstum im Körper bremst, ein Zytostatikum. Es verhindert, dass der Tumor weiter wachsen kann.

Die Infusion dauert etwa eine Stunde und ist ambulant im Krankenhaus oder einer Praxis möglich. In der Regel wird die Chemotherapie fortgeführt, bis die Erkrankung trotz der Therapie fortschreitet oder bis Nebenwirkungen auftreten, die ein Ende oder auch den Abbruch der Therapie nahelegen. Vom Krebs Heilen kann eine Chemotherapie Behandlung von Prostata-Chemotherapie allerdings nicht. Taxane sind Medikamente, die den Teilungsvorgang von Zellen stören und so verhindern, dass sich die Zellen vermehren.

Bis die Wirkung einsetzt, dauert es eine Zeitlang. Männer, die unter Beschwerden aufgrund ihrer Erkrankung leiden, benötigen zumindest zu Beginn weitere Therapien: Das können Schmerzmittel sein, oder bei Behandlung von Prostata-Chemotherapie Arzneimittel, die in den Knochenstoffwechsel eingreifen, oder auch eine Bestrahlung. Ein Steroidhormon in Tablettenform, auch "Kortison" genannt, ist ebenfalls als Begleitmedikament möglich.

Es lindert krankheitsbedingte Beschwerden wie Schmerzen, Appetitlosigkeit oder Müdigkeit. Das wiederum kann die Lebensqualität verbessern. Während einer Behandlung von Prostata-Chemotherapie mit Taxanen ist es nicht unwahrscheinlich, dass Nebenwirkungen auftreten.

Die bei Prostatakrebs eingesetzten Medikamente haben zum Beispiel einen starken Einfluss auf die Blutbildung im Knochenmark. Nebenwirkungen, die bei der Behandlung mit Taxanen auftreten können, sind in den nachfolgenden Absätzen aufgezählt. Das kann passieren: Medikamente aus der Gruppe der Taxane wirken sich auf die Bildung einiger wichtiger Blutzellen im Körper aus. Ärzte sprechen in diesem Fall von einer Neutropenie. Eine Neutropenie schränkt die Funktion des Immunsystems ein und begünstigt so Infektionen.

Auch die Zahl der roten Blutkörperchen und der Behandlung von Prostata-Chemotherapie kann abfallen, eine sogenannte Anämie beziehungsweise Thrombozytopenie. Infolge können zum Beispiel Kurzatmigkeit oder Kopfschmerzen beziehungsweise Zahn- und Nasenbluten auftreten. Sind die Nebenwirkungen schwerwiegend, kommt eine Unterbrechung der Therapie oder eine Verringerung der Dosis infrage.

Auch Begleitmedikamente, die die Blutbildung anregen, können unter Umständen helfen. Das kann passieren: Eine Chemotherapie mit Taxanen Behandlung von Prostata-Chemotherapie die Nerven angreifen. Auch das Feingefühl kann gestört sein. Mitunter fühlt man sich auch beim Gehen unsicher. All Behandlung von Prostata-Chemotherapie deutet auf eine sogenannte Neuropathie hin. Das lässt sich dagegen tun: Bei vielen Patienten verläuft die Neuropathie mild. Nach Ende der Chemotherapie können die Beschwerden auch wieder zurückgehen.

Sind die Symptome stark ausgeprägt, kann es aber unter Umständen notwendig sein, die Chemotherapie abzubrechen. Das kann passieren: Da Taxane die Zellteilung stören, wirken sie besonders auf die Gewebe, die sich im Körper häufig erneuern und regenerieren. Das kann zu Problemen an Haaren, Haut und Nägeln Behandlung von Prostata-Chemotherapie. Zehn von behandelten Patienten fallen daher während der Behandlung die Haare aus. Davon betroffen sind nicht nur die Kopfhaare, sondern auch die Augenbrauen, die Schamhaare und die Haare im Achselbereich.

Ob Hautreaktionen und Nagelveränderungen während der Therapie auftreten, hängt unter anderem davon ab, Behandlung von Prostata-Chemotherapie welchem Taxan man behandelt wird. Das lässt sich dagegen tun: Ob man als Mann bei Haarausfall, einer sogenannten Alopezie, eine Perücke auf Rezept erhält, müssen Betroffene im Einzelfall mit ihrer Krankenkasse klären: Nicht alle Versicherungen übernehmen die Kosten.

Da der Haarausfall vorübergehend ist, wachsen die Haare nach Ende der Behandlung von Prostata-Chemotherapie wieder nach. Besondere Vorsicht gilt bei der Pflege im Intimbereich, um kleine Verletzungen und Infektionen zu vermeiden. Ob fetthaltige Cremes, zum Beispiel Babycreme, Behandlung von Prostata-Chemotherapie Schutz geeignet sind, sollte man zur Sicherheit mit den behandelnden Ärzten besprechen.

Unter Umständen stört das Fett den Eigenschutz der Behandlung von Prostata-Chemotherapie. Das kann passieren: Nebenwirkungen der Chemotherapie, die den Magen Behandlung von Prostata-Chemotherapie den Darm betreffen, sind Erbrechen und Übelkeit.

Auch Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen oder Entzündungen der Schleimhäute im Magen, in der Speiseröhre und auch im Mund sind nicht ausgeschlossen.

Das lässt sich dagegen tun: Gegen Übelkeit und Erbrechen helfen Medikamente. Ist die Mundschleimhaut entzündet, kann eine Mundspülung mit einem Arzneimittel sinnvoll sein.

Bei Schmerzen kommen schmerzmittelhaltige Pflaster infrage. Das kann passieren: Zusatzstoffe, sogenannte Emulgatoren, in einigen Arzneimitteln, die zur Chemotherapie eingesetzt werden, können unter Umständen akute Reaktionen im Körper auslösen, zum Beispiel eine Hautrötung, aber auch eine Verengung der Atemwege, Atembeschwerden oder ein Abfallen des Blutdrucks.

Und auch die Wirkstoffe in den Arzneimitteln selbst können zu Irritationen im Körper führen. Das lässt sich dagegen tun: Durch die Einnahme von Begleitmedikamenten kann man verhindern, dass es während der Chemotherapie im Körper zu allergischen Reaktionen kommt. Überempfindlichkeitsreaktionen lassen sich so vermeiden.

Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Behandlung erst einmal unterbrochen werden. Unter Umständen kann es helfen, auf ein anderes Arzneimittel zur Chemotherapie umzusteigen. Auch eine Desensibilisierung, also ein schrittweise Gewöhnung an das Arzneimittel ist möglich. Wer ergänzend zur Chemotherapie auf pflanzliche Medikamente, Naturheilverfahren oder andere als wenig belastend verstandene Methoden setzen möchte, sollte dies mit seinen Ärzten besprechen.

Die Chemotherapie ersetzen können alternativmedizinische Verfahren jedoch nicht. Wie andere Männer mit Prostatakrebs und den Folgen umgegangen sind, kann man in Selbsthilfe-Gruppen erfahren.

Sowohl sogenannte "zielgerichtete" Therapien als auch Therapieansätze, die in das Immunsystem eingreifen, haben für die Behandlung bei einem Prostatakarzinom bisher keinen Stellenwert. Sie gelten als experimentelle Verfahren, deren Nutzen nicht sicher belegt ist. Was steckt dahinter? Zielgerichtete Therapien können den Stoffwechsel der Tumorzellen blockieren. Bei einigen Krebsarten zeigt das gute Wirkung in der Behandlung. Nicht so bei Prostatakrebs.