Behandlung von Prostata-Krebserkrankung

Prostata-Krebs-Medikament soll Pädophilen helfen

Das bedeutet, diffuse Veränderungen in der Prostatadrüse

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Etwa jeder zweite Krebspatient erhält im Laufe der Erkrankung eine Strahlentherapie. Die Strahlenbehandlung ist heute sehr viel zielgerichteter als früher, trotzdem können Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden.

Wie läuft die Bestrahlung genau ab? Und mit welchen Risiken und Strahlenfolgen muss man rechnen? Zur Erarbeitung hat der Krebsinformationsdienst aktuelle Lehrbücher und medizinische Leitlinien genutzt. Mediziner sprechen deshalb auch von einer "Teletherapie", also einer Bestrahlung aus einiger Entfernung. Erzeugt wird die sehr energiereiche Strahlung meist mithilfe sogenannter Linearbeschleuniger. Diese lenken Photonenstrahlen, genauer: ultraharte Röntgenstrahlen, auf den Tumor.

Das Ziel ist, dass die Krebszellen dadurch zerstört werden. Neben den Linearbeschleunigern kommen sehr selten auch andere Strahlenquellen zum Einsatz, zum Beispiel die Telekobaltgeräte.

Diese nutzen das radioaktive Element Kobalt als Strahlenquelle. Eine Sonderform der Teletherapie ist die sogenannte Behandlung von Prostata-Krebserkrankung, die Bestrahlung mit Schwerionen- oder Protonen. Vorbereitung: Vor der ersten Behandlung sind Voruntersuchungen nötig: Je mehr Informationen die Ärzte über den Tumor haben, desto genauer können sie die Bestrahlung planen. Kann die Planung auch mit anderen bildgebendem Verfahren gemacht weren? Magnetresonanztomographien sind bei manchen Tumoarten oder Krankheitssituationen möglich.

Die Bilddaten werden an einen Planungsrechner übermittelt. Vor der eigentlichen Bestrahlung wird die Therapie zunächst simuliert.

Hierzu werden die von Strahlenphysikern gemeinsam mit den Ärzten berechneten Bestrahlungsfelder auf der Haut eingezeichnet:. Wie können Ärzte möglichst den gesamten Tumor bestrahlen, ohne die Haut und das den Tumor umgebende gesunde Gewebe zu sehr zu belasten? Dazu sind möglicherweise mehrere Bestrahlungsfelder notwendig: Nur so können die Strahlen den Tumor von verschiedenen Seiten erreichen, ohne immer dasselbe Hautstück und immer dasselbe gesunde Gewebe mit zu bestrahlen.

Die Bestrahlungsfelder werden üblicherweise mit einem wasserfesten Stift auf Behandlung von Prostata-Krebserkrankung Haut eingezeichnet. So wird sichergestellt, dass exakt immer dasselbe Gebiet bestrahlt wird. Alternativ Behandlung von Prostata-Krebserkrankung punktförmige Tätowierungen oder Markierungen mit Henna möglich.

Sie halten während der Behandlung, verblassen mit der Zeit aber wieder. Welche Markierungsart für einen selbst am besten geeignet ist, muss man mit Behandlung von Prostata-Krebserkrankung behandelnden Behandlung von Prostata-Krebserkrankung besprechen. Still liegen: Gesundes Gewebe soll möglichst wenig beeinträchtigt werden. Das Strahlenfeld darf daher nicht Behandlung von Prostata-Krebserkrankung.

Vor der Behandlung wird man auf einer beweglichen Patientenliege gelagert, die Liege und das Bestrahlungsgerät werden richtig eingestellt. Während der Behandlung muss man still liegen. Strahlenempfindliche Körperteile werden mit abschirmendem Material abgedeckt. Fixierung: Bei empfindlichen Organen können schon Abweichungen von dem Zielgebiet um wenige Millimeter ausreichen, um Schäden hervorzurufen.

Um unwillkürliche Bewegungen zu vermeiden, sind in manchen Situationen weitere Lagerungshilfen nötig. Bei Bedarf werden diese eigens angefertigt. Sie unterscheiden sich je nach zu bestrahlendem Bereich: Ganzkörpergipsplatten oder Gipsmasken, elastische Netze oder auch eng anliegende Kunststoffmasken bei Bestrahlungen des Gehirns und im Kopf- oder Gesichtsbereich sind möglich. Auch wenn keines dieser Lagerungssysteme besonders angenehm ist: Sie schützen gesundes Gewebe und verhindern so Nebenwirkungen und Strahlenschäden.

Als Hilfe dienen ihnen die Hautmarkierungen oder die Daten der bildgebenden Untersuchungen. Neu und noch nicht überall verfügbar sind Geräte, bei denen ein Magnetresonanztomograph direkt in die Bestrahlungseinheit integriert ist.

Sie werden bislang nur in klinischen Studien eingesetzt. Nach der langen Vorbereitung geht die eigentliche Behandlung schnell: Sie Behandlung von Prostata-Krebserkrankung in der Regel Behandlung von Prostata-Krebserkrankung wenige Minuten oder sogar nur Sekunden und ist völlig schmerzlos.

Während der Behandlung verlässt das Personal den Raum: Die technischen Assistenten und Ärzte würden sonst bei jedem Patienten neuer Strahlung ausgesetzt. Durch eine Glasscheibe haben die Mitarbeiter jedoch alles im Blick, und als Patient steht man über ein Mikrofon mit ihnen in Verbindung. Bei der Brachytherapie nutzt man Strahlung, die eine Reichweite von nur Behandlung von Prostata-Krebserkrankung Millimetern bis Zentimetern hat. Daher muss der Tumor aus möglichst geringer Entfernung bestrahlt werden: Die strahlenden Substanzen werden in eine Körperöffnung oder Körperhöhle in der Nähe eingebracht oder — zum Beispiel bei Hautkrebs — direkt auf die betroffene Körperstelle aufgelegt.

Gesundes Gewebe wird so geschont. Intrakavitäre oder intraluminale Brachytherapie: Eine strahlende Substanz, ein sogenanntes Radionuklid, wird in eine natürliche Körperhöhle eingeführt. Diese befindet sich in der Nähe des Tumors. Das Radionuklid befindet sich während der Bestrahlung in einer Hülse, einem sogenannten Applikator.

Üblicherweise werden die Applikatoren zuerst in der Körperhöhle platziert, je Behandlung von Prostata-Krebserkrankung Situation verwenden die Ärzte noch eine zusätzliche Führungshülse. Erst, wenn diese richtig liegen, wird das Radionuklid über einen Schlauch eingeführt. Behandlung von Prostata-Krebserkrankung passiert heute in der Regel computergesteuert. Dieses Verfahren wird als Nachladeverfahren englisch: afterloading bezeichnet.

Die Nachladetechnik verbessert den Strahlenschutz: Sowohl das Personal als auch man selbst als Patient kommt so kurz wie möglich mit der radioaktiven Substanz in Kontakt. Sie werden Behandlung von Prostata-Krebserkrankung ins Tumorgewebe eingeführt. Je nach Tumor und verwendetem Radionuklid können die Implantate vorübergehend oder dauerhaft liegen bleiben.

Bei der "temporären Implantation" wird das strahlende Material nach Behandlungsende wieder entfernt, unter Umständen verbleiben aber die Führungshülsen zwischen zwei Terminen im Behandlung von Prostata-Krebserkrankung. Anders ist dies bei der "permanenten Implantation":. Ärzte sprechen daher auch davon, den Tumor mit Seeds englisch für Samen zu "spicken".

Mehrere Dutzend Kapseln können über kleine Nadeln ins Gewebe gepflanzt werden. Sie verbleiben zeitlebens im Körper. So ist eine längerfristige Bestrahlung möglich, ohne dass man als Patient immer wieder zu neuen Terminen kommen muss. Da die verwendeten Radionuklide schnell zerfallen, nimmt aber schon in den ersten Tagen die Strahlendosis deutlich ab.

Diese Seed-Implantation wird vor allem zur Behandlung von Prostatakrebs verwendet. Oberflächenkontakttherapie: Zur Behandlung oberflächlicher Tumoren wird ein umhüllter Behandlung von Prostata-Krebserkrankung direkt auf die Haut aufgebracht und nach kurzer Zeit wieder entfernt, wenn das Krebsgewebe die notwendige Strahlendosis aufgenommen hat.

Platzieren der Applikatoren: Vor der eigentlichen Behandlung müssen die Applikatoren in den Körper eingebracht werden. Das Platzieren der Applikatoren oder der implantierten Führungshülsen im Körper ist unangenehm. Bei einigen Methoden erhält man eine örtliche Betäubung oder auch eine Behandlung von Prostata-Krebserkrankung.

Ob die Behandlung ambulant durchgeführt werden kann oder man für einige Tage ins Krankenhaus muss, ist ebenfalls von der Behandlungsmethode abhängig. Die Verteilung der Strahlendosis im Gewebe kann so noch exakter kontrolliert werden.

Der zeitaufwendigste Teil der Behandlung ist mit dem Einsetzen Behandlung von Prostata-Krebserkrankung Applikatoren bereits vorbei. Nun wird über Schläuche die radioaktive Substanz ferngesteuert in diese eingeführt. Die eigentliche Bestrahlung dauert meist nur noch Behandlung von Prostata-Krebserkrankung Minuten.

Ob die Führungshülsen zwischen zwei Bestrahlungen entfernt werden oder im Körper verbleiben, erfährt man vorab von den Ärzten. Viele Menschen fürchten, dass es ihnen während einer Strahlentherapie nicht gut gehen wird: Sie wissen, dass Hautschäden und Schleimhautprobleme im bestrahlten Bereich möglich sind.

Auch mitbestrahlte Organe und Gewebe können langfristig leiden. Die technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre haben jedoch einiges verändert: Gesundes Gewebe in der Umgebung des Tumors wird immer besser Behandlung von Prostata-Krebserkrankung. Trotzdem kann auch heute noch jede Bestrahlung Nebenwirkungen haben. Nicht zuletzt müssen Ärzte abwägen, wie belastend eine Behandlung aufgrund möglicher Begleiterkrankungen oder dem allgemeinen Gesundheitszustand ist.

Wurde man früher schon einmal bestrahlt, kann Behandlung von Prostata-Krebserkrankung entsprechende Gewebe anfälliger sein für Strahlenfolgen.

Längere Unterbrechungen des vorgesehenen Therapieplans sollten vermieden werden. Bei längeren Behandlungspausen kann sich der Tumor wieder erholen. Doch manchmal lassen sich Behandlungspausen nicht vermeiden: sei es, weil die Nebenwirkungen Behandlung von Prostata-Krebserkrankung stark sind oder auch aus organisatorischen Gründen. Die Ärzte werden versuchen, die weitere Bestrahlung entsprechend anzupassen: Man kann beispielsweise die Abstände zwischen den nachfolgenden Bestrahlungen verkürzen oder die Strahlendosis bei den einzelnen Bestrahlungen leicht erhöhen.

Viele Betroffene verkraften die Behandlung sehr gut und sind wenig bis gar nicht eingeschränkt. Andere Patientinnen und Patienten empfinden die Zeit der Bestrahlung jedoch insgesamt als anstrengend — obwohl sie kaum sonstige Behandlung von Prostata-Krebserkrankung verspüren und ihre Erkrankung gut auf die Behandlung anspricht.

Das kann passieren: Die Erschöpfung setzt nicht gleich ein, sondern erst nach ein bis zwei Wochen. Sie kann noch Wochen bis wenige Monate nach dem Ende der Behandlung anhalten, bessert sich dann aber bei den meisten Betroffenen. Der Fachbegriff für diese starke Müdigkeit lautet Fatigue, ausgesprochen "Fatieg". Was sind die Auslöser? Was genau eine Fatigue verursacht, ist trotz umfänglicher Forschung noch nicht im Detail geklärt. Bei Behandlung von Prostata-Krebserkrankung meisten Patienten mit Krebs sind mehrere Faktoren im Spiel:.

Auch der Behandlungsablauf selber kann anstrengend sein: Viele Betroffene müssen jeden Tag über einige Wochen hinweg zur Strahlentherapie. Kommen noch lange Anfahrtswege hinzu, bleibt an Bestrahlungstagen für Erholung oder Behandlung von Prostata-Krebserkrankung Aktivitäten zum Ausgleich nicht mehr viel Zeit übrig.