Behandlung von Prostatakrebs Deutschland

Nicht metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom: Entstehung, Untersuchung & Behandlung

Körperliche Untersuchung der Prostata Männer

Beim Prostatakarzinom handelt es sich um Behandlung von Prostatakrebs Deutschland bösartige Tumorerkrankung der Prostataan der in Deutschland jedes Jahr mehr als 60 Männer erkranken. Zur Behandlung des Prostatakarzinoms stehen mit der radikalen Prostatektomie, d. Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 60 Männer an einem Prostatakarzinom.

Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ca. Etwa 12 Männer versterben pro Jahr an den Folgen eines Prostatakarzinoms. Ob ein Mann an einem Prostatakarzinom erkrankt, hängt von vielen zum Teil heute noch völlig unbekannten Faktoren ab.

Der wichtigste Faktor ist das Alter : über 80 Prozent der Männer, bei denen ein Prostatakarzinom diagnostiziert wird, sind älter als 60 Jahre. Auch die Vererbung spielt eine Rolle. Männer, deren Vater oder Bruder an einem Prostatakarzinom leidet, haben ein zweifach höheres Risiko, selbst an einem Prostatakarzinom Behandlung von Prostatakrebs Deutschland erkranken.

Bisher hat aber keine Studie überzeugende Beweise dafür liefern können, dass diese Faktoren tatsächlich ursächlich für das Entstehen von Prostatakarzinomen sind. Das Prostatakarzinom unterscheidet sich in Behandlung von Prostatakrebs Deutschland Punkt von den meisten anderen Krebsarten.

Es handelt sich in der Regel um einen langsam wachsenden Tumor. Deshalb gibt es meist keinen Zeitdruck. Es müssen vielmehr die besten Chancen im Hinblick auf die Behandlungs- und die Lebensqualität des einzelnen Patienten herausgefunden werden.

Hierbei werden heutzutage unterschiedliche Therapieformen eingesetzt. Da alle diese Untersuchungen Vor- und Nachteile bzw. Schwächen haben, versucht Behandlung von Prostatakrebs Deutschland durch eine Kombination der Verfahren eine möglichst hohe Diagnosegenauigkeit zu erreichen. Bei der Tastuntersuchung durch den Enddarm können Knoten und Veränderungen getastet werden und sich eventuell Hinweise auf ein fortgeschrittenes Stadium der Erkrankung zeigen.

Mühlbayer, KSK Reutlingen. Mit Hilfe des Ultraschalls werden die Nierendie Blase sowie mit einer speziellen Schallsonde auch die Prostata durch den Enddarm untersucht.

Verschiedene Verfeinerungen des Ultraschalls, wie z. Bei Behandlung von Prostatakrebs Deutschland Prostatabiopsie werden gezielt Gewebeproben aus der Prostata entnommen. Sie ist die genaueste Untersuchung zur Einschätzung des Tumorstadiums.

Die Gewebeproben werden zur mikroskopischen Untersuchung an den Pathologen gesandt. Das Ergebnis der Gewebeprobe liegt nach Behandlung von Prostatakrebs Deutschland. Mit Hilfe der modernen Röntgendiagnostik lassen sich die Eingeweide und Knochen sowie die örtlichen Lymphknoten darstellen — alles Körperteile, die bei einer fortgeschrittenen Erkrankung betroffen sein können.

Dabei dient das Knochenszintigramm zur Beurteilung, ob sich eventuelle Absiedelungen von Krebszellen in den Knochen befinden. Sollte es Hinweise darauf geben, dann erfolgen weitere Röntgen-Untersuchungen, um diese genauer abzuklären. Eine weitere neuere Untersuchung ist die Positronen-Emissions-Tomografie PETmit deren Hilfe man noch genauer und gezielter nach eventuellen Absiedelungen von Krebszellen suchen kann.

Das hat den Vorteil, dass man das Bestrahlungsfeld kleiner halten kann oder unter Umständen die Operation mit vollständiger Entfernung der Prostata möglich ist. Kernspintomographisches Bild eines Prostatakarzinoms Prof. Daneben spielt der sogenannte Gleason-Score sowie das Grading eine wichtige Rolle.

Anhand all dieser Daten werden die Patienten in eines der drei Risikoprofile niedrig — mittel — hoch eingestuft. Abhängig von den genannten Risikoprofilen und der Tatsache, ob die Behandlung von Prostatakrebs Deutschland auf die Prostata begrenzt ist oder ein fortgeschrittener Tumor vorliegt, ergeben sich beim Prostatakarzinom verschiedene Therapiemöglichkeiten.

Die sogenannte radikale Prostatektomied. Die ersten beiden Ziele sind vorrangig, der Erhalt der Potenz macht nur Sinn, wenn der Mann vor der Operation potent ist. Beim Potenzerhalt werden die dicht an der Prostata entlanglaufenden Potenznerven geschont. Hat das Prostatakarzinom jedoch schon die Behandlung von Prostatakrebs Deutschland der Prostata durchbrochen, ist ein Nerverhalt Behandlung von Prostatakrebs Deutschland mehr möglich.

Nach einem Unterbauchmittelschnitt unterhalb des Nabels entfernt der Operateur die Lymphknoten von der seitlichen Beckenwand. Danach erfolgt die Durchtrennung der Harnröhre und die komplette Ablösung der Prostata vom Endarm und von der Harnblase. Nach der Entnahme Behandlung von Prostatakrebs Deutschland Prostata wird die Blase wieder mit der Harnröhre verbunden. Je nach Stadium und Risikogruppe der Erkrankung sowie den Grundvoraussetzungen und Wünschen des Patienten ist es möglich, die Operation nerverhaltend durchzuführen.

Hierdurch werden bei 30 bis 70 Prozent der Patienten die Fähigkeit zur Erektion erhalten, so dass Geschlechtsverkehr auch nach der Radikaloperation möglich ist. Hauptziel der Operation ist aber in jedem Fall eine komplette Entfernung des Tumors mit sogenannten negativen Schnitträndern.

Ein negativer Schnittrand liegt vor, wenn nach einer pathohistologischen Untersuchung der Behandlung von Prostatakrebs Deutschland keine Krebszellen gefunden werden. Bei dieser Technik handelt es sich im Prinzip ebenfalls um eine offene Operation, nur dass der Zugang durch einen Dammschnitt erfolgt.

Die übrigen Schnitte verlaufen analog dem offenen Vorgehen. Eine DaVinci-Operation ist ein laparoskopischer Eingriff, bei dem der Operateur nicht direkt am Patienten operiert, sondern an einer Konsole.

Die Vorteile der konventionellen und der Behandlung von Prostatakrebs Deutschland laparoskopischen Operationen liegen, neben dem exakten Operieren, in einem geringeren Blutverlust, einem geringeren Trauma mit weniger postoperativen Schmerzen und einer schnelleren Wiederherstellung der Patienten.

Der Vorteil der radikalen Prostatektomie besteht in der vollständigen Heilung der Prostatakrebserkrankung durch die Operation und Entfernung des tumortragenden Organs. Dadurch bleiben dem Patienten die Probleme wie Blutung oder Harnsperre bei einem eventuellen Fortschreiten oder Wiederauftreten der Erkrankung unter anderen Therapien erspart.

Die Operation birgt aber auch Risiken und Operationsfolgen. Neben den allgemeinen Risiken einer Operation wie Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen, welche sehr selten Behandlung von Prostatakrebs Deutschland, werden insbesondere der Urinverlust sowie die Impotenz als belastend empfunden.

Durch die modernen Operationstechniken können diese Folgen minimiert werden. Die meisten Patienten sind jedoch nach wenigen Wochen oder Monaten wieder in der Lage, ihren Urin zu halten und überbrücken diese Zeit mit der Verwendung von Einlagen.

Unter Umständen muss hier eine Drainage der Lymphansammlung erfolgen. Dabei können Betroffene nur noch erschwert Wasser lassen und der Kraftaufwand dabei steigt. Durch einen kleinen Eingriff Bougierung, Schlitzung kann diese wieder geweitet werden. Bei einem auf das Organ begrenzten Tumorstadium und bei fehlendem Hinweis auf Fernabsiedelungen kann eine Strahlentherapie eine Heilung bewirken. Die Bestrahlung kommt auch zur Anwendung, wenn sich bei der Operation herausstellt, dass das Organ nicht vollständig im Gesunden entfernt werden konnte oder die örtlichen Lymphknoten befallen sind.

Die Bestrahlung beim Prostatakarzinom kann dabei durch zwei Arten erfolgen, abhängig von der Lage der Strahlenquelle. Das umliegende gesunde Gewebe der Tumorregion lässt sich dabei durch eine exakte Bestrahlungsplanung weitgehend schonen. Die Strahlentherapie des Prostatakarzinoms, die aus täglichen, kleine Einzeldosen besteht, Behandlung von Prostatakrebs Deutschland sich über mehrere Wochen und kommt vor allem für Patienten in Frage, deren Prostatakarzinom frühzeitig diagnostiziert wurde und die sich keiner Operation unterziehen wollen.

Ein Linearbeschleuniger für eine externen perkutane Strahlentherapie. Die sogenannte Brachytherapie kann bei weniger aggressiven Tumoren zum Einsatz kommen und wird im Rahmen eines ambulanten Eingriffs unter Kurznarkose durchgeführt. Vor dem eigentlichen Beginn der Bestrahlung erfolgt die exakte Planung der Therapie. In Abhängigkeit von der Aggressivität des Prostatakarzinoms wird neben der Bestrahlung eine antihormonelle Therapie zur Verkleinerung des Tumors über maximal 3 Jahre durchgeführt.

Die Bestrahlung erfolgt in den meisten Fällen ambulant in mehreren Sitzungen 5x pro Woche über einen Zeitraum von mehreren Wochen ca. Auch bei der modernen Bestrahlung werden die Nachbarregionen und Organe der Prostata in Mitleidenschaft gezogen. Selten sind Harnröhrenverengungen oder Schrumpfblasen. Auch bei der Bestrahlung kann es zu Erektionsstörungen kommen — teilweise bis hin zur Impotenz. Im Gegensatz zur Operation treten diese langsam mit der Zeit im Verlauf von Monaten auf, während sie bei einer Operation unter Umständen sofort vorhanden sind.

Auch hier kann mit neuen Medikamenten z. Viagra und Implantaten z. Penisprothese den Betroffenen bei Eintreten der Nebenwirkungen und Folgen der Behandlung geholfen werden. Insbesondere bei älteren Patienten und einem niedrigen Risikoprofil des Tumorstadiums gibt es die Möglichkeit, das Prostatakarzinom aktiv zu überwachen.

Deshalb muss man diesen Tumor auch nicht sofort behandeln. Wichtig ist aber, die Wucherung sorgfältig zu beobachtenum rechtzeitig zu erkennen, wenn sie wächst oder fortschreitet.

Alle diese Verfahren halten wissenschaftlichen Bewertungen zur Wirksamkeit nicht stand. Wenn es durch das Wachstum des Prostatakarzinoms zu einer Einengung der Harnröhre und damit zu einem Harnrückstau kommt, kann das einengende Tumorgewebe transurethral, also durch einen über die Harnröhre vorgenommenen Eingriff, entfernt werden. Bei dieser sogenannten TUR-P -Operation handelt es sich jedoch nicht um eine krebseliminierende Operation, sondern lediglich um eine Behebung der Behinderung der Blasenentleerung.

Ist eine vollständige Entfernung des Prostatakarzinoms durch eine Operation oder Strahlentherapie nicht möglich oder hat der Krebs bereits andere Organe befallen, kommt die sogenannte Hormonentzugstherapie zur Wachstumshemmung der Prostatakrebszellen in Betracht. Dabei wird dem Krebs sozusagen der Nährboden entzogen. Das Prostatakarzinom benötigt für sein Wachstum das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Bei der Hormontherapie wird mit Medikamenten die Wirkung des Testosterons am Hoden und an den Tumorzellen blockiert oder dessen Bildung verhindert.

Die Gabe des Medikaments erfolgt entweder subcutan unter die Haut oder oral als Tabletten. Die Hormontherapie ist jedoch auch mit Komplikationen verbunden. Sie kann das Allgemeinbefinden stören und zu Hitzewallungen, Schwellung der Brustdrüsen und Behandlung von Prostatakrebs Deutschland Verstimmungen führen und Auswirkungen auf die Sexualität haben.

Bei fortgeschrittenen Tumoren ist die Hormonbehandlung eine Dauertherapied. Erst, wenn das Prostatakarzinom trotz der Behandlung weiterwächst oder sich neue Metastasen bilden, muss die Strategie geändert werden. Auch eine sog. Hierbei wechseln mehrmonatige Behandlungsphasen mit therapiefreien Intervallen ab.

Schreitet die Erkrankung trotzdem weiter voran, kommt eine Chemotherapie in Frage. Dabei werden zellwachstumshemmende Medikamente Zytostatika verabreicht, die das Zellwachstum und damit das Tumorwachstum verhindern. Behandlung von Prostatakrebs Deutschland Behandlung bringt zwar keine Heilung, aber sie kann den Krankheitsverlauf erheblich verzögern. Eingesetzt werden heutzutage vor allem Taxane Docetaxel, Cabazitaxel. Ein fortgeschrittener Prostatakrebs bildet häufig Tochtergeschwulste Metastasen in den Knochen.

Diese können starke Schmerzen verursachen. Die Bruchgefahr lässt sich durch eine Bestrahlung der Metastasen in der Regel abwenden, der Knochen verfestigt sich wieder.