BPH Medikamente bei der Behandlung von

Prostatavergrößerung schonend behandeln - Asklepios

Propolis Einnahme innerhalb der Prostata

Dass etwas mit der Prostata nicht in Ordnung ist, bemerken Männer meist, wenn sie Beschwerden beim Wasserlassen haben. Wann ist eine Operation bei Prostatahyperplasie sinnvoll?

Die benigne Prostatahyperplasie zählt zu den häufigsten Erkrankungen des fortgeschrittenen Alters bei Männern. Gutartig bedeutet, dass es zu einer Zellvermehrung und damit zu einem Wachstum der Prostata kommt, jedoch ohne aggressives und unkontrollierbares Einwachsen in anderes Gewebe.

Die benigne Prostatahyperplasie ist somit kein Krebs und auch keine Krebsvorstufe. Diese Entwicklung entspricht zum Teil den Veränderungen im Hormonhaushalt, die bei Männern mit zunehmendem Alter stattfinden. Es scheint sich der Einfluss der männlichen Sexualhormone, insbesondere von Testosteron und Dihydrotestosteron, auf das Zellwachstum in der Prostata mit zunehmendem Alter zu verändern.

Besonders der Anteil der Prostata, der direkt von der Harnröhre durchzogen wird, fängt in fortgeschrittenem Alter unter dem Einfluss der männlichen Sexualhormone an, stärker zu wachsen. Setzt die Prostatahyperplasie so früh ein, dass eine Operation schon vor dem Lebensjahr notwendig wird, besteht in der Hälfte der Fälle eine familiäre Vorbelastung.

Ist die Harnröhre über einen längeren Zeitraum eingeengt, kann es zu folgenden Komplikationen kommen:. Wiederkehrende Harnwegsinfekte: Durch ständigen Restharn in der Blase können sich Krankheitserreger leichter ansiedeln und vermehren.

Blasensteine: Da immer Urin in der Harnblase zurückbleibt, wird die Bildung von Blasensteinen begünstigt. Balkenblase: Da dauerhaft ein vermehrter Druck benötigt wird, um die Harnblase zu entleeren, kommt es zu einem Wachstum der Blasenmuskulatur.

Dadurch verliert die Blasenwand an Elastizität und es kann zu Aussackungen Pseudodivertikel kommen. Mit der Zeit verdicken sich die Muskelzüge der Blase so stark, dass sie balkenartig erscheinen. Harnverhalt: Ist die Einengung der Harnröhre zu stark, kann kein Urin mehr ausgeschieden werden.

Er sammelt sich in der Harnblase an und überdehnt diese massiv. Ein Harnverhalt ist extrem schmerzhaft und die gefüllte Blase ist unter der Bauchdecke zu sehen und zu ertasten. Das Risiko, einen Harnverhalt zu bekommen, wird durch Alkohol, Bettruhe, bestimmte Medikamente und BPH Medikamente bei der Behandlung von Aktivität erhöht.

Ein Harnverhalt ist ein medizinischer Notfall und muss schnell behandelt werden! Bei mehrmaligem Auftreten eines Harnverhalts ist in der Regel eine baldige Operation notwendig. Überlaufblase: Bei einem Harnverhalt kann der Druck in der Harnblase so hoch werden, dass der Urin trotz Verschluss aus der Harnröhre herauströpfelt. Dieses Überlaufen ist aber kein Wasserlassen und führt nicht zu einer Entlastung.

Nierenstau: Es ist möglich, dass der Urin durch den Rückstau über die Harnleiter bis in die Nierenbecken zurückgestaut wird. Dies kann auf Dauer die Nieren schädigen und im schlimmsten Fall zum Nierenversagen führen.

Harnvergiftung Urämie : Bestimmte Stoffwechselprodukte müssen über den Urin aus dem Körper ausgeschieden werden. Typische Symptome sind JuckreizÜbelkeit und Erbrechen. Eine Urämie kann unbehandelt lebensbedrohlich sein. Durch die Kombination der unterschiedlichen Untersuchungsergebnisse stellt der Arzt die endgültige Diagnose.

Krankenbefragung Anamnese : Durch ein ausführliches Gespräch lassen sich Hinweise auf Vorerkrankungen, frühere Eingriffe oder Medikamente finden, welche für die Beschwerden verantwortlich sein können. Im Fokus stehen hier insbesondere Harnwegserkrankungen und Nervenkrankheiten. Dazu wird der Finger durch den Anus eingeführt und die Prostata durch die Wand des Mastdarmes abgetastet. Urinanalyse: Zum Ausschluss einer Harnwegsinfektion und anderer Erkrankungen wird der Urin untersucht.

Blutanalyse: Es werden die Konzentrationen bestimmter Substanzen beispielsweise Kreatinin im Blut bestimmt, um Rückschlüsse auf die Nierenfunktion zu erhalten. Falls möglich, wird die Ultraschalluntersuchung durch den Darm vorgenommen, ansonsten durch die Bauchdecke.

Harnstrahlmessung Uroflowmetrie : Patienten urinieren BPH Medikamente bei der Behandlung von ein spezielles Gerät. Blasendruckmessung Urethrozystometrie : So wird gemessen, welcher Druck in der Blase während des Wasserlassens herrscht.

Harnblasenspiegelung: Mit Hilfe eines Endoskops wird die Harnblase von innen betrachtet. Dazu werden die nötigen Instrumente über die Harnröhre eingeführt. Urethrogramm: Vor der Röntgenuntersuchung bekommt der Patient Kontrastmittel über die Harnröhre verabreicht. So wird die Harnröhre im Röntgenbild sichtbar. Biopsie: Sollte die Beurteilung all dieser Untersuchungsergebnisse den geringsten BPH Medikamente bei der Behandlung von auf eine bösartige Veränderung der Prostata ergeben, muss eine Biopsie vorgenommen werden.

Dabei werden mit einer dünnen Nadel Gewebeproben aus der Vorsteherdrüse entnommen und im Labor untersucht. Dieses Verfahren erlaubt eine sichere Unterscheidung zwischen einer benignen Prostatahyperplasie und Prostatakrebs. Fragebögen: Um die Schwere der Symptomatik und die damit einhergehende Einschränkung der Lebensqualität zu beurteilen, gibt es standardisierte Fragebögen. Je nach Auswertung wird entscheiden, ob eine genauere Diagnostik der Prostataveränderungen notwendig ist oder nicht.

Für Männer ab 45 Jahren gibt es eine jährliche Vorsorgeuntersuchung, die beim Urologen oder Hausarzt stattfindet. Diese wird bislang nur von etwa zwölf Prozent der Männer in Deutschland in Anspruch genommen. Bei der Untersuchung tastet der Arzt die Leistenregion ab. Auch das rektale Abtasten und eine Ultraschalluntersuchung der Prostata gehören zur Früherkennung.

Da eine Prostatahyperplasie jedoch nicht bei allen Männern sofort zu Beschwerden führt, ist die BPH bei der Diagnose in manchen Fällen bereits so stark fortgeschritten, dass eine medikamentöse Therapie nicht mehr infrage kommt und eine Operation notwendig ist. Eine benigne Prostatahyperplasie wird in der Regel erst dann behandelt, wenn durch die Beschwerden beim Betroffenen ein Leidensdruck entsteht.

Der erste Behandlungsschritt ist eine medikamentöse Therapie. Einige Wirkstoffe zielen lediglich darauf ab, die Symptome der benignen Prostatahyperplasie zu verbessern und müssen dauerhaft eingenommen werden.

Andere Medikamente können wiederum helfen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Nur der behandelnde Arzt kann entscheiden, welche Medikamentengruppe oder gegebenenfalls welche Kombination von Wirkstoffen individuell sinnvoll ist. Die Wirksamkeit ist nicht wissenschaftlich erwiesen, es gibt jedoch oft Behandlungserfolge. Alphablocker: Alphablocker sind die am häufigsten zum Einsatz kommenden Medikamente bei der benignen Prostatahyperplasie. BPH Medikamente bei der Behandlung von eignen sich, um die Symptome zu verbessern, können allerdings nicht dazu beitragen, dass sich die Prostata wieder verkleinert.

Alphablocker wie beispielsweise Tamsulosin helfen bei der Öffnung des Blasenauslasses, indem sie Muskelgruppen von Prostata und Blase entspannen. BPH Medikamente bei der Behandlung von wie Finasterid oder Dutasterid wirken auf den Testosteronstoffwechsel BPH Medikamente bei der Behandlung von und verringern dadurch das Prostatavolumen.

Erfolge sind allerdings erst nach mehreren Woche bis Monaten messbar. Zu einer Operation wird meist bei häufigen Harnwegsinfekten, Blasensteinen, Blut im Urin, einer Verschlechterung der Nierenfunktion oder bei sich wiederholendem Harnverhalt geraten. Welches Operationsverfahren Anwendung findet, hängt von vielen Faktoren ab und wird immer individuell entschieden.

Wie bei einer Harnblasenspiegelung werden eine winzige Kamera und eine Metallschlinge über die Harnröhre eingeführt. Dies erfolgt mittels Strom, es ist also ein schnittloses Verfahren. Das abgetrennte Gewebe wird über die Harnröhre herausgeholt. So wird der Harnröhre mehr Platz verschafft, was das Wasserlassen erleichtert. Bei diesem Verfahren wird allerdings BPH Medikamente bei der Behandlung von Prostatagewebe entfernt.

Anders als bei der TURP wird jedoch nicht mittels Strom, sondern mit einer speziellen Elektrode gearbeitet, die Plasmastrahlen erzeugt. In einer sechs Jahre andauernden Studie wurde festgestellt, dass die bipolare Plasmavaporisation im Vergleich zur TURP-Methode effizientere Kurzzeitergebnisse bei einer gleichzeitig geringeren Komplikationsrate liefert. Mikrowellen erhitzen das Prostatagewebe auf 70 Grad Celsius und zerstören es. Laserverfahren: Die Zerstörung des überschüssigen Prostatagewebes kann ebenfalls durch verschiedene Lasertechniken vorgenommen werden.

Auch hier erfolgt der Zugang über die Harnröhre. Laserverfahren sind minimalinvasive Methoden, die nur einen geringen Blutverlust zur Folge haben. Der Operateur kann sehr präzise arbeiten und ein sehr hohes Volumen an überschüssigem Prostatagewebe entfernen.

Auftretende Blutungen werden bereits während des Eingriffs gestillt. Sind die Symptome so ausgeprägt, dass sie den Alltag der Betroffenen beeinträchtigen, lassen sich die Beschwerden durch eine medikamentöse Therapie meist lindern und das Fortschreiten der BPH häufig verlangsamen. Schreitet die Erkrankung so stark BPH Medikamente bei der Behandlung von, dass die Lebensqualität massiv eingeschränkt wird oder kommt es zu Komplikationen, ist meist eine Operation notwendig.

Es stehen zahlreiche Operationsmethoden zur Verfügung, wobei sich die Wahl des geeigneten Verfahrens immer nach dem individuellem Befund richtet. Das Risiko für eine benigne Prostatahyperplasie BPH Medikamente bei der Behandlung von bei Übergewicht erhöht, deshalb sollten insbesondere ältere Männer Normalgewicht anstreben. Um einen deutlichen Effekt zu erzielen, sollte bereits in jungen Jahren damit angefangen werden. Vermeiden Sie langes Sitzen. Stehen Sie bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten immer wieder auf und gehen Sie einige Minuten auf und ab.

Unterdrücken Sie den Harndrang nicht. Je häufiger Sie die Blase entleeren, desto geringer ist die Gefahr der Überfüllung und Überdehnung der Harnblasenmuskulatur. Für sich alleine ist keine Untersuchungsmethode aufschlussreich genug mehr Wann sind für Männer welche Vorsorge- und Früherkennungs- untersuchungen fällig? Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Männern. Frühzeitig entdeckt, stehen die Heilungschancen gut mehr Prostatakrebs - Testen Sie Ihr Wissen!

Das sollten Sie über die wichtige Drüse wissen! Doch gegen das Sie möchten Informationen zu bestimmten Krankheitssymptomen oder wollen medizinischen Rat?

Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor bei Männern in Deutschland. Informieren Sie sich hier! Bei einer Prostatitis ist die BPH Medikamente bei der Behandlung von entzündet. Typische Symptome sind Schmerzen im unteren Beckenbereich.