Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs

Prostatakrebs: Neue Therapie, kaum Nebenwirkungen

Vorrichtung zur Behandlung von Prostata in Moskau

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Warum lässt sich das Tumorwachstum bei Prostatakrebs durch eine Hormonbehandlung bremsen? Wie gut wirkt die Therapie? Die heute zugelassenen Arzneimittel kann man bei einer ambulanten Behandlung bekommen, man muss dazu nicht ins Krankenhaus. Sie sind vergleichsweise gut verträglich, es gibt jedoch eine ganze Reihe von Nebenwirkungen, mit denen Patienten mit einem Prostatakarzinom rechnen müssen.

Der nachfolgende Text des Krebsinformationsdienstes bietet einen Überblick über die Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs der Hormonentzugstherapie. Er kann Betroffenen das Gespräch mit Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs Ärzten erleichtern, aber es nicht ersetzen.

Interessierte und Fachkreise finden zudem Hintergründe, Linktipps und Hinweise auf Fachpublikationen. Der Krebsinformationsdienst hat zur Erstellung des Textes im Wesentlichen zurückgegriffen auf die S3-Behandlungsleitlinie deutscher Fachgesellschaften. Die bei der Erstellung genutzten Quellen sind nach Möglichkeit direkt im Text genannt. Eine Übersicht findet sich zudem unter " Prostatakrebs: Behandlungsplanung — eine Übersicht über die Therapiemöglichkeiten ". Ziel der Hormonentzugstherapie bei Prostatakrebs ist es, dem Tumor männliche Geschlechtshormone zu entziehen, sogenannte Androgene.

Bei fast allen Patienten mit einem Prostatakarzinom benötigen die Krebszellen diese Androgene, um zu wachsen, vor allem Testosteron. Eine Heilung ist durch einen Hormonentzug allein allerdings nicht zu erreichen. Viele Betroffene sprechen abgekürzt von einer "Hormontherapie", besser wäre die Bezeichnung Antihormontherapie. Fortgeschrittenes Prostatakarzinom mit Metastasen: Die verschiedenen Formen der Antihormontherapie wirken im gesamten Körper. Einen festen Stellenwert hat eine Hormonentzugstherapie daher für Männer mit fortgeschrittener Erkrankung, wenn das Prostatakarzinom Metastasen in anderen Organe und Geweben gebildet hat.

Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom: Eine Hormonentzugstherapie kann zusätzlich zu einer Bestrahlung mit heilender Absicht eingesetzt werden. Man kann versuchen, den Tumor zunächst Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs die Hormontherapie zu verkleinern, danach erfolgt die Bestrahlung. Die Hormontherapie bezeichnet man dann als neoadjuvant.

Erfolgt der Hormonentzug zeitgleich mit Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs eigentlichen Therapie oder im Anschluss daran, nennt man ihn adjuvant. In dieser Konstellation dient er dazu, die möglicherweise verbliebenen Tumorreste am Wachstum zu hindern.

Frühes Prostatakarzinom, wenn andere Therapien nicht infrage kommen: Für manche Patienten kann die alleinige Hormonentzugstherapie aber auch in frühen Stadien der Erkrankung sinnvoll sein: wenn eine Therapie in heilender Absicht durch eine Operation oder Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs nicht möglich oder nicht gewünscht ist.

Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man unter schweren Begleiterkrankungen leidet, oder wenn man sich von einer belastenden Behandlung voraussichtlich nicht mehr erholen würde. Macht das Prostatakarzinom Beschwerden, kann der Hormonentzug dazu beitragen, die Symptome der Erkrankung zu lindern.

Eine Heilung lässt sich damit allerdings nicht erzielen. Die meisten Patienten erhalten zum Hormonentzug Medikamente. Es gibt aber auch Präparate, die als Stäbchen unter die Haut implantiert werden. Dort werden die meisten Androgene gebildet, also Testosteron und in geringem Umfang weitere männliche Geschlechtshormone.

Der Fachbegriff für die chirurgische Kastration lautet Orchiektomie. Früher oder später reagieren die meisten Tumorzellen nicht mehr auf die zunächst eingesetzten Medikamente. Dann versuchen die Ärzte, mit einer anderen Gruppe von Arzneimitteln die Erkrankung weiter in Schach zu halten. Erst wenn der PSA-Spiegel trotzdem weiter steigt, gilt der Tumor endgültig als " hormontaub ", Fachleute sprechen auch von "kastrationsresistent".

Dann kommen andere Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs wie etwa eine Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs in Betracht. In klinischen Studien wird erforscht, wie man die Zeitspanne Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs Wirksamkeit einer hormonellen Therapie verlängern kann, und welche neuen Substanzen sich eignen könnten. Ebenfalls Thema der Forschung: die Nebenwirkungen mindern.

Ob diese sogenannte intermittierende Therapie zumindest für einige Patienten möglich ist, ohne dadurch das Risiko für ein Fortschreiten der Erkrankung zu steigern, steht noch nicht sicher fest. Der Entzug der Geschlechtshormone kann zu Nebenwirkungen führen. Sie ähneln teilweise den Symptomen von Frauen in den Wechseljahren. Möglich sind zum Beispiel Hitzewallungen. Auf lange Sicht schränkt die Therapie vor allem die sexuelle Aktivität stark ein.

Bei älteren Männern kann möglicherweise auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung steigen, vor allem, wenn es schon vorher Anzeichen für eine Herzschädigung gibt. Eher unwahrscheinlich: Nach aktuellen Daten ist eine antihormonelle Therapie kein Risikofaktor für eine Alzheimer-Demenz. Die Mehrzahl der Männer entscheidet sich heutzutage für eine medikamentöse Hormonentzugstherapie.

Eine operative Entfernung der hormonproduzierenden Hoden, die sogenannte chirurgische Kastration oder auch Orchiektomie, Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs zwar praktisch das Gleiche. Sie ist jedoch unumkehrbar.

Weil viele Männer sie ablehnen, hat die Orchiektomie inzwischen an Stellenwert verloren. Der Eingriff selbst ist ambulant und unter örtlicher Betäubung möglich.

Das Steuerzentrum für die Testosteronproduktion im Körper sitzt im Gehirn, genauer gesagt im Zwischenhirn. Der sogenannte Hypothalamus sammelt mit Hilfe der benachbarten Hirnregionen Informationen über das Köperinnere.

Das Gonadadoliberin bewirkt, dass die Hirnanhangsdrüse Hypophyse ihrerseits Botenstoffe entlässt, die Gonadotropine. Diese wiederum veranlassen Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs Hoden dazu, Testosteron zu produzieren. Es handelt sich um künstliche "Kopien" des im Körper natürlich vorkommenden Hormons Gonadoliberin.

Die Folge: Die Hypophyse "meldet" in den Regelkreis zurück, dass genug Hormon da sei, und produziert weniger Gonadotropine. Das drosselt die Testosteronproduktion in den Hoden. Ihre Wirkung hält dann für einen längeren Zeitraum an. Ärzte bezeichnen dies als "Aufflammen" oder Flare-up-Phänomen. Auch der PSA-Wert kann infolge vorübergehend ansteigen. Um das überschüssige Testosteron abzufangen, kann es in dieser Zeit sinnvoll sein, für einige Wochen Antiandrogene einzunehmen.

Das Hormon Gonadoliberin kann nicht mehr binden. Die Hypophyse bildet innerhalb weniger Tage kaum noch Gonadotropine, und da das Signal zur Hormonproduktion ausbleibt, schütten die Hoden immer weniger Testosteron aus.

Eine Depotspritze steht nicht zur Verfügung. Antiandrogene: Sie bremsen die Wirkung des Testosterons direkt in der Prostata. Indem sie die Hormonbindungsstellen der Androgene blockieren, verhindern sie, dass das Testosteron wirken kann. Einige Antiandrogene hemmen auch einen Teil der Testosteron-Produktion. Antiandrogene gibt es als Tabletten zur täglichen Einnahme.

Abirateron kann dadurch nicht nur die Produktion von Testosteron in den Hoden bremsen, sondern auch die vergleichsweise geringe, aber vorhandene Produktion in der Nebennierenrinde und in den Tumorzellen selbst. Abirateron wird als Tablette täglich eingenommen. Östrogene: Sie kommen zum Hormonentzug bei Prostatakrebs eher nicht infrage. Grundsätzlich können Östrogene die Testosteronproduktion in den Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs senken, indem sie den Testosteronspiegel im Blut steigern.

Das veranlasst die Hypophyse dazu, weniger Gonadotropine freizusetzen. Für den medikamentösen Hormonentzug erhalten die meisten Patienten eine einzige Substanz. Ärzte bezeichnen dieses Vorgehen als Monotherapie. GnRH-Antagonisten haben aber die gleiche Wirkung.

Beide Substanzen können den Testosteron-Spiegel im Blut auf so niedrige Werte senken, dass die medikamentöse Therapie einer Entfernung der Hoden gleichkommt. Ärzte sprechen dann vom Kastrationsniveau. Das vergleichbar wirkende Abirateron senkt den Testosteronspiegel sogar auf einen nicht-nachweisbaren Wert. Zum Hormonentzug ebenfalls infrage kommen Antiandrogene.

Östrogene spielen bei der antihormonellen Therapie heute eher eine untergeordnete Rolle. Der Grund sind ihre Nebenwirkungen. Normalerweise ist der Hormonentzug als Dauertherapie angelegt.

Das bedeutet, dass das jeweilige Medikament solange verabreicht oder eingenommen wird, wie der Tumor auf die Behandlung anspricht. Abweichend davon kommen andere Therapiestrategien infrage, die mitunter auch kombiniert werden. Etwa fünf bis zehn Prozent der gesamten Testosteron-Produktion finden in dieser Drüse statt.

Ärzte sprechen dann von einer maximalen Androgen-Blockade. Die Wahrscheinlichkeit, die Lebenserwartung durch diese Therapie zu verlängern, ist jedoch als sehr gering einzustufen. GnRH-Antagonisten mit Antiandrogenen zu kombinieren, ist hingegen nicht üblich. Intermittierende Hormonentzugstherapie: Beim intermittierenden Hormonentzug, kurz IAD, wechseln sich therapiefreie Phasen mit den Behandlungsintervallen ab.

Dadurch kann sich der Testosteron-Spiegel zwischen den Behandlungen normalisieren. Die Nebenwirkungen der Therapie lassen nach, was möglicherweise die Lebensqualität steigert. Ärzte bezeichnen den Tumor dann als "hormonunabhängig", "hormontaub" Buserelin in der Behandlung von Prostatakrebs "kastrationsresistent". Es ist jedoch nicht belegt, dass sich durch eine intermittierende Hormonentzugstherapie die Androgen-Unabhängigkeit des Tumors tatsächlich verzögern lässt.

Das soll sicherstellen, dass der Tumor zumindest während der Therapiephase gut auf die Behandlung anspricht.