Medikamente zur Behandlung von Entzündungen der Prostata bei Männern

vergrößerte Prostata: Beschwerden & Behandlungsmethoden

Hormone und Prostata

Die Prostata ist relativ häufig von Entzündungen betroffen. Ursache der Entzündung können Bakterien sein, die aus dem Blut oder über die Harnröhre in die Prostata gelangt sind bakterielle Prostatitis. Als abakterielle Prostatitis bezeichnet man die Infektion der Prostata mit so genannten atypischen Bakterien Mycoplasmen, ChlamydienUreaplasmen.

Prostatitiden können akut, also nur für kurze Zeit, auftreten, aber auch chronisch sein und länger anhalten. In einigen Fällen kann kein Erreger gefunden werden, der für die Beschwerden verantwortlich ist. In diesem Fall spricht man von Prostatadynie, deren Ursachen bisher nicht geklärt sind. Bei der chronischen Form kann das Fieber fehlen, die Beschwerden sind allgemein etwas weniger stark ausgeprägt und diffuser.

Häufiger kommt es dabei zu Ausfluss aus der Harnröhre, sowie zu Schmerzen in der Dammregion und Rückenschmerzen. Auch Libido- und Potenzstörungen treten bei der chronischen Form häufiger auf. Wenn sich eine eitrige Entzündung der Prostata abkapselt, entsteht ein Prostataabszess.

Das Fieber steigt dann sehr hoch an, häufig mit Schüttelfrost. Das Allgemeinbefinden verschlechtert sich rapide und es kommt zu einem Kräfteverfall mit zunehmenden Dauerschmerzen im After- und Dammbereich. Bei der rektalen Palpation beurteilt der Arzt durch Betasten der Prostata vom Enddarm aus, ob die Drüse entzündlich verändert ist.

Wenn eine Entzündung vorliegt, ist die Vorsteherdrüse sehr empfindlich und die Untersuchung kann schmerzhaft sein. Durch leichten Druck auf die Drüse gewinnt der Arzt etwas Prostatasekret, das ebenfalls im Labor auf Entzündungszeichen untersucht wird.

Eine Ultraschalluntersuchung der Prostata kann in unklaren Fällen weitere Hinweise geben. Medikamente zur Behandlung von Entzündungen der Prostata bei Männern Entzündungen der Prostata werden mit Antibiotika behandelt. Die Auswahl des Medikaments richtet sich nach dem ermittelten Erreger.

Bei unkomplizierten akuten Erkrankungen reichen meist zehn Tage Antibiotika-Therapie aus. Eine chronische Prostatitis muss jedoch oftmals über einen längeren Zeitraum behandelt werden. Es ist dabei wichtig, die Antibiotika auch bei Nachlassen der Beschwerden wie verordnet weiter einzunehmen. Ein zu frühes Absetzen der Medikamente kann einen Rückfall und Resistenzbildungen der Bakterien begünstigen.

Unterstützend können Medikamente gegen die Schmerzen eingenommen werden - am besten in Form von Zäpfchen. Wenn sich ein Prostataabszess gebildet hat, muss dieser vom Enddarm her eingeschnitten werden, damit sich der Eiter entleeren kann. Bei der Prostatadynie liegt keine Infektion vor, die mit Antibiotika behandelt werden könnte. Hier helfen Wärmeanwendungen, Bewegungsübungen zur Lockerung der Beckenbodenmuskulatur, autogenes Training und evtl. Medikamente zur Muskelentspannung. In einigen Fällen sind auch therapeutische Gespräche erfolgreich.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von netdoktor. Autoren : Jochen Niehaus Arzt. Frage: Medikamente zur Behandlung von Entzündungen der Prostata bei Männern habe bemerkt, dass mein Samenerguss mit Blut vermischt ist. Sonst sind keine Symptome vorhanden.

Welche Krankheitsbilder kommen in Frage … zur Antwort. Diese Medikamente zur Behandlung von Entzündungen der Prostata bei Männern verwendet Cookies. Für eine uneingeschränkte Nutzung der Webseite werden Cookies benötigt. Nähere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen und unter dem folgenden Link "Weitere Informationen".

Wir nutzen Cookies dazu, unser Angebot nutzerfreundlich zu gestalten, Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unserer Webseite zu analysieren. Zur Sexualität ohne Kinderwunsch braucht Mann die Vorsteherdrüse aber nicht, da sie auf die Erektionsfähigkeit keinen Einfluss hat. Teilen Twittern Senden Drucken. Blutiges Sperma - muss ich sofort zum Arzt? Cookie Informationen Diese Seite verwendet Cookies.