Neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs

Operative Behandlung der Prostata-Erkrankungen

Prostamol uno Apotheke Stolichka

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Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Das Ziel der Prostatakrebs-Behandlung ist eine vollständige Heilung, wenn der Krebs noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Hat er sich bereits stark im Körper ausgebreitet, kann man ihn oft nur noch am weiteren Wachstum hindern und die Beschwerden des Patienten lindern palliative Therapie.

Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten der Prostatakrebs-Behandlung es gibt - von kontrolliertem Abwarten über Operation und Neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs bis hin zur Hormontherapie! In den letzten Jahrzehnten haben sich die Möglichkeiten der Prostatakrebs-Behandlung stark weiterentwickelt.

Prinzipiell kann der behandelnde Arzt nach der Diagnose Prostatakarzinom neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs oder mehrere der folgenden Strategien empfehlen:. Die Prostatakrebs-Behandlung wird individuell an Sie als Patient angepasst. Entscheidend für die Therapieplanung ist vor allem, wie weit Ihr Prostatakarzinom bereits fortgeschritten ist und wie aggressiv es wächst.

Der behandelnde Arzt wird Ihnen ausführlich erklären, welche Form der Prostatakrebs-Behandlung er in Ihrem Fall für am geeignetsten hält. Dieses Gespräch sollte in Ruhe und ohne Zeitdruck stattfinden. Sie können auch den Partner, einen Familienangehörigen oder Freund zum Gespräch mitnehmen: Viele Patienten befinden sich nach der Krebsdiagnose in einem Ausnahmezustand und können die Menge an neuen Informationen in dieser Situation kaum aufnehmen.

Sie können sich auch Notizen während des Gesprächs machen. Scheuen Sie sich auch nicht, nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Lassen Sie sich auch nicht zu einer Therapie drängen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Prostatakrebs-Behandlung: Sie erfahren, wie die verschiedenen Verfahren ablaufen, wann sie eingesetzt werden und welche Vor- und Nachteile sie bieten.

Manchmal wächst ein Prostatakarzinom sehr langsam und wenig aggressiv. Treten Beschwerden auf, werden diese gezielt neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs. Das "wachtful waiting" ist zum Beispiel bei Patienten sinnvoll, die schon recht alt sind beziehungsweise deren Lebenserwartung vermutlich weniger als zehn Jahre beträgt.

Auch bei Patienten, die zusätzlich noch andere Erkrankungen BluthochdruckHerzerkrankungen etc. So erspart man ihnen die Belastung und möglichen Nebenwirkungen einer auf Heilung ausgerichteten Prostatakrebs-Therapie. Dem kontrollierten Zuwarten ähnlich ist das Konzept der aktiven Überwachung.

Diesen Weg kommt nur dann in Frage, wenn der Patient bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Dazu gehört etwa, dass das Prostatakarzinom sehr klein und auf die Prostata beschränkt ist und wenig aggressiv wächst.

Durch diese engmaschige Überwachung entdeckt man frühzeitig, wenn der Prostatakrebs voranschreitet. Dann kann man eine Behandlung einleiten. Wenn der Tumor noch vollständig auf die Prostata beschränkt ist und sich nicht über die Prostatakapsel hinweg ausgebreitet hat, lässt er sich durch eine Operation in der Regel vollständig heilen.

Dafür muss die Prostata mitsamt der sie umgebenden Kapsel, dem durch die Prostata verlaufenden Teil der Harnröhreden Samenbläschen, dem Samenleiter und einem Teil des Harnblasenhalses entfernt werden.

Gegebenenfalls werden zusätzlich benachbarte Lymphknoten entfernt Lymphadenektomiewenn der Verdacht besteht, dass sie von Tumorzellen befallen sind. Dazu muss in der Regel ein Unterbauchschnitt oder eine Bauchspiegelung gemacht werden. Beim Dammschnitt ist eine Untersuchung neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs Lymphknoten nur sehr begrenzt möglich. Dieser Zugangsweg wird deshalb nur bei Prostatakrebs in einem sehr frühen Krankheitsstadium gewählt, wenn die Lymphknoten vermutlich noch nicht von Tumorzellen befallen sind.

Die entfernten Lymphknoten werden feingeweblich histopathologisch untersucht. Dank neuer Operationstechniken sind Nebenwirkungen und Komplikationen der Prostatakrebs-Operation neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs viel seltener als früher.

Dennoch sollten sich Patienten vor dem Eingriff über die Risiken informieren. Die Harninkontinenz kann das tägliche Leben erheblich einschränken: Viele Betroffene schämen sich und ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück.

Dadurch lassen sich die die Einschränkungen im Alltag reduzieren. Bei der Prostatakrebs-Operation können zwei Nervenstränge verletzt werden, die für eine normale Erektion des Penis notwendig sind. Die Nervenstränge verlaufen beidseits direkt entlang der Prostata.

Sie können bei der Prostatakrebs-Operation nur dann geschont werden, wenn der Tumor noch klein ist und sich noch nicht auf das umliegende Gewebe ausgebreitet hat. Für optimale Heilungschancen muss zwingend das ganze Tumorgewebe entfernt werden - notfalls eben auch unter Beschädigung der genannten Nerven.

Leidet der Patient in der Folge tatsächlich unter Erektiler Dysfunktion, können verschiedene Medikamente und Hilfsmittel zu einer weitgehend normalen Erektionsfähigkeit verhelfen. Während sich die umliegenden neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs Zellen davon meist durch Reparaturmechanismen erholen können, sterben die Tumorzellen ab.

Die Bestrahlung kommt bei der Prostatakrebs-Behandlung manchmal zum Einsatz, wenn eine Operation nicht möglich ist schlechter Allgemeinzustand oder vom Betroffenen abgelehnt wird. Sie kann aber auch zusätzlich zu einer Operation durchgeführt werden, um Tumorzellen zu beseitigen, die nicht durch den Eingriff entfernt werden konnten. Mit einem sogenannten Linearbeschleuniger können die Röntgenstrahlen dabei sehr genau auf den Tumor ausgerichtet werden, um gesundes Gewebe weitestgehend zu schonen.

Meist werden die Neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs mehrmals wöchentlich an den Werktagen über sieben bis neun Wochen bestrahlt.

Eine einzelne Bestrahlungssitzung dauert wenige Sekunden bis Minuten. Die Behandlung wird in der Regel ambulant durchgeführt. Mittlerweile ist bei Prostatakrebs und einigen anderen Krebsformen auch eine Bestrahlung von innen möglich.

Bei dieser sogenannte Brachytherapie wird die Strahlenquelle radioaktive Stoffe in den Tumor eingebracht. Bei der LDR werden sogenannte " seeds " in die Prostata eingebracht.

Das sind kleine radioaktive Metallteilchen, die dauerhaft in die Prostata verbleiben. Sie geben eine Strahlung über sehr kurze Distanz ab. Diese Strahlung klingt innerhalb einiger Wochen ab. Die dann nicht mehr strahlenden Metallteilchen können unbeschadet im Körper bleiben, müssen neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs nicht wieder herausoperiert werden.

Im Unterschied zu den "seeds" geben sie eine höhere Strahlendosis auf kurze Distanz ab und werden nach einigen Stunden wieder herausgeholt. Das macht man meist zweimal im Abstand mehrerer Tage. Für diese Zeit bleiben die Patienten in der Regel im Krankenhaus. Zusätzlich zur HDR erhalten sie meistens neue Entwicklungen bei der Behandlung von Prostatakrebs konventionelle externe Strahlentherapie.

Dabei unterscheidet man zwischen akuten und chronischen Nebenwirkungen. Die akuten Nebenwirkungen treten während einer Strahlentherapie auf. Es gehören dazu Reizungen und Rötungen der Haut. Die Schleimhaut in Blase und Harnröhre kann durch die Betrahlung ebenfalls gereizt werden und sich entzünden.

Das macht sich etwa durch ein Brennen beim Wasserlassen bemerkbar. Auch eine Reizung und Entzündung der Schleimhaut im Mastdarm ist möglich. Dann können Schmerzen beim Stuhlgang, leichte Blutungen und Durchfälle auftreten. Die akuten Nebenwirkungen klingen meist nach der Beendigung der Strahlentherapie wieder ab. Zur Linderung kann der Arzt oft Medikamente verschreiben.

Bei manchen Patienten verursacht eine Prostatakrebs-Strahlentherapie chronische Nebenwirkungen beziehungsweise Langzeitfolgen.

Das können zum Beispiel eine erhöhte Neigung zu Durchfall und anhaltende Darmveränderungen sein. Auch bleibende Veränderungen der Blase und Harnröhre sowie Harninkontinenz sind möglich. Einige Patienten entwickeln zudem Erektionsstörungen als Folge der Bestrahlung. Nicht zuletzt kann grundsätzlich jede Strahlentherapie dazu führen, dass sich Jahre oder Jahrzehnte später im bestrahlten Gebiet ein zweiter Tumor entwickelt.

Bei ehemaligen Prostatakrebs-Patienten kann das beispielsweise Mastdarmkrebs sein. Prostatakrebs wächst bei den meisten Patienten hormonabhängig: Das männliche Geschlechtshormon Testosteron fördert das Wachstum des Tumors. Diese Tatsache nutzt die Hormontherapie bei Prostatakrebs aus: Das Testosteron wird dem Körper entzogen oder aber seine Wirkung wird gebremst, um das Tumorwachstum zu unterbinden. Das kann den Prostatakrebs für viele Monate oder auch Jahre aufhalten. Eine Heilung ist mit einer alleinigen Hormontherapie aber nicht möglich.

Sie kann aber in Kombination mit anderen Therapien zum Beispiel Strahlentherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs sinnvoll sein. Testosteron wird in den Hoden produziert. Durch die operative Entfernung der Hoden lässt sich also der Testosteronspiegel dauerhaft und irreversibel absenken. Dieser radikale Eingriff wird aber nur sehr selten durchgeführt. Der Patient erhält Medikamente, welche die Testosteronbildung im Hoden unterbinden.

Im Unterschied zur operativen Kastration ist die chemische Kastration vollständig reversibel - nach Absetzen der Medikamente nehmen die Hoden die Testosteronproduktion wieder auf. Diese beiden Hormone stimulieren ihrerseits das Hodengewebe zur Produktion von Testosteron.

Deren Wirkung hält über längere Zeit an. Manchmal werden zur Hormonbehandlung bei Prostatakrebs sogenannte Antiandrogene verabreicht: Androgene sind die männlichen Geschlechtshormone, wobei Testosteron deren Hauptvertreter ist. Als Antiandrogene bezeichnet man nun Medikamente, welche die Andockstellen der Androgene in der Prostata besetzen. Testosteron und andere Androgene können also nicht mehr andocken und ihre Wirkung entfalten.

Einige Antiandrogene können auch einen Teil der Testosteron-Produktion blockieren. Insgesamt reduzieren Antiandrogene also die Testosteron-Wirkung im Körper. Das Wachstum des Prostatakarzinoms wird dadurch beeinträchtigt. Antiandrogene werden täglich als Tablette eingenommen. In bestimmten Fällen kann für die Hormonbehandlung bei Prostatakrebs der Wirkstoff Abirateron eingesetzt werden.

Auch die geringfügige Testosteronbildung in den Nebennieren und den Krebszellen selbst wird durch Abirateron unterdrückt. Das Medikament wird täglich als Tablette eingenommen. Prinzipiell kann man die Testosteron-Wirkung auch dadurch hemmen, dass man Prostatakrebs-Patienten weibliche Geschlechtshormone Östrogene verabreicht.

Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen wie Thrombose macht man das aber kaum noch.