Prostatahyperplasie Östrogen

2/2: Franz Schmaus: Prostataerkrankungen - Wechseljahre des Mannes

Symptome der Prostatitis oder Adenom

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. Die von Alken vorgenommene Stadieneinteilung der Miktionsstörung aufgrund einer BPH wurde kürzlich durch eine präzisere Unterteilung ersetzt. Eine genaue Diagnostik ist Prostatahyperplasie Östrogen Voraussetzung für eine pharmakologische oder chirurgische Behandlung.

Es werden verschiedene Therapiemodalitäten wie kontrolliertes Zuwarten, Phytotherapie, Prostatahyperplasie Östrogen Rezeptorenblocker und 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren diskutiert. Prostatahyperplasie Östrogen heutigem Kenntnisstand ist es unklar, ob eine der verfügbaren Therapien eine langfristige substanzielle Reduktion der Komplikations- oder Prostatahyperplasie Östrogen erzielen kann.

Schlüsselwörter: Benigne Prostatahyperplasie, konservative Therapie, Phytotherapie, alpha-adrenerger Rezeptorenblocker, 5-alpha-Reduktase-Inhibitor Benign Prostatic Prostatahyperplasie Östrogen There is still some confusion with respect to the etiology of benign Prostatahyperplasie Östrogen hyperplasia BPH.

Different hypotheses actually discussed Prostatahyperplasie Östrogen presented. The well known staging system of micturation disorders due to BPH according Prostatahyperplasie Östrogen Alken has lately been replaced by a more precise subdivision Prostatahyperplasie Östrogen pathogenic different conditions summarized in the term LUTS lower urinary tract symptoms as well as in the quantitation of subjective symptoms in a validated score IPSS, international prostate symptom score.

Appropriate therapy, either by medical or surgical means, requires a proper diagnostic. Current conservative therapeutic modalities watchful waiting, phytotherapy, alpha-adrenergic receptor blockers as well as 5 alpha-reductase inhibitors are discussed.

It has to be stated, Prostatahyperplasie Östrogen, that at this point it Prostatahyperplasie Östrogen still unknown whether any kind of available medical treatment form is able to produce a long lasting substantial reduction in complication or surgery rate of BPH.

Betroffen sind 50 Prozent aller über 60 Jahre alten Männer, allerdings finden sich Miktionsbeschwerden alterskorreliert zwischen 50 und 60 Jahren bei 23,7 Prozent zwischen 60 und 70 Jahren bei 43 Prozent und bei über Jährigen bei 40 Prozent der Patienten Pathogenese, Ätiologie, Epidemiologie Die typischen Beschwerden der BPH lassen sich in obstruktive und irritative Symptome gliedern und legen so die Existenz einer statischen Drüsenvolumen und einer dynamischen Komponente Tonus der glatten Muskulatur nahe.

Dies hat unter anderem zur medikamentösen Therapie mit alpha-Adrenozeptorenblockern Prostatahyperplasie Östrogen Die Prostata besteht aus epithelialen Drüsengängen und fibromuskulärem Stroma. Lebensjahr nahezu unverändert bleibt.

Trotz zahlreicher Anstrengungen in der klinischen und der Grundlagenforschung ist die Ätiopathogenese der Prostatahyperplasie nach wie vor unklar. Prinzipiell wird bei der Entstehung der Prostatahyperplasie ein gestörtes Zusammenspiel von Androgenen und Östrogenen angenommen. Wie im Textkasten beschrieben, werden fünf Hypothesen diskutiert. Daneben gilt als Prostatahyperplasie Östrogen, dass eine Prostatahyperplasie Östrogen Hodenfunktion für die Entwicklung einer BPH notwendig ist.

In der Prostata wird Testosteron durch das Zellkern-gebundene Enzym 5-alpha-Reduktase in Dihydrotestosteron, den Prostatahyperplasie Östrogen aktiven Metaboliten, umgewandelt, der etwa 90 Prozent der androgenen Wirkung ausmacht. Symptomatik Die Zeichen einer Prostatahyperplasie sind vielgestaltig: Man unterscheidet zwischen den Reizerscheinungen, den irritativen Symptomen und den Zeichen von Entleerungsstörungen, den obstruktiven Symptomen Tabelle 1. Dabei soll Prostatahyperplasie Östrogen an das Prostatahyperplasie Östrogen Schrifttum angeglichene Terminologie verwendet werden Grafik 2.

Die frühere Stadieneinteilung nach Alken oder Vahlensieck haben dagegen an Bedeutung verloren Tabelle 2. Erweiterte Diagnostik Die erweiterte Diagnostik Prostatahyperplasie Östrogen symptomatischer benigner Prostatahyperplasie umfasst Untersuchungen, die entweder auffällige Befunde der Primärdiagnostik weiter abklären wie Infusionsurogramm bei Mikro- oder Makrohämaturie oder inkongruente Anamnese- und Untersuchungsergebnisse, vor allem vor einer invasiven Therapie, weiter eingrenzen wie Druckflussuntersuchung bei niedrig-normalem Uroflow und hohem Restharn.

Die einzelnen fakultativ diagnostischen Schritte sind: Urodynamik Druckflussuntersuchungdie transrektale Sonographie der Prostata, das Infusionsurogramm, das Prostatahyperplasie Östrogen, die Urethrozystoskopie.

Absolute Operationsindikationen sind rezidivierende Harnverhalte, Makrohämaturien, Harnwegsinfekte, die Bildung von Blasenkonkrementen sowie eine postrenale Niereninsuffizienz.

Wegen des variablen Verlaufs der prostatainduzierten Symptome sollte die Wahl des Behandlungsverfahrens nach Prostatahyperplasie Östrogen des Patienten gemeinsam von Patient und Arzt getroffen werden.

Aufgrund einer möglichen spontanen Regression der BPH-induzierten Sym-ptome sollten Langzeituntersuchungen zu diesen Medikamenten mit einem Nachuntersuchungszeitraum zumindest von einem Jahr existieren. Ein Therapieversuch ohne die oben genannte Diagnostik und den sicheren Ausschluss eines Prostatakarzinoms sollte unterbleiben. Eine konservative Therapie muss individuell angepasst sein, sollte der Indikationsbreite der einzelnen Stoffgruppen entsprechen und anhand des IPSS-Fragebogens überprüft werden.

Kombinationsbehandlungen Prostatahyperplasie Östrogen nicht sinnvoll, Prostatahyperplasie Östrogen ihr Wert nicht belegt ist. Die konservative Therapie umfasst neben einem kontrollierten Zuwarten die Therapie mit Phytotherapeutika, alpha-Adrenozeptorenblockern oder 5-alpha-Reduktase-Hemmern. Da zwischen der klinischen Wirksamkeit eines Medikaments und seinem Nutzen für den Patienten hinsichtlich seiner Lebensqualität möglicherweise ein Missverhältnis besteht, wird die ärztliche Entscheidung künftig auch ökonomische Prostatahyperplasie Östrogen berücksichtigen müssen Als Wirksubstanzen dieser Pflanzenextrakte werden genannt: Phytosterole wie das beta- Sitosterol, delta und deltaSterole, Lektine, Fettsäuren und Pflanzenöle.

Die Untersuchungen müssen doppelblind, randomisiert und placebokontrolliert durchgeführt werden. Der Nachuntersuchungszeitraum muss mindestens zwölf Monate betragen. Da In-vitro-Untersuchungen zur Phytotherapie nur begrenzt aussagekräftig sind, müssen entsprechend valide klinische Studien zur wissenschaftlichen Beurteilung herangezogen werden, von denen die meisten allerdings den wünschenswerten Nachuntersuchungszeitraum von zwölf Monaten unterschritten.

Berges fand einen signifikanten Rückgang der Symptomatik und des Restharns sowie eine signifikante Zunahme des Prostatahyperplasie Östrogen für beta-Sitosterin 6. Klippel und Mitarbeiter zeigten für Hypoxis-rooperi-Extrakt eine signifikante Reduzierung der Symptomatik und des Restharns sowie eine signifikante Zunahme des Uro-flow Carraro und Mitarbeiter verglichen prospektiv, randomisiert und doppelblind die Wirkung von Sabalfruchtextrakt mit dem 5-alpha-Reduktase-Hemmer Finasterid an mehr als 1 Patienten Beide Therapieformen zeigten Prostatahyperplasie Östrogen gleiche Effektivität hinsichtlich der Symptomreduktion, der Verbesserung des Lebensqualitätsindex und des Uroflow.

Finasterid führte darüber hinaus zu Prostatahyperplasie Östrogen signifikanten Volumenabnahme der Prostata, einer Reduktion der PSA-Spie- gel sowie in geringem Prostatahyperplasie Östrogen der Libido und Potenz, während Sabalfruchtextrakt hier keine androgenabhängigen Wirkungen zeigte. In zwei placebokontrollierten Doppelblindstudien eines Kombi- nationspräparates Prostatahyperplasie Östrogen Sabalfrucht und Brennnesselwurzel sowie einer systematischen Übersichtsarbeit zur Wirkung von Sabalextrakt wurden Miktionsbeschwerden sowie Flusswerte teilweise im Vergleich mit Finasterid bei geringen Nebenwirkungen vergleichbar gebessert 54, In der Prostata, ihrer Kapsel und im Bereich des Blasenhalses konnten alphaAdrenozeptoren nachgewiesen werden, deren Aktivierung für eine Kontraktion der dortigen Muskelfasern Prostatahyperplasie Östrogen.

Sie beeinflussen somit die Miktion, und die Ejakulation Grafik 3. Eine Inhibition der alpha-Adrenozeptoren vermindert den Tonus der glatten Muskulatur, indem die Wirkung von Noradrenalin an den postsynaptischen Rezeptoren des Stromas, des Blasenhalses und der Urethra antagonisiert werden.

Die Effekte der alpha-Blocker auf die maximale Harnflussrate und die klinische Symptomatik sind etwa gleich. Für alle Substanzen liegen randomisierte klinische Studien vor, die auch in der Langzeitbeobachtung gute Ergebnisse zeigen Alfuzosin wurde bereits im Rahmen von offenen und prospektiv randomisierten Studien erprobt. Bei mehr als der Hälfte der Untersuchungen wurden signifikante Prostatahyperplasie Östrogen des maximalen Harnflusses und der Symptomatik beschrieben. Im Vergleich zu Prazosin sind die Nebenwirkungen geringer.

Gegenüber Place- bo werden die bekannten blutdruckbedingten Nebenwirkungen wie Schwindel, Benommenheit oder Kopfschmerzen angegeben 11, 40, Doxazosin, Prazosin und Terazosin sind strukturell ähnliche alphaAdrenozeptorenantagonisten. Der Symptomenscore verbesserte sich signifikant um 38 Prozent verglichen mit Placebo. Die Restharnmengen sanken nicht signifikant. Tamsulosin ist ein kompetitiver und selektiver alpha-1a-Adrenozeptorenantagonist, während die übrigen genannten Pharmaka keine Subtypselektivität aufweisen.

Die Prostatahyperplasie Östrogen kommen überwiegend an der glatten Muskulatur der Prostata vor. Charakteristisch für die Behandlung des BPH-Syndroms mit alpha-Adrenozeptorenblockern sind der umgehende Wirkungseintritt innerhalb von Tagen, ein günstiges Nebenwirkungsprofil und die Dosisabhängigkeit von Wirkungen und Nebenwirkungen.

Mögliche Nebenwirkungen sind allgemeine Abgeschlagenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, grippale Symptome und hypotone Dysregulationen. Es kommt damit in Prostatahyperplasie Östrogen sekretorischen Drüsenepithelzellen zur Induktion von Apoptosevorgängen, sodass sich eine hyperplastische Drüse wieder verkleinert Grafik 4. Eine komplette Hemmung aller androgenabhängigen intraprostatischen Vorgänge kann mit Finasterid nicht erzielt werden.

Man geht von einer etwa prozentigen Reduktion des Dihydrotesterons bei gleichzeitigem fünf- bis siebenfachen Anstieg von intrazellulärem Testosteron aus Die klinische Wirksamkeit von Finasterid wurde in placebokontrollierten Doppelblindstudien nachgewiesen. Resümee Die drei konservativen Therapieoptionen bessern die Symptomatik beim benignen Prostatasyndrom.

Bei der Phytotherapie fehlen weitgehend unerwünschten Wirkungen. Weitere klinische Studien müssen die Bewertung der einzelnen Extrakte wissenschaftlich belegen. Ein Vorteil der alpha-Adrenozeptorenblocker ist der umgehende Wirkungseintritt Prostatahyperplasie Östrogen von Tagen, sodass die Effektivität kurzfristig beurteilt werden kann.

Ob durch die medikamentöse Therapie des BPH-Syndroms eine Operation lebenslang vermieden wird oder nur in einem späteren Lebensabschnitt mit höherer Prostatahyperplasie Östrogen verschoben wird, muss Ziel zukünftiger Untersuchungen sein. Anschrift für die Verfasser Prof. Die Transitionalzone, das periprostatische Segment fünf bis zehn Prozentliegt zylinderförmig zwischen Blasenhals und Samenhügel. Das Wachstum kann so stark sein, dass die periphere Zone kapselförmig komprimiert wird so genannte chirurgische Kapsel.

Die zentrale Zone und die anteriore Zone vorderes fibromuskuläres Stroma. Reizstadium Obstruktive und irritative Prostatahyperplasie Östrogen II. Rückstauungsstadium Dekompensation der Blase: chronische komplette Harnverhaltung oder Überlaufblase, Nieren- funktionseinschränkung, Endzustand: Urämie Verteilung der a- und b-Rezeptoren im unteren Harntrakt nach H. Br J Urology ; — Alken, CE: Leitfaden der Urologie. Stuttgart: Thieme-Verlag Urology ; — Prostate ; Prostate ; 45— Berges RR, Windeler J, Trampisch HJ, Senge T Prostatahyperplasie Östrogen the beta-sitosterol study group: Randomised, placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol in patients with benign prostatic hyperplasia.

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