Radiologie bei der Behandlung von Prostatakrebs

Neues Verfahren bei Prostatavergrößerung: die Prostataembolisation

Verschlechterung der Prostata-Adenom Behandlung

Operation, Bestrahlung oder nur abwarten? Die Folge sind zutiefst verunsicherte Männer auf der Suche nach der für sie besten Therapie. Noch immer wird den Patienten suggeriert, dass die radikale Prostatektomie die Radiologie bei der Behandlung von Prostatakrebs Möglichkeit ist, den Krebs zu heilen. Das ist eindeutig falsch. Im Gegenteil: Galt früher die radikale Entfernung der Prostata als favorisierte Lösung, um das Karzinom vollständig zu entfernen und die Lebenszeit zu verlängern, zeigen heute aktuelle Langzeitstudienandere Wege auf: Sie belegen für die moderne Strahlentherapie nicht nur zum Teil bessere Heilungsraten, sondern auch deutlich geringere Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz1.

Bei rund einem Drittel aller Patienten kommt es nach einer gewissen Zeit zu einem Wiederauftreten der Erkrankung, einem so genannten Rezidiv. Das Risiko ein Rezidiv zu entwickeln, hängt davon ab, mit welcher Wahrscheinlichkeit einzelne Tumorzellen zum Zeitpunkt der Diagnose die Prostata bereits verlassen haben könnten. Der Behandlungserfolg und damit auch die Aussicht auf Heilung ist somit unmittelbar von der Wahrscheinlichkeit abhängig, ob bereits Metastasen vorliegen.

Ein fataler Irrtum, dem viele Männer Glauben schenken. Zahlreiche Studien belegen, dass die Operation gerade bei fortgeschritteneren Tumoren keine gute Wahl ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor erneut in der Prostata Lokalrezidiv auftritt, ist daher nach Brachytherapie geringer als nach einer radikalen OP. Radiologie bei der Behandlung von Prostatakrebs sollten sich Männer, bei denen gerade ein Tumor diagnostiziert wurde genügend Zeit nehmen, um gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine für sie stimmige Entscheidung zu treffen.

Auch wesentlich geringere Behandlungs- und Ausfallzeiten der Brachytherapie im Vergleich zur OP sind für Männer, die noch im Berufsleben stehen, ein weiterer Pluspunkt. Die Lebenserwartung hängt nicht alleine vom Alter sondern von Radiologie bei der Behandlung von Prostatakrebs Reihe zusätzlicher Faktoren ab.

So spielen chronische Begleiterkrankungen, körperliche Fitness aber auch Eigenständigkeit und geistige Agilität eine wesentliche Rolle dafür, wie viele Jahre ein Patient noch vor sich hat. Viele Senioren stehen auch jenseits der 75 noch mitten im Leben, sind körperlich aktiv, vielseitig interessiert und erfreuen sich guter Gesundheit. Es wäre fatal, hier auf eine effektive Therapie zu verzichten.

Das Ziel sollte auch hier sein, mögliche durch die Erkrankung auftretende Einschränkungen der Lebensqualität zu vermeiden und das Leben der Patienten zu verlängern. Im Rahmen einer Bestrahlungsplanung wird festgelegt, wie viel Strahlendosis der Tumor bzw. Daher empfiehlt sich immer die Wahl eines erfahrenen Behandlungsteams. Radiologie bei der Behandlung von Prostatakrebs Vorurteil nach Bestrahlung könne im Fall eines Rezidivs nicht mehr operiert werden, ist in zweierlei Hinsicht falsch.

Erstens: Verwachsungen des Gewebes durch die Strahlenbehandlung, die als Hinderungsgrund für eine OP gelten, sind heute durch eine gezielte Bestrahlung deutlich geringer und dadurch von einem erfahrenen Operateur gut beherrschbar. Zweitens: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor wieder in der Prostata Lokalrezidiv auftritt liegt bei weniger als zwei Prozent. Eine OP ist in solchen Fällen ohnehin nicht indiziert.

Die Furcht, dass nach erfolgreicher Strahlenbehandlung des Prostatakrebs ein Zweittumor entsteht, sitzt bei vielen Männern tief. Zu Unrecht, wie mittlerweile zahlreiche Studien belegen. Denn neuere und zielgenauere Techniken führen heute dazu, dass bei den meisten Männern Darm und Harnblase kaum noch im Strahlenfeld liegen. Hochmoderne Computertechnik und der Einsatz bildgebender Verfahren machen es möglich, das Zielgebiet millimetergenau zu erfassen und punktgenau zu bestrahlen.

Hinzu kommt, Radiologie bei der Behandlung von Prostatakrebs Chirurgen, die eine roboter-assistierte Entfernung der Prostata durchführen, über umfangreiche Erfahrung verfügen müssen. Irrtum Nr. Comparative analysis of prostate-specific antigen free survival outcomes for patients with low, intermediate and high risk prostate cancer treatment by radical therapy.

BJUISuppl. BJU Int. Lipsitz, ScD; Michael J. Barry, MD; Anthony V. Weinberg, MD; Nancy L.