Der Schmerz der Prostata Ursachen

Chronisches Beckenschmerzsyndrom - Ursachen, Diagnose und Therapie - Dr. Eduard Karsten

Ob ein Mann kann nach Entfernung der Prostata

Prostatitis ist ein anderer Begriff für die Der Schmerz der Prostata Ursachen. Das Organ kann sich entzünden, wenn Bakterien oder andere bestimmte Substanzen des Urins in das Prostatagewebe der Schmerz der Prostata Ursachen. Die typischen Symptome einer Prostatitis sind ein häufiger Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen. Es wird zwischen zwei Gruppen der Prostataentzündung unterschieden: Die bakterielle und die abakterielle Prostatitis. Bei der durch Bakterien verursachten Prostatitis unterscheidet man zwischen einer akuten und einer chronischen Prostataentzündung.

In beiden Fällen gelangen Bakterien über die Harnröhre in die Prostata, wo sie eine Infektion auslösen. Eine akute Prostatitis entsteht darum häufig im Rahmen einer Blasen- oder einer Harnröhrenentzündung. Die chronische Form entwickelt sich hingegen meist aus einer akuten Prostatitis und zwar, wenn mit dieser Komplikationen verbunden sind.

Sind nicht Bakterien, sondern andere Erreger für die Prostataentzündung verantwortlich, ist die Rede von einer abakteriellen Prostatitis. Diese wird wiederum in das entzündliche und das nicht-entzündliche chronische Schmerzsyndrom des Beckens unterteilt.

Da sich im Rahmen des nicht-entzündlichen chronischen Beckenschmerzsyndroms keine Bakterien und auch keine Entzündungszeichen im Blut nachweisen lassen — wie bei der bakteriellen Prostatitis der Schmerz der Prostata Ursachen. Im Rahmen der Prostatitis kommt es in den meisten Fällen — egal, um welche Form der Entzündung es sich handelt — zu brennenden Schmerzen beim Wasserlassen. Diese Schmerzen treten vor allem während bzw.

Ein typisches Merkmal der akuten bakteriellen Prostataentzündung ist ein Fieber, das auftritt, wenn Bakterien aus dem entzündeten Organ in den Blutkreislauf gelangen.

Das Fieber kann stark der Schmerz der Prostata Ursachen über 40 Grad und die Betroffenen fühlen sich allgemein krank. Weitere Symptome, die im Rahmen der akuten bakteriellen Prostataentzündung auftreten können, sind unangenehme Schmerzen an der Prostata sowie eine Eiterbildung bzw. Es kann zu Blutbeimengungen im Ejakulat oder im Urin kommen.

Besonders gefährlich ist ein sogenannter Prostataabszess, also eine Eiteransammlung in der Prostata. Diese stellt einen medizinischen Notfall dar, welcher umgehend behandelt werden muss. Typische Symptome einer chronischen bakteriellen Prostataentzündung sind wiederkehrende Schmerzen im Becken sowie über drei Monate anhaltende Prostataschmerzen. Die Symptome des sogenannten Beckenschmerzsyndroms sind uneinheitlich.

Die Beschwerden halten lange an und können sich auch auf die Harnröhre sowie auf die Blase beziehen. Häufig — aber längst nicht immer — reagiert die Prostata schmerzhaft auf die ärztliche Tastuntersuchung. Eine Sonderform der Prostatitis stellt die asymptomatische Prostataentzündung dar.

Bei dieser kommt es zu keinen Beschwerden, sodass sie meist im Rahmen von anderen Untersuchungen, also zufällig entdeckt wird. Die Erreger gelangen entweder von benachbarten Organen wie der Harnröhre oder der Harnblase in die Prostata oder sie suchen sich ihren Weg über das Blut. Im letzten Fall spricht man von einer hämatogenen Infektion.

Dieses kommt überwiegend im menschlichen Darm vor. Darüber hinaus können Mykobakterien und Enterokokken eine Prostatitis begünstigen. Und auch sexuell-übertragbare Erkrankungen wie eine Trichomonaden- oder eine Chlamydien-Infektion als auch ein Tripper können zu einer Prostatitis führen. Wie es dazu kommt, ist bisher nicht vollständig geklärt.

In einigen wenigen Fällen sind anatomische Ursachen der Auslöser einer Prostatitis. Ursachen für eine solche anatomische Veränderung sind u. Prostatasteine und Tumore. Darüber hinaus wird angenommen, dass die Entstehung einer Prostataentzündung auf eine Funktionsstörung der Beckenbodenmuskulatur zurückführbar sein kann.

Die genauen Ursachen für das sogenannte chronische Beckenschmerzsyndrom sind bis heute unbekannt. Der Schmerz der Prostata Ursachen gibt diverse Theorien, die die Entstehung begründen. Jedoch gilt keine dieser Thesen als vollständig gesichert.

Eine dieser Annahmen besagt, dass Mikroorganismen für die Entstehung der Schmerz der Prostata Ursachen Syndroms verantwortlich sind. Eine weitere mögliche Erklärung für das chronische Beckenschmerzsyndrom liegt in Blasenentleerungsstörungen: Durch die Störung des Abflusses weitet sich das Blasenvolumen, sodass diese auf die Prostata drückt.

Auf langfristige Sicht schädigt der Druck dem Prostatagewebe und die Folge ist eine Entzündungsreaktion. Eine weitere mögliche Ursache liegt darin, dass sich eine Blasengewebsentzündung auf die Prostata ausweitet. Darüber hinaus nehmen einige Forscher an, dass Schmerzen in der Prostataregion durch eine Nervenreizung zustande kommen.

Die Schmerzen würden fälschlicherweise auf die Prostata zurückgeführt. Des Weiteren besteht die Annahme, dass die Prostatitis durch eine ungünstige Autoimmun-Reaktion ausgelöst wird: Körpereigene Abwehrkräfte richten sich gegen körpereigenes Gewebe und lösen somit eine Entzündungsreaktion aus. Vor allem in Bezug auf das nicht-entzündliche chronische Beckenschmerzsyndrom wird vermehrt über psychische Ursachen für die Prostatitis diskutiert.

Trotz intensiver Der Schmerz der Prostata Ursachen sind die genauen Mechanismen aber noch nicht bekannt. Bei einigen Männern besteht ein erhöhtes Risiko für eine Prostataentzündung.

Hierzu gehören beispielsweise Männer, die ein unterdrücktes oder ein gestörtes Immunsystem aufweisen. Diese Störung bzw. Ebenso kann der erhöhte Blutzuckerspiegel im Rahmen einer Diabetes-Erkrankung eine Prostatitis begünstigen: Durch die erhöhten Blutzuckerspiegel steigt auch der Zuckerspiegel im Urin an — der reichliche Zucker scheint den Bakterien ideale Wachstumsbedingungen zu bieten.

Darüber hinaus ist auch bei Diabetes mellitus das Immunsystem geschwächt. Auch ein Blasenkatheter erhöht das Risiko für eine Prostatitis. So können bereits während des Einführens des Katheters in die Blase kleinste Einrisse in der Harnröhre sowie Verletzungen an der Prostata entstehen.

Zudem kann der Blasenkatheter mit Bakterien infiziert sein, sodass diese beim Einführen die Harnröhre und die Blase befallen und letztendlich eine Prostatitis begünstigen. Im Falle einer akuten bakteriellen Prostatitis fällt die Der Schmerz der Prostata Ursachen i.

Sie wird anhand der typischen Symptome sowie per Bakterien- und Tastbefund gestellt. Im Rahmen der Tastuntersuchung ertastet der Arzt bzw. Sollte eine Entzündung bestehen, kann das Organ bei ausgeübtem Druck schmerzen.

Des Weiteren kann eine Untersuchung des Urins sinnvoll sein. Eine Ultraschalluntersuchung mit einer besonderen Enddarmsonde gibt Aufschluss darüber, ob sich in der Prostata Eiter angesammelt der Schmerz der Prostata Ursachen. Ist das der Fall, wird von einem Prostataabszess gesprochen.

Die Diagnosestellung bei einer chronischen Prostatitis gestaltet sich etwas schwieriger. Ein Grund hierfür ist, dass der Tastbefund nur bei einem akuten Schub der Entzündung bzw.

Ein Ultraschallbild gibt Aufschluss über mögliche Kalkansammlungen, welche darauf hinweisen, dass Prostatasteine die Entzündung ausgelöst haben. Das Sperma und die Prostataflüssigkeit, welche man gewinnen kann, indem man sie über den Enddarm ausmassiert, können sowohl Entzündungszellen Leukozyten als auch Bakterien enthalten und somit auf eine Prostataentzündung hinweisen. Sollte dieser Nachweis von Entzündungszeichen und Erregern nicht möglich sein, bedarf die Diagnose eine sorgfältige organische Abklärung.

Die Prostatitis muss von anderen Erkrankungen, die ähnliche Symptome hervorrufen können, abgegrenzt werden. Der Schmerz der Prostata Ursachen einer akuten bakteriellen Prostatitis kommen i.

Antibiotika zum Einsatz. In mild verlaufenden Fällen reicht die Gabe über einen Zeitraum der Schmerz der Prostata Ursachen etwa zehn Tagen aus. Besteht eine chronische Prostataentzündung, muss das jeweilige Medikament länger verabreicht werden.

So können Wirkstoffe wie Azithromycin, Doxyzyklin und Ofloxacin zwischen vier und sechs Wochen eingenommen werden. Auch, wenn die Symptome bereits nachlassen, darf das Medikament keinesfalls der Schmerz der Prostata Ursachen oder anders als vom Arzt verordnet eingenommen werden. Nur so lassen sich ein Rückfall verhindern und die Wahrscheinlichkeit einer Wiedererkrankung minimieren. Auch bei einer asymptomatischen Prostataentzündung kommen Antibiotika zum Einsatz.

Liegt hingegen ein nicht-entzündliches chronisches Beckenschmerzsyndrom vor, gelten Antibiotika als wirkungslos. Beim entzündlichen chronischen Beckenschmerzsyndrom können Antibiotika wiederum eine Heilung begünstigen, sodass eine Antibiotikum-Therapie durchaus in Betracht gezogen werden kann. Bei einer chronischen abakteriellen Prostatitis kommen zudem pflanzliche Arzneimittel Phytotherapeutika wie Pollenextrakt und sogenannte 5Alpha-Reduktasehemmer wie Dutasterid zum Einsatz.

Sollten diese Mittel keine Besserung bewirken, wird die medikamentöse Behandlung durch eine physikalische Therapie ergänzt. Auch eine Wärmetherapie kann die Schmerzen lindern, indem sie das Gewebe zu einer stärkeren Durchblutung anregt.

Im Rahmen der symptomatischen Therapie werden akute Beschwerden der Prostatitis gelindert. Schmerzstillende Medikamente wirken gegen starke Schmerzen, Wärmflaschen und Wärmekissen auf Unterbauch und Rücken tragen zur Entspannung der Muskulatur bei. Hierdurch können die Schmerzen im Der Schmerz der Prostata Ursachen der Prostataentzündung oft deutlich reduziert werden.

Hilfreich gegen die Beschwerden können auch altbewährte Hausmittel wie das Essen weichschaliger Kürbiskerne oder eine Roggenkur sein. In Fällen, in denen es zu einer massiven Harnabfluss-Behinderung kommt, kann die Prostataentnahme notwendig sein.

Eine weitere mögliche Komplikation besteht in einem Abszess, der durch die Ansammlung von Eiter in der Prostata entsteht. Dieser Abszess muss durch einen Schnitt entleert werden. Dieser Der Schmerz der Prostata Ursachen erfolgt i. Die Rückfallrate im Rahmen der Prostataentzündung ist generell sehr hoch: Über 20 Prozent der Patienten weisen nach der Ersterkrankung mindestens eine weitere Erkrankungsperiode auf.

Wiederum 20 Prozent dieser Patienten weisen gar vier oder mehr Krankheitsfälle auf. Um einem Rückfall vorzubeugen, sollten Patienten eine Unterkühlung und das Tragen von nassen Klamotten vermeiden.

Zudem sollten sie für einen gewissen Zeitraum auf Kaffee und andere blasenreizende Getränke verzichten. So wird das Risiko einer Blasenentzündung und somit auch das für eine Prostatitis gesenkt. Die Heilungschancen bei einer akuten Prostatitis gelten als gut und auch der Verlauf ist i.

In den allermeisten Fällen klingt die akute Prostataentzündung nach rund zwei Wochen wieder ab. Bei einer möglichen Harnverhaltung auch: Ischurie kann der Betroffene die Blase nicht mehr spontan entleeren, sodass ein Katheter gelegt werden muss. Eine weitere mögliche Komplikation ist ein Prostataabszess.

Dieser erfordert, wie bereits erwähnt, einen chirurgischen Eingriff, um den Eiter zu entleeren sowie eine Therapie mit hochdosierten Antibiotika.