Eine Übergangszone in der Prostata

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Marian Grosser studierte in München Humanmedizin. Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Davon betroffen eine Übergangszone in der Prostata vor allem ältere Männer.

Leichtere Stadien der benignen Prostatahyperplasie werden zunächst mit Medikamenten behandelt, bei ausgeprägten Beschwerden oder Komplikationen wird operiert. Lesen Sie hier mehr über die benigne Prostatahyperplasie. Das sich vermehrende Gewebe wächst bei der benignen Prostatahyperplasie dementsprechend nicht in andere Strukturen hinein und streut auch nicht. Es bilden sich also keine Tochtergeschwulste Metastasen wie bei Prostatakrebs.

Die benigne Prostatahyperplasie ist damit weder eine Krebsform noch eine Vorstufe davon. Nichts desto trotz ergeben sich durch die Volumenzunahme eine Übergangszone in der Prostata Organs zunehmend Beschwerden für die Betroffenen. Sie befindet sich direkt unter der Harnblase und vor dem Mastdarm. Im Normalzustand wiegt sie zwischen 20 und 25 Gramm, bei einer ausgeprägten benignen Prostatahyperplasie dagegen bis zu Gramm.

Durch die Prostata hindurch verläuft der oberste Abschnitt der Harnröhre. Dieses mündet ebenfalls noch innerhalb der Prostata in die Harnröhre. Samenleiter, Bläschendrüse und Spritzkanälchen sind paarig angelegt. Die innerste Zone periurethrale Mantelzone oder Übergangszone umgibt direkt die Harnröhre. In ihr befinden sich kleine Sekretdrüsen.

Sie macht etwa ein Viertel der Gesamtmasse der Prostata aus. In ihr verlaufen die beiden Spritzkanälchen. Auf sie entfallen fast drei Viertel des Prostatagewichts. Die Prostata Vorsteherdrüse besteht sie aus vielen kleineren Drüsen, die ein Sekret herstellen, das die Spermien schützt und zur Bewegung anregt. Eine Übergangszone in der Prostata macht 30 Prozent des Ejakulats aus und wird in die Harnröhre abgegeben.

Im Falle der Prostatahyperplasie betrifft dies vor allem die Zellen des zwischen den Drüsen gelegenen Binde- und Muskelgewebes, aber auch die Drüsenzellen selbst. Der Anstieg der Zellzahl kommt nach derzeitigem Forschungsstand dadurch zustande, dass der natürliche Zelltod Apoptose verlangsamt abläuft und nicht durch eine gesteigerte Zellvermehrung. Die Zunahme der Zellenanzahl zeigt eine Übergangszone in der Prostata bei der benignen Prostatahyperplasie nur in der periurethralen Mantelzone.

Benigne Prostataobstruktion BPO : Die benigne Prostatahyperplasie kann dazu führen, dass sich der sogenannte Blasenauslasswiderstand erhöht.

Dieser Begriff bezeichnet den Widerstand, den die Harnblase überwinden muss, um den in ihr gesammelten Urin über die Harnröhre aus dem Körper zu befördern. Ein gewisser Widerstand ist normal und notwendig um ein ständiges, unkontrolliertes Träufeln von Urin zu verhindern. Die mögliche Folge sind Probleme beim Wasserlassen.

Prostataadenom: Der Begriff Prostataadenom wird gelegentlich gleichbedeutend für die benigne Prostatahyperplasie verwendet, obwohl das eigentlich nicht korrekt ist. Bei der benignen Prostatahyperplasie sind aber nicht nur die Drüsenzellen vom Anstieg der Zellzahl betroffen, sondern auch Bindegewebs- und Muskelzellen.

Dennoch wird die Bezeichnung Prostataadenom öfters als Synonym für die benigne Prostatahyperplasie verwendet. Die benigne Prostatahyperplasie ist die häufigste urologische Erkrankung des Mannes. Sie ist zudem ein typisches Phänomen des Alters. Während junge Männer in der Regel keine Beschwerden mit ihrer Vorsteherdrüse haben, stellen sich vor allem Männer ab dem Lebensjahr beim Urologen vor, weil sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben.

Lebensjahrhat dann aber meist noch keinen Krankheitswert, weil Symptome zunächst ausbleiben. Das Vorliegen einer benignen Prostatahyperplasie ist also ab einem bestimmten Alter relativ häufig, aber nur ein Teil der Betroffenen verspürt dabei auch die typischen Beschwerden.

Klinisch relevante Symptome zeigen aber nur 10 bis 20 Prozent der Männer in dieser Altersgruppe. Die Ursachen für eine benigne Prostatahyperplasie sind letztlich noch nicht ausreichend geklärt. Als gesichert gilt, dass der männliche Hormonhaushalt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung einer benignen Prostatahyperplasie spielt. So ist die Anwesenheit von männlichen Sexualhormonen Androgenenspeziell Testosteronnotwendig, damit sich eine BPH überhaupt entwickeln kann.

Dementsprechend können kastrierte Männer keine benigne Prostatahyperplasie bekommen: Weil sie keine Hoden Hauptbildungsorte von Testosteron mehr haben, weisen sie nur sehr geringe Mengen des Hormons auf.

Das Testosteron scheint mit zunehmendem Lebensalter bei Männern ein Wachstum der Übergangszone der Prostata zu bewirken. Das Testosteron wirkt dabei nicht direkt an der Prostata, sondern wird vorher in den Zellen innerhalb der Vorsteherdrüse in eine wirksamere Form — das sogenannte Dihydrotestosteron DHT — umgewandelt. Dihydrotestosteron wird zwar nicht nur in der Prostata hergestellt und seine Wirkung ist auch nicht auf dieses Organ beschränkt, für die Entstehung einer benignen Prostatahyperplasie ist es aber wesentlich.

Man geht davon aus, dass nicht nur Testosteron beziehungsweise Dihydrotestosteronsondern auch weiblichen Sexualhormonen Östrogenen einen gewissen Bedeutung bei der Entstehung einer benignen Prostatahyperplasie zukommt. Dazu muss man wissen, dass auch Männer über Östrogene verfügen, wenn auch in geringeren Mengen als Frauen.

Umgekehrt haben auch Frauen eine geringe Konzentration an Testosteron und anderen Androgenen im Blut. Mit zunehmendem Alter nimmt bei Männern der Testosterongehalt ab, während der Östrogenspiegel in etwa gleich bleibt oder sogar ansteigt. Weil Östrogene eine Übergangszone in der Prostata auch in Fettzellen gebildet werden, ist starkes Übergewicht als Risikofaktor für eine benigne Prostatahyperplasie zu betrachten.

Als extrazelluläre Matrix wird allgemein der Bereich zwischen den Zellen eines Gewebes bezeichnet. Wenn hier bestimmte Veränderungen stattfinden, können in der Folge beispielsweise vermehrt Wachstumsfaktoren an die EZM gebunden werden und eine Übergangszone in der Prostata Zellvermehrung bewirken. Solche Wachstumsfaktoren können aber auch vermehrt vom Körper produziert werden und die Zellteilung im Prostatagewebe anregen oder das natürliche Absterben der Zellen verhindern.

Dies kann eine benigne Prostatahyperplasie fördern. Genetische Faktoren spielen bei der benignen Prostatahyperplasie eher eine untergeordnete Rolle. Muss eine benigne Prostatahyperplasie zum Beispiel vor dem Lebensjahr operiert werden, dann hat sie in 50 Prozent familiäre, also genetische Ursachen. Im Allgemeinen können einzelne Untersuchungsergebnisse eine benigne Prostatahyperplasie meist nicht ausreichend nachweisen.

Erst die Zusammenschau mehrerer Befunde liefert die Diagnose. Eine Übergangszone in der Prostata einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten fragt der Arzt nach den genauen Beschwerden. So kann zum Beispiel eine Verengung der Harnröhre nicht nur durch eine Prostatahyperplasie bedingt sein, sondern auch auf einer vorausgegangenen Entzündung oder einen Katheter beruhen.

Erkrankungen wie Diabetes mellitusMorbus Parkinson oder Herzschwäche Herzinsuffizienz können mit ihren Symptomen dem Beschwerdebild einer benignen Prostatahyperplasie teilweise ebenfalls ähneln. Je ausgeprägter ein Symptom, desto höher eine Übergangszone in der Prostata vergebene Punktezahl.

Das Gesamtergebnis kann also maximal 35 betragen. Die wichtigste körperliche Untersuchung zur Abklärung einer Prostatahyperplasie ist die sogenannte digitale-rektale Untersuchung, kurz DRU. Dabei führt der Arzt seinen Finger lat.

Die Prostata fühlt sich dann in der Regel prall-elastisch und glatt an. Die Labordiagnostik kann ebenfalls wichtige Hinweise zur Abklärung einer benignen Prostatahyperplasie liefern. Zum einen wird der Urinstatus überprüft: Dabei wird der Urin auf mögliche Infekte untersucht. Zum anderen werden bestimmte Laborparameter erhoben. Die Restharnmenge lässt sich aber auch durch den Bauch gut schallen transabdominaler Ultraschall. Mithilfe der sogenannten Uroflowmetrie wird der Harnstrahl bestimmt. Damit diese Untersuchung wirklich aussagekräftig sein kann, sollte mindestens eine Menge von Millilitern uriniert werden.

Die Eine Übergangszone in der Prostata ist relativ einfach durchzuführen und kostengünstig. Die Urethrozystometrie Urodynamik erlaubt beispielsweise Aussagen über den Druck, der während der Miktion in der Harnblase herrscht. Das hilft, eine Obstruktion durch Prostatahyperplasie von einer reinen Schwäche des Blasenmuskels Detrusor-Schwäche zu unterscheiden.

Dabei lassen sich eine Übergangszone in der Prostata Nierenausscheidung und die Harnabflusswege beurteilen. Im Gegensatz dazu wird bei einem Urethrogramm das Kontrastmittel über die Harnröhre bis in die Harnblase gespritzt, was eine Beurteilung der Harnröhre erlaubt. Gelegentlich kommt bei der Abklärung einer benignen Prostatahyperplasie auch eine Blasenspiegelung Zystoskopie zum Einsatz. Eine benigne Prostatahyperplasie ist nicht zwingend therapiebedürftig. Zur Verfügung stehen verschiedene Medikamentengruppen, die teilweise auch untereinander kombiniert werden können.

Pflanzenpräparate Phytopharmaka : Es gibt etliche pflanzliche Eine Übergangszone in der Prostata, die zur Behandlung einer benignen Prostatahyperplasie mit leichtgradigen Beschwerden eingesetzt werden können.

In vielen Phytopharmaka kommen zudem sogenannte Beta-Sitosterone vor - Substanzen, die männliche Eine Übergangszone in der Prostata hemmen, also eine antiandrogene Wirkung haben. Pflanzliche Medikamente sind rezeptfrei erhältlich und in der Regel sehr risikoarm.

Sie werden deshalb von vielen Patienten gegenüber anderen Medikamenten eine Übergangszone in der Prostata. Die therapeutische Wirksamkeit von Kürbissamen und Co. In den USA sind Phytopharmaka zur Behandlung einer benignen Prostatahyperplasie seit vielen Jahren verboten, weil befürchtet wurde, dass sie die Patienten davon abhalten, die BPH weiter abklären zu lassen. Das erklärt, warum sie mitunter Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Des Weiteren treten manchmal SchwindelKopfschmerzenAbgeschlagenheit sowie Schwellungen der Nasenschleimhaut auf. Bis der Patient aber eine relevante Besserung der Symptome bemerkt, kann es bis zu einem Jahr dauern. Zu deren typischen Nebenwirkungen gehören LibidoverlustImpotenz und ein Rückgang der männlichen Körperbehaarung. Anticholinergika: Diese Wirkstoffe wirken unter anderem dämpfend auf den Blasenmuskel Detrusor.

Sie werden gegen die irritativen Symptome einer benignen Prostatahyperplasie eingesetzt wie etwa den imperativen Harndrang. Im Falle ausgeprägter obstruktiver Symptome muss der Gebrauch von Anticholinergika aber sorgfältig abgewogen werden, denn ein schwacher Detrusor-Muskel kann dann sogar kontraproduktiv sein. Ab einem gewissen Schweregrad der Symptome genügt der reine Einsatz von Medikamenten nicht mehr. Operation ist dabei nicht gleich Operation: Es gibt verschiedenste Operationsverfahren, die bei BPH angewendet werden können.

Die wichtigsten sind nachfolgend beschrieben. Welches Verfahren letztlich angewendet wird, hängt immer vom Einzelfall ab. Ähnlich wie bei einer Blasenspiegelung wird dabei ein kleines Röhrchen in die Harnröhre eingeführt.