Hodenzyste der Prostata

Die Hoden richtig abtasten – Privatklinikgruppe Hirslanden

Verursacht Blutungen Prostata

Er gehört, wie der Eierstock der weiblichen Individuen, zu den Keimdrüsen Gonaden und produziert die Samenfäden Spermien. Zudem werden im Hoden männliche Geschlechtshormone Androgenevor allem das Testosterongebildet. Die Hoden entstehen bei Wirbeltieren embryonal in der Bauchhöhle, wandern aber bei den meisten Säugetieren in den Hodensack das Scrotum. Liegt das Hodenvolumen unterhalb von 8 ml, ist Hodenzyste der Prostata auszugehen, dass die Spermienproduktion nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert.

Bei den Säugetieren variiert die Hodenform von rundlich bis eiförmig. Bei den meisten Säugetieren liegen beide Hoden bei geschlechtsreifen Individuen im Hodensack Scrotum oder in hodensackähnlichen Hauttaschen. Die Hoden entstehen zwar in der Bauchhöhlewandern aber etwa zum Geburtszeitpunkt, bei Hodenzyste der Prostata erst zur Pubertätdurch den Leistenkanal Hodenzyste der Prostata den Hodensack. Dieser Vorgang wird als Hodenabstieg Descensus testis bezeichnet. Innerhalb der Säugetiere gibt es allerdings einige Tiergruppen, bei denen die Hoden generell in der Bauchhöhle verbleiben, die sogenannten Testiconda.

Dabei können die Hoden am Ort der Anlage verbleiben wie bei Elefanten oder zwar absteigen, aber dennoch in der Bauchhöhle verweilen beispielsweise bei Walens. Der zum Nebenhodenkopf zeigende Hodenabschnitt wird als Kopfende Extremitas capitataHodenzyste der Prostata zum Nebenhodenschwanz zeigende als Schwanzende Extremitas caudata bezeichnet.

Am Schwanzende befindet sich häufig ein funktionsloses, warzenförmiges Rudiment des sogenannten Müller-Gangesdas als Hodenanhang Appendix testiseine Morgagni-Hydatide bezeichnet wird.

Der zum Nebenhoden zeigende Rand ist der Nebenhodenrand Margo epididymalisihm gegenüber liegt der freie Rand Margo liber. Der Hodenabstieg erfolgt Hodenzyste der Prostata eine Aussackung des Bauchfells und der inneren Rumpffaszie hier als Fascia spermatica interna bezeichnetden Scheidenhautfortsatz Processus vaginalis.

Der Scheidenhautfortsatz gehört zu Hodenzyste der Prostata Hodenhüllen im Inneren des Hodensacks. Der Bauchfellanteil dieser Ausstülpung wird Hodenzyste der Prostata Scheidenhaut Tunica vaginalis testis bezeichnet.

Sie kleidet dabei das Hodensackinnere aus sogenanntes Wandblatt, Lamina parietalis oder Periorchiumstülpt sich dann als Doppellamelle ins Innere und überzieht als Eingeweideblatt Lamina visceralis oder Epiorchium den Hoden.

Zwischen den beiden Blättern befindet sich ein sehr enger Spaltraum, das Cavum vaginaledas die Verschieblichkeit des Hodens im Hodensack sicherstellt. Die Verbindungsstelle zwischen den beiden Blättern ist das Hoden gekröse Mesorchiumwelches der Befestigung des Hodens im Hodensack dient.

Dieses setzt sich vom Nebenhodenschwanz als Nebenhodenschwanzband Ligamentum caudae epididymidis fort und befestigt den Hoden zusätzlich indirekt am Boden des Hodensacks. Am Scheidenhautfortsatz setzt auch der Hodenhebermuskel Musculus cremaster an, der als Schutzvorrichtung den Hoden bei Berührung oder Kälte näher an die Bauchwand zieht. Sie sorgt für die mechanische Festigkeit des Organs und hält einen gewissen Innendruck aufrecht. Der Hoden des Mannes besitzt etwa Hodenläppchen.

Die Septen bilden zudem einen Hodenzyste der Prostata, das Mediastinum testisdas in der Humananatomie auch Corpus Highmori genannt wird. Die Blutversorgung des Hodens erfolgt über die Hodenarterie Arteria testicularis. Sie entspringt, entsprechend dem Ort der embryonalen Anlage des Hodens s. Bei den Tieren mit Hodenabstieg muss sich die Hodenarterie entsprechend verlängern und verläuft an der rückenseitigen Bauchwand entlang, in einem kurzen Gekröse Mesorchium proximale zum Leistenkanal.

Hier legt sie sich in enge spiralige Windungen, das sogenannte Rankenkonvolut. Das Rankenkonvolut Hodenzyste der Prostata vom Rankengeflecht Plexus pampiniformis der Hodenvene Vena testicularis umsponnen. Im Hodensack liegt die Temperatur wenige Grad unter der Körperinnentemperatur, was für die Bildung fruchtbarer Spermien bei Säugetieren mit Hodenabstieg unerlässlich ist. Die Hodenarterie verläuft am Nebenhodenrand zunächst zum Schwanzende des Hodens.

Von dort zieht sie innerhalb der Hodenkapsel am freien Rand bei den meisten Säugetieren eine Ausnahme machen beispielsweise Wiederkäuer wieder Hodenzyste der Prostata Kopfende.

Ihre Aufzweigungen verlaufen geschlängelt in der Tunica albuginea über die Seitenflächen und treten über die Hodensepten ins Innere zum Mediastinum testis und von dort wieder zentrifugal zurück zu den Samenkanälchen, um die sie ein Kapillarnetz bilden. Die Innervation des Hodenzyste der Prostata wird durch den Sympathikuseinen Teil des vegetativen Nervensystemsvermittelt. Die Nervenfasern kommen aus dem Grenzstrang des Lendenbereichs und ziehen, die Hodenarterie geflechtartig Hodenzyste der Prostata Plexus testicularisSyn.

Nervus spermaticus superiorzum Hoden. Nervus spermaticus inferior. Eine Beteiligung an der Feinsteuerung der Spermienbildungdem Spermientransport und der Hormonproduktion im Hoden einiger Säugetiere wird derzeit diskutiert, [4] primär erfolgt diese Steuerung aber über Hormone. Die Zellkörper jener Nervenfasern, die Informationen zum Zentralnervensystem leiten Visceroafferenzenliegen in den Spinalganglien des Lendenbereichs.

In diesen, im Hodenzyste der Prostata des Bauchs liegenden Lymphknoten können bei Hodenkrebs Metastasen auftreten. Bei allen anderen Chordatieren liegen die Hoden in der Leibeshöhle und unterhalb der Nieren. Bei den Schädellosen ist kein kompakter Hoden ausgebildet, die Gonaden sind noch segmental gegliedert, bei Asymmetron ist nur der rechte Hoden vorhanden. Bei Schleimaalen ist der langgestreckte Hoden ebenfalls nur einseitig in Form eines gelappten Bandes ausgebildet. Die Rundmäuler haben paarige Hoden, die über Hodenzyste der Prostata gesamte Länge der Leibeshöhle reichen.

Innerhalb der Knorpelfische entwickelt sich nur beim Kragenhaidem anatomisch und morphologisch urtümlichsten Hai, die gesamte Hodenanlage zur langgestreckten Keimdrüse, bei den übrigen Vertretern, wie bei den anderen Wirbeltierennur deren Mittelabschnitt s. Bei den Echten Haien sind die Hoden ebenfalls länglich, bei den Rochen kurz und platt. Bei Dornhaien und Zitterrochen liegen die Hoden weit vorn, nahe dem Hodenzyste der Prostatasonst im mittleren oder hinteren Rumpfabschnitt.

Bei den meisten Knochenfischen sind die Hoden langgestreckt. Bei den Echten Knochenfischen liegen sie unterhalb der Nieren und der Schwimmblase und sind über ein Mesorchium befestigt.

Bei einigen Barschartigen sind beide Hoden am hinteren Ende miteinander verschmolzen. Die Hodenzyste der Prostata Tunica albuginea ist bei Knochenfischen gelegentlich pigmentiert. Sägebarsche und Meerbrassen sind Hermaphroditenbesitzen also sowohl Hoden Hodenzyste der Prostata auch Eierstöcke und können im Laufe ihres Lebens das Geschlecht wechseln.

Amphibien haben entweder längliche SchwanzlurcheSchleichenlurche oder rundliche Froschlurche Hoden. Sie sind über ein Mesorchium an der Rumpfwand oder der Urniere befestigt. Medial in Richtung Medianebene des Hodens ist ein deutlicher Fettkörper ausgebildet. Bei Salamandern sind mehrere Hodenabteilungen zu einem Lappen verschmolzen, die Anzahl der Abteilungen nimmt im Alter zu. Bei Amphibien zeigt sich die beginnende Trennung von Harn- und Samenweg. Männliche Kröten sind Hermaphroditen.

Vor den Hoden liegt das sich aus der vorderen Gonadenanlage entwickelnde Bidder-Organein primitiver Eierstock. Hodenzyste der Prostata den Reptilien liegen die Hoden vor und unterhalb der Nieren in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Nebennieren. Die Hoden sind oval, bei Schildkröten eher rundlich, bei Schlangen langgestreckt.

Die Nebenhoden liegen medial zur Körpermitte hin des jeweiligen Hodens. Das Bindegewebsgerüst des Hodens ist schwach entwickelt.

Auch bei den Vögeln liegen die Hoden Hodenzyste der Prostata den Nieren an den Nebennieren. Im Gegensatz zum Eierstock, der bei Vögeln nur einseitig Hodenzyste der Prostata wird, sind die Hoden stets paarig. Das Bindegewebsgerüst des Hodens ist bei Vögeln nur gering entwickelt, die Tunica albuginea ist dünn, ein Mediastinum testis fehlt. Innerhalb der Nesseltiere gibt es ungeschlechtliche und geschlechtliche Fortpflanzung. Bei geschlechtlicher Fortpflanzung werden die Keimzellen durch Platzen des Epithels in das umgebende Hodenzyste der Prostata oder den Gastralraum entlassen.

Die meisten Plattwürmer Plathelminthes sind Zwitter. Sie besitzen keine Leibeshöhle Coelomdie Hoden liegen den Eierstöcken benachbart in einem Bindegewebsraum Interstitium innerhalb des Tieres, bei Bandwürmern innerhalb eines jeden Bandwurmgliedes Proglottide. Einige Plattwürmer Catenulida und Acoelomorpha besitzen keine Gonaden. Die Salzwasservertreter sind Zwitter, funktionell sind aber nur die Gonaden eines Geschlechts aktiv.

Die Abgabe der Keimzellen erfolgt über Spermienhaufen. Rädertierchen Rotatoria haben ein Pseudocoelom mit einem paarigen oder unpaaren Hoden, bei einigen Arten kommen sogenannte Zwergmännchen vor, bei anderen keine Männchen, die Vermehrung erfolgt dann über Jungfernzeugung. Cycliophora vermehren sich im sogenannten Fressstadium ungeschlechtlich. Bei der geschlechtlichen Vermehrung kommen Zwergmännchen vor. Bei Kratzwürmern Acanthocephala zieht ein sogenanntes Genitalband durch den Körper, an dessen unterem Drittel die beiden Hoden sitzen.

Von den Hoden zieht je ein Samenleiter zum Penis. Priapswürmer Priapulida und Korsetttierchen Loricifera haben paarige Hoden, die mit den Protonephridien zu einem Harn- und Geschlechtsapparat vereinigt sind. Bei Fadenwürmern Nematoda gibt es Hodenzyste der Prostata getrenntgeschlechtliche Arten als auch Zwitter. Der langgestreckte Hoden liegt unterhalb des Darms Hodenzyste der Prostata mündet auch in diesen s. Saitenwürmer Nematomorpha haben paarige Hoden im Pseudocoelom. Bärtierchen Tardigrada sind getrenntgeschlechtlich.

Während die Leibeshöhle ein Pseudocoelom darstellt, gibt es um den unpaaren Hoden ein Hodenzyste der Prostata Coelom. Die Ringelwürmer haben paarige Hoden. Gürtelwürmer sind zumeist Zwitter, befruchten sich aber gegenseitig.

Die Hoden liegen im Coelombei Regenwürmern im Körpersegment und der Samenleiter mündet im Vielborster sind dagegen zumeist eingeschlechtlich und männliche Vertreter besitzen in jedem Körpersegment Hoden. Innerhalb der Stachelhäuter Echinodermata haben Hodenzyste der Prostata nur einen Hoden, bei Seeigeln und Seewalzen Hodenzyste der Prostata die Hoden nahezu das gesamte Metacoel aus, bei den Seelilien drei bis fünf Gonaden und Seesternen zwei pro Arm liegen sie in den Armen und münden zwischen diesen Armen mit jeweils einer Geschlechtsöffnung.

Die Hodenläppchen enthalten jeweils zwei bis vier gewundene Samenkanälchen Tubuli seminiferi contorti s. Ihre Wand besteht aus einer Bindegewebshülle mit kontraktionsfähigen Myofibroblasteneiner Basalmembran und dem Keimepithel Epithelium spermatogenicum.

Aus den Keimzellen bilden sich die Spermien Spermatogenese. Diese dauert bei den meisten Säugetieren eine Woche, beim Menschen 8 bis 17 Tage. Bei häufigerer Ejakulation sinkt die Spermienmenge, da die tägliche Spermienbildungskapazität begrenzt ist.

Die zweite wichtige Komponente der Samenkanälchen sind die Sertoli-Zellen Epitheliocyti sustentantes. Die Sertoli-Zellen haben eine Stütz- und Ammenfunktion Hodenzyste der Prostata die Samenzellen, sie ernähren die Samenzellen, sorgen für ihre richtige hormonelle Umgebung und bewerkstelligen über Plasmabewegungen deren Transport zum Lumen.

Zudem phagozytieren die Sertolizellen degenerierte Samenzellen und Zellreste, die bei der Hodenzyste der Prostata entstehen.

Zudem sezernieren sie das Androgenbindungsproteindas Anti-Müller-Hormon und eine Kalium -reiche Seminalflüssigkeit.