Benigne Prostatahyperplasie

Wie behandeln und benigner Prostatahyperplasie Cure

Prostatitis verursacht Symptome Behandlung und Prävention

Benigne Prostatahyperplasie 2. Wie macht sich die BPH bemerkbar? Welche Untersuchungen führt der Arzt durch? Benigne Prostatahyperplasie mit Medikamenten 6. Minimal invasive Behandlungsmethoden 6. Operative Behandlungsmethoden 7. Hinter der Prostata befindet sich der Enddarm. Dadurch kann es zu einer Störung des Wasserlassens kommen.

BPH und Prostatakrebs sind zwei unterschiedliche Krankheiten! Typisch sind Probleme bei Wasserlassen. So wird zum Benigne Prostatahyperplasie der Harnstrahl schwächer und man hat nach dem Wasserlassen das Gefühl, dass die Blase nicht richtig leer wird.

Deshalb muss man auch häufiger zum Wasserlassen Benigne Prostatahyperplasie. Dies kann insbesondere in der Nacht störend sein, wenn man aufgrund des häufigen Harndranges nicht mehr durchschlafen kann. Manche Männer klagen auch über einen sehr Benigne Prostatahyperplasie Harndrang, so dass sie es teilweise nicht mehr bis zur Toilette schaffen und Urin in die Benigne Prostatahyperplasie verlieren. Andererseits müssen viele Patienten sich sehr anstrengen, um mit der Blasenentleerung zu beginnen.

Im schlimmsten Falle kommt es zu einem akuten Harnverhalt. Dabei kann die Blase nicht mehr entleert werden. Aufgrund des starken schmerzhaften Druckes wird dann ein Arzt aufgesucht, der die Blase über einen Katheterschlauch entleeren muss.

Wird wegen der genannten Beschwerden ein Facharzt für Urologie aufgesucht, wird er vor einer Behandlung verschiedene Untersuchungen durchführen. Zuerst wird er sich über die aktuellen Beschwerden informieren. Hier werden Benigne Prostatahyperplasie Fragen zur Blasenentleerung gestellt und die Antworten mit Punkten bewertet.

Weiterhin wird sich der Arzt über Begleiterkrankungen und bereits stattgefundene Operationen informieren. Nun wird eine Untersuchung des Benigne Prostatahyperplasie Zustandes des Patienten duchgeführt. Enddarmtumoren existieren. Noch genauer kann der Arzt die Prostata mit dem Ultraschallgerät untersuchen. Dabei wird er auch die Nieren und die Harnblase beurteilen.

Wenn der Patient vor der Ultraschalluntersuchung Wasser gelassen hat, kann der Arzt erkennen, ob die Harnblase Benigne Prostatahyperplasie leer geworden ist oder ob Restharn vorhanden ist. Die hierbei verwendeten Ultraschallsonden sind nur wenig dicker als ein Finger, wodurch die Untersuchung für den Patienten keineswegs schmerzhaft ist. Eine weitere einfache Untersuchung ist die sogenannte Harnstrahlmessung Uroflow.

Dabei muss der Patient in einen Trichter Wasser lassen, welcher an ein Gerät angeschlossen ist, welches die Intensität des Strahles misst. Zusätzliche Untersuchungen umfassen die Untersuchung einer Urinprobe und eine Blutentnahme. Mit der Urinuntersuchung kann zum Beispiel festgestellt werden, ob sich im Urin Bakterien befinden. Dies ist ein Eiweiss, welches von der Prostata produziert wird.

Diese Gewebentnahme wird gewöhnlich ambulant in lokaler Betäubung durchgeführt. Dabei werden mit kleinen Nadeln vom Enddarm aus Gewebezylinder aus der Prostata entnommen. Bei unklaren Befunden können speziellere Untersuchungen notwendig sein. Damit können Tumoren in der Blase und Nervenerkrankungen Benigne Prostatahyperplasie mögliche Ursache der Beschwerden erkannt oder ausgeschlossen werden. Nach Abschluss aller dieser Untersuchungen hat der Arzt ein Bild über das Ausmass der Erkrankung und kann zusammen mit dem Patienten über die passende Therapie sprechen.

Es gibt drei Gruppen von Medikamenten, die zum Einsatz kommen. Zuerst sind die pflanzlichen Medikamente zu nennen. Dabei werden Benigne Prostatahyperplasie. Kürbiskernextrakte oder Extrakte von Sägepalmenfrüchten verwendet, Benigne Prostatahyperplasie nebenwirkungsfrei sind und im Anfangsstadium durchaus zu einer Linderung der Benigne Prostatahyperplasie beitragen können.

Allerdings ist ihre Wirksamkeit bisher nicht sicher wissenschaftlich bewiesen. Zweitens gibt es die sogenannten Alpha-Rezeptorenblocker. Diese vermindern den Widerstand, den die Muskulatur am Ausgang der Blase und in der Prostata verursacht.

Dadurch wird das Wasserlassen erleichtert. Die Wirkung Benigne Prostatahyperplasie innerhalb weniger Wochen ein und führt zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.

Nebenwirkungen können Benigne Prostatahyperplasie, Übelkeit oder auch Müdigkeit sein. Gängige Präparate sind Terazosin, Doxazosin oder auch Tamsulosin. Benigne Prostatahyperplasie gibt es die sogenannten 5-alpha-Reduktasehemmer. Mit diesen Medikamenten wird eine Umwandlung des Testosterons in das sog. Häufig tritt bei diesem Präparat die Linderung der Beschwerden allerdings erst später als bei den anderen Medikamentengruppen ein.

Nebenwirkungen können selten Erektionsstörungen und eine Minderung des sexuellen Verlangens sein. Eine Verminderung des Volumens des Samenergusses wird sehr häufig beobachtet. Ein Blasenkatheter ist ein dünner Schlauch, über den der Urin aus der Blase abgeleitet wird. Er kann über die Harnröhre oder über die Bauchdecke eingelegt werden. Meist werden Benigne Prostatahyperplasie Dauerkatheter verwendet, die über einen längeren Zeitraum in der Blase verbleiben.

Ansonsten setzen sich Bakterien am Katheter fest und führen zu Infektionen. Benigne Prostatahyperplasie man einen Dauerkatheter über viele Jahre, erhöht sich auch das Benigne Prostatahyperplasie, an Harnblasenkrebs zu erkranken. Man bezeichnet dieses Vorgehen als sauberen intermittierenden Selbstkatheterismus. Die Methode ist leicht zu erlernen und mindert das Risiko der oben genannten Komplikationen.

Weiterhin kann man sie auch als Dauerlösung bei alten Patienten mit vielen anderen Erkrankungen, für die eine Operation zu riskant wäre, einsetzen. Der Selbstkatheterismus wird bevorzugt bei Patienten mit einer neurologischer Blasenschädigung angewendet. Bei dieser Behandlung wird mit Ultraschall hoher Intensität Prostatagewebe ohne direkte Berührung zerstört. Der Ultraschall wird über eine Sonde im Enddarm appliziert. Hier wird bei allen Methoden das Prostatagewebe erwärmt, Benigne Prostatahyperplasie das Gewebe zerstört wird.

Die Eingriffe können meistens ambulant und in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Der Therapieerfolg ist häufig erst nach einer gewissen Zeit bis zu mehreren Wochen erkennbar, da es direkt nach dem Eingriff zu einer starken Gewebeschwellung und einer Verschlechterung der Beschwerden Benigne Prostatahyperplasie.

Zur Lasertherapie stehen prinzipiell zwei verschiedene Methoden zur Verfügung. Die Verdampfung des Gewebes, d.

Mit diesem Gerät ist Benigne Prostatahyperplasie möglich, schonend die Prostata unter der Vermeidung von Blutungen abzutragen. In der Urologischen Universitätsklinik in Dresden ist Benigne Prostatahyperplasie zurzeit modernste Greenlight-Laser verfügbar.

Der Nachteil ist, wenn eine Absaugung erfolgt, dass das Gewebe dann aus der Blase noch entfernt werden muss. Bei dieser Methode wird Prostatagewebe mit einer Elektroschlinge "verdampft".

Dies geschieht unter Sicht über eine in die Harnröhre eingebrachte dünne Kamera. Bei dieser Standardmethode wird Prostatagewebe mit einer Elektroschlinge, welche über die Harnröhre eingeführt wird, von innen abgetragen; Benigne Prostatahyperplasie Prostata wird sozusagen ausgehöhlt. Zuerst wird dafür ein dünnes Rohr, ein sogenannter Schaft, in die Harnröhre eingeführt. In den Schaft wird das Arbeitsinstrument, bestehend aus der Benigne Prostatahyperplasie und einer kleinen Optik, vorgeschoben.

Die Optik wird dann mit einer Lichtquelle und einer Kamera verbunden, die das Bild auf einen Videoschirm übermittelt. Man kann natürlich auch direkt durch das Okular der Optik schauen und somit ohne Kamera und Videoschirm arbeiten. Das überschüssige Prostatagewebe wird nun unter Sicht mit der Elektroschlinge abgetragen. Das abgetragene Gewebe wird mit einer Flüssigkeit über den Schaft ausgespült. Am Ende der Operation wird ein Katheter über die Harnröhre eingelegt. Über diesen Katheter muss die Blase mit Flüssigkeit gespült werden, um der Bildung von schmerzhaften Blutgerinnseln vorzubeugen.

Der Katheter wird nach ungefähr zwei bis drei Tagen entfernt. Es gibt natürlich wie bei jeder Operation gewisse Risiken, welche vor der Operation mit dem Patienten genau besprochen werden.

So kann es zu Blutungen kommen, welche allerdings Benigne Prostatahyperplasie in seltenen Fällen eine erneute Operation zur Blutstillung Benigne Prostatahyperplasie die Gabe von Bluttransfusionen notwendig machen. Herzkreislaufstörungen sogenanntes TUR-Syndrom können, wenn rechtzeitig erkannt, gut behandelt werden. Spätfolgen der Operation können auch Harnröhrenverengungen sein, welche ggf. Dies bedeutet, dass beim Orgasmus die Samenflüssigkeit nicht nach vorn über den Penis, sondern nach hinten in die Blase abgegeben wird.

Sichere Hinweise für Störungen der Potenz nach der Operation gibt es aber nicht. Die Ergebnisse der TUR-P sind bisher viel besser nachuntersucht worden als bei den anderen Verfahren, welche es noch nicht so lange gibt und deren Beurteilung im Hinblick auf Langzeitergebnisse Benigne Prostatahyperplasie aussteht.

Man bevorzugt deshalb das offene Vorgehen. Weitere Gründe für ein offenes Vorgehen können das Vorhandensein von Ausstülpungen der Blasenwand, sogenannten Blasendivertikeln oder das Vorhandensein von Blasensteinen sein. Bei der gängigsten offenen Operationsmethode wird über einen Schnitt im Unterbauch die Blase dargestellt und eröffnet. Dann kann nach Einschneiden der Schleimhaut über der Prostata das überschüssige Gewebe mit den Finger "ausgeschält" und entfernt werden.

Nach der Entfernung des Blasenkatheters kann der Patient dann wieder frei Wasser lassen. Zusätzlich kann es aufgrund des Bauchschnittes zu Wundheilungsstörungen kommen. Diese können jedoch durch eine Wundbehandlung gut beherrscht werden.