Benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten

ORF Beitrag zur Prostataembolisation in der Sendung "Heute Leben"

Whirlpool und Prostata

Diese Veränderung betrifft vor allem Männer im mittleren bis höheren Lebensalter. Die früheren, fälschlichen Bezeichnungen Prostataadenom und Prostatahypertrophie werden heute nicht mehr verwendet.

Betroffen sind vor allem Männer im mittleren bis höheren Lebensalter. Die PBH beschreibt dabei lediglich die histopathologische Volumenzunahme des Gewebes, nicht jedoch damit verbundene Beschwerden. Führt eine benigne Prostatahyperplasie zu Miktionsbeschwerden infolge benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten erhöhten Blasenauslasswiderstands, spricht man von einer benignen Prostataobstruktion BPO. Die synonymen Bezeichnungen der BPH als Prostataadenom oder Prostatahypertrophie gelten als obsolet und sollten nicht mehr verwendet werden.

Die Diagnose der benignen Prostatahyperplasie benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten Prostataobstruktion sowie des benignen Prostatasyndroms wird mehrheitlich anhand der Klinik und im Anschluss einer digitalen rektalen Untersuchung gestellt. Die Therapie ist abhängig vom Alter des Patienten, der Symptomatik bzw. Einschränkung im Alltag sowie dem Fortschreiten der Erkrankung. Je nach Symptomatik kommen zum Beispiel Phytotherapeutika, Alpha-Blocker und 5-alpha-Reduktasehemmer sowie Operationen meist transurethrale oder Laserverfahren zum Einsatz.

Die benigne Prostatahyperplasie ist die häufigste benigne Tumorerkrankung des Mannes. In der Altersgruppe der bis Jährigen wird das Erkrankungsrisiko auf 10 bis 20 Prozent geschätzt, im Alter zwischen 60 und 69 Jahren liegt das Risiko bei etwa 25 bis 35 Prozent. Ab dem Aufgrund des häufigen Vorkommens wird die benigne Prostatahyperplasie auch als Volkskrankheit des älteren Mannes bezeichnet.

Die Ursache der benignen Prostatahyperplasie ist bis heute weitgehend ungeklärt. In der Diskussion stehen unter anderem die Androgenstoffwechsel- und Östrogen-Hyopthese sowie eine alterungsbedingte Interaktion zwischen Epithel und Stroma der Prostata.

Genetische Komponenten können an der Entstehung einer BPH beteiligt sein, scheinen aber eine untergeordnete Rolle zu spielen. Hohes Lebensalter, Nikotinabusus, Entzündungen lokal, systemisch und Adipositas gelten als mögliche Risikofaktoren. Die Androgenstoffwechsel-Hyopthese basiert auf altersabhängige Veränderungen im männlichen Hormonhaushalt. Fehlt das Androgen — wie bei kastrierten Männern — bleibt eine benigne Prostatahyperplasie aus.

Das allein erklärt die Entwicklung einer BPH aber nicht vollständig. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Testosteronkonzentration ab. Die Östrogenspiegel bleiben jedoch gleich oder steigen sogar an.

Diese relative Zunahme der weiblichen Geschlechtshormone soll das Wachstum des Prostatagewebes an der Transitionalzone stimulieren und eine BPH begünstigen. Diese Interaktion führt während der Embryonalentwicklung zum Prostatawachstum. Diskutiert wird eine Reaktivierung dieses Prozesses im Alter. Patienten, die vor dem Lebensjahr aufgrund einer BPH operativ versorgt werden müssen, weisen in der Hälfte der Fälle eine familiäre Disposition auf. Regressionsanalysen zeigen dabei einen autosomal dominanten Erbgang.

Die Pathophysiologie der Zunahme der periurethralen Epithel- und Stromazellen ist nach wie vor unklar. Je stärker sie das Lumen des prostatischen Harnröhrenabschnitts einengt, umso stärker ist der Miktionsdruck. Die Harnblase überdehnt Blasendistension und der Blasendetrusor hypertrophiert. Trabekel- und Benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten sind möglich.

Eine Obstruktion des Harnabflusses und eine unvollständige Blasenentleerung führen zu Retention und Harnverhalt. Damit erhöht sich das Risiko für Steinbildung, Infektionen und Hydronephrose. Die benigne Prostatahyperplasie macht keine Symptome. So können die Symptome klassifiziert und standardisiert erfasst werden. Die Therapie richtet sich dann nach dem Schweregrad bzw. Das steckt dahinter:. Das klinische Gesamtbild einer benignen Prostatahyperplasie wird als benignes Prostatasyndrom bezeichnet.

Die Beschwerden werden dabei in zwei Gruppen eingeteilt: irritative und obstruktive Symptome. Zu den irritativen Symptomen des BPS zählen:. Der Verlauf des benignen Prostatasyndroms wurde früher in Stadien nach Alken eingeteilt. Heute verwendet man diese Einteilung jedoch nicht mehr. Der Vollständigkeit halber werden sie hier jedoch erwähnt:.

Männer mit benigner Prostatahyperplasie haben ein bis zu achtfach höheres Risiko, Blasensteine zu entwickeln. Zudem steigt die Gefahr rezidivierender Harnwegsinfektionen. Darüber hinaus kann das Pressen beim Wasserlassen zur Kongestion der oberflächlichen Venen führen. Diese können rupturieren und eine Hämaturie verursachen. Ebenso sind vasovagale Synkopen, Dilatationen von Hämorrhoidalvenen und Hernien aufgrund des Pressverhaltens möglich.

Obstruktionsbedingte Komplikationen sind eine zunehmende Benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten und Divertikelbildung in der Harnblase.

Schlimmstenfalls geht die Detrusorfunktion komplett verloren. Zu den schwerwiegendsten Komplikationen zählen die Dekompensation der Harnblasenmuskulatur sowie der akute Harnverhalt. Die Basisdiagnostik umfasst benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten einer ausführlichen Anamnese, körperlichen Untersuchung und laborchemischen Analyse die Bewertung der Lebensqualität.

Mitunter aber gibt es Patienten, bei denen eine erweiterte Diagnostik erforderlich ist, etwa bei einer unerklärlichen Veränderung der Beschwerden. Wie bei jeder Diagnose wird zu Beginn die Anamnese erhoben. Dabei benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten neben der aktuellen Miktionssymptomatik denkbare extraprostatische Ursachen abgeklärt und Begleiterkrankungen erfragt werden.

Ebenso wird eine ausführliche Medikamentenanamnese vor allem Benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten und Anticholinergika empfohlen. Darüber hinaus dient er zur Verlaufs- und Therapiekontrolle. Die Einteilung erfolgt nach Punkten:.

Zur genaueren Beurteilung der Situation und weiteren Abklärung der Symptome haben sich folgende Therapiemethoden bewährt:. Die Möglichkeiten reichen von kontrollierter Beobachtung der Situation über medikamentöse Therapie bis zur operativen Intervention. Das Therapieziel sollte primär eine rasche Symptomreduktion und Verbesserung des Alltagslebens beinhalten. Sekundär gilt es, die Progression des benignen Prostata-Syndroms zu verhindern.

Risikofaktoren einer BPS-Progression sind:. Diese Vorgehensweise wird als kontrolliertes Zuwarten oder Watchful Waiting bezeichnet.

Die meisten wirken rein symptomatisch und führen nicht zu einer Deobstruktion. Beim BPS bewährte Mittel sind beispielsweise:. Bei ausgedehnten Befunden kann alternativ die offene Adenomenukleation transvesikal nach Freyer oder retropubisch nach Millin eingesetzt werden.

Bei dieser offenchirurgischen Methode wird das Prostatagewebe herausgeschält. Die Prognose der benignen Prostatahyperplasie, benignen Prostataobstruktion und des benignen Prostatasyndroms ist bei entsprechender Behandlung sehr günstig. Die Erkrankung benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten nur langsam fort, letale Verläufe sind bei entsprechender medizinischer Betreuung nicht zu erwarten.

Dazu gehören Blasendivertikel, die Verdickung der Blasenwand Balkenblaserezidivierende Zystitiden und andere Entzündungen der ableitenden Harnwege, Konkrement- und Steinbildung, Nephritiden sowie Nierenfunktionseinschränkungen.

Eine benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten Niereninsuffizienz oder eine Harnstauungsniere können zum Krankheitsbild der Urämie und schlimmstenfalls zum Tod führen. Eine direkte Vorbeugung der benignen Prostatahyperplasie ist nicht benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten. Normalgewicht hilft ebenso bei der Vorbeugung benigner Prostataerkrankungen. Zudem ist auf eine ausreichende Trinkmenge vorzugsweise Wasser und Tee zu achten.

Benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten Alkohol sollte weitestgehend und auf Nikotin ganz verzichtet werden. Darüber hinaus hat jeder Mann in Deutschland ab dem Lebensjahr Anspruch auf die gesetzliche Früherkennung von Prostatakarzinomen.

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N40 - Prostatahyperplasie. Patienteninformation zu Benigne Prostatahyperplasie Fachgebiet Urologie. Epidemiologie Die benigne Prostatahyperplasie ist die häufigste benigne Tumorerkrankung des Mannes.

Ursachen Die Ursache der benignen Prostatahyperplasie ist bis heute weitgehend ungeklärt. Androgenstoffwechsel-Hyopthese Die Androgenstoffwechsel-Hyopthese basiert auf altersabhängige Veränderungen im männlichen Hormonhaushalt. Pathogenese Die Pathophysiologie der Zunahme der periurethralen Epithel- und Stromazellen ist nach wie vor unklar. Symptome Die benigne Prostatahyperplasie macht keine Symptome. Eine gesunde Prostata hat im Vergleich ein Volumen von 20—25 cm3 bzw.

Eine BPE muss nicht zwingend mit Beschwerden einhergehen. Benignes Prostatasyndrom Das klinische Gesamtbild einer benignen Prostatahyperplasie benigner Prostatahyperplasie bei älteren Patienten als benignes Prostatasyndrom bezeichnet. Der Vollständigkeit halber werden sie hier jedoch erwähnt: Stadium I bzw. Die Einteilung erfolgt nach Punkten: 0—7 Punkte: milde Symptomatik, Verlaufsbeobachtung indiziert 8—19 Punkte: moderate Symptomatik, zeitnahe Behandlung erwägen 20—35 Punkte: ausgeprägte Symptomatik: dringender Handlungsbedarf angezeigt.