Benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien

Medizinische Leitlinien für Ärzte und Patienten

Sperm Farbe nach einer Prostata-Biopsie

Marian Grosser studierte in München Humanmedizin. Dieser Text entspricht benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Wenn eine benigne Prostatahyperplasie Symptome benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien, betreffen diese vor allem das Wasserlassen, da die Harnröhre durch die Prostata Vorsteherdrüse verläuft. Sie lassen sich in zwei Symptomkomplexe unterteilen obstruktive und irritative Miktionsbeschwerden.

Miktionsbeschwerden sind demnach Störungen bei der Blasenentleerung. Symptome, die unter diesem Sammelbegriff zusammengefasst werden, sind wie folgt:. Durch die Einengung der Harnröhre bei der benignen Prostatahyperplasie ist der Harnstrahl abgeschwächt und eventuell teilweise unterbrochen. Es kommt dann immer wieder zu einem kurzen Pausieren der Miktionweil der Druck, den die Harnblase aufbaut, vorübergehend nicht ausreicht, um den Widerstand durch die subvesikale Obstruktion zu überwinden.

In der Folge versuchen die betroffenen Männer oft durch Pressen nachzuhelfen. Wenn die Obstruktion besonders ausgeprägt ist, kann das sogar zu einem kompletten Harnverhalt führen: Dann kann überhaupt kein Harn mehr ausgeschieden werden.

Er sammelt sich zunehmend in der Harnblase an beziehungsweise staut sich bis zu den Nieren zurück. Es handelt sich dabei um Beschwerden, die durch eine Reizung Irritation der Blase und des Blasenausgangs entstehen. Der Blasenausgang Blasenhals ist der Bereich, in dem sich die Blase trichterförmig nach unten verjüngt und in die Harnröhre mündet. Die gesamte Blase ist von einem Muskel umgeben, dem sogenannten Musculus detrusor vesicae, oder kurz Detrusor. Durch den erhöhten Widerstand, den die Harnblase bei einer BPH überwinden benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien, um eine Miktion zu ermöglichen, wird der Detrusor jedoch zunehmend belastet, was eine Veränderung seiner Struktur sowie Reizzustände zur Folge haben kann.

Vereinfacht ausgedrückt, reagiert er zunehmend überempfindlich und löst dadurch folgende Symptome aus:. Grundsätzlich ist die Ausprägung der Beschwerden individuell sehr verschieden. Symptome im Bereich der Sexualfunktion sind aber auch keine Seltenheit. Des Weiteren benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien es zu einem verminderten Samenerguss und auch zu Schmerzen bei der Ejakulation kommen. In der Folge kommt es nicht nur häufiger zu Harnwegsinfekten und Blasensteinen, sondern unbehandelt mitunter zu noch ernsteren Komplikationen.

Durch die andauernde vermehrte Benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien und den erhöhten Druck bei der Miktion kommt es benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien einer gewissen Zeit zu einem reaktiven Wachstum der Muskelzellen des Detrusors Detrusorhypertrophie.

Jedoch verliert die Blasenwand durch das Muskelwachstum an Elastizität. Es können sogar kleine Aussackungen in der Blasenwand entstehen, die man als Pseudodivertikel bezeichnet. Die Veränderungen der Blasenwand fördern wiederum die Entstehung von Restharn. Wird die benigne Prostatahyperplasie behandelt, kann eine Balkenblase prinzipiell wieder rückgängig gemacht werden. Die Folge sind eine spür- und sichtbare Vorwölbung des Unterbauchs sowie starke Schmerzen.

Ein plötzlicher kompletter Harnverhalt ist ein Notfall und muss schnell behandelt werden! Zu beachten ist, dass bestimmte Risikofaktoren diese Komplikation zusätzlich fördern können. Dazu gehören etwa Alkoholkonsum, andauernde Bettruhe, bestimmte Medikamente und sexuelle Aktivität. In manchen Fällen kommt es beim kompletten Harnverhalt durch die enorme Druckzunahme in der Blase zu einer sogenannten Überlaufblase. Dabei gelangt der Harn über die Harnleiter bis zurück in das Nierenbecken.

Auf Dauer werden die Nieren dadurch geschädigt, im schlimmsten Fall kommt es sogar zum Nierenversagen. Bestimmte Abbauprodukte des Stoffwechsels - wie zum Beispiel HarnstoffHarnsäure oder Kreatinin - müssen über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden werden, weil sie sonst Schaden im Körper anrichten können. Wenn sie nicht mehr ausreichend ausgeschieden werden, weil etwa die Nieren in Folge einer benignen Prostatahyperplasie geschädigt sind, sammeln sie sich im Körper an. Mediziner sprechen dann von Urämie: Sie kann zu Symptomen wie ausgeprägtem JuckreizÜbelkeit und Erbrechen führen und unbehandelt sogar lebensgefährlich sein.

Am Blasenausgangsbereich befinden sich Venendie durch benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien Prostatahyperplasie eventuell gestaut werden. Ärzte sprechen dann von Blasenhalsvarizen. Das Phänomen ist aber weniger gefährlich, als es aussieht. Jahrhunderts eine dreistufige Gradeinteilung für die benigne Prostatahyperplasie beschrieben, die auch heute noch gebräuchlich ist.

Das spielt vor allem für die Wahl der Therapie eine Rolle. Es beschreibt den Zustand einer BPH, in dem bereits klinische Symptome vorliegen wie abgeschwächter Harnstrahl, nächtliches Wasserlassen oder Pollakisuriejedoch noch keine Restharnbildung stattfindet. Diese sollten von Patienten ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden.

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Zum Inhaltsverzeichnis. Umbau der Blasenwand Durch die andauernde vermehrte Blasenfüllung und den erhöhten Druck bei der Miktion kommt es nach einer benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien Zeit zu einem reaktiven Wachstum der Muskelzellen benigner Prostatahyperplasie klinische Leitlinien Detrusors Detrusorhypertrophie.