P Prostatahyperplasie

Gutartige Prostatavergrößerung behandeln - Visite - NDR

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Prostatahyperplasie bedeutet Vergrösserung des Organs. Schon vom Lebensjahr an oder noch früher nimmt die Prostata durch Vermehrung von Drüsen- und anderen Zellen allmählich an Volumen zu. Die benigne Prostatahyperplasie BPH ist eine gutartige Geschwulst, die nichts mit Prostatakrebs zu tun hat — doch kann Krebs auch bei Prostatahyperplasie entstehen.

Die Prostata ist die am Blasenausgang des Mannes gelegene sog. P Prostatahyperplasie maligne, bösartig. Wachstum eines Organs durch Vermehrung der Anzahl Zellen. Im P Prostatahyperplasie der Prostata beruht p Prostatahyperplasie Vorgang unter anderem auf hormoneller Stimulation.

Wachstum eines Organs durch Vergrösserung der Zellen. Bezogen auf die Prostata handelt es sich nicht um eine Hypertrophie, denn nicht die Grösse der Zellen nimmt zu, sondern deren Anzahl. Entfernung bzw. Teilentfernung der Prostata. Testosteron, Dihydrotestosteron: männliches Geschlechtshormon, in den Hoden und in der Nebennierenrinde gebildet. Es ist ein Wachstumsfaktor für das Prostatagewebe, fördert die Spermienreifung und hat viele weitere geschlechtsspezifische Wirkungen.

Folge ist unwillkürlicher Urinabgang. Die Ursache der Vergrösserung ist nicht in allen Einzelheiten geklärt. Da die Prostata zu den Geschlechtsdrüsen gehört, ist ein hormonaler Einfluss nahe liegend. So wird vermutlich einer der Hauptgründe darin liegen, p Prostatahyperplasie die Produktion männlicher Hormone Testosteron in der zweiten Lebenshälfte allmählich zurückgeht, während in den Nebennieren weiterhin weibliche Hormone Östrogene gebildet werden.

Dadurch verändert sich das Verhältnis zwischen männlichen p Prostatahyperplasie weiblichen Hormonen, was den Untergang alter Zellverbände in der Prostata verzögert, während immer noch neue entstehen. Dies führt zu einem Abflusshindernis für den Urin und bewirkt mechanische obstruktive Symptomewobei die Grösse der Prostata und das P Prostatahyperplasie der Beschwerden nicht in direktem Zusammenhang stehen.

Neben den obstruktiven Symptomen kommt es zu Reizerscheinungen irritative Symptome seitens der Muskulatur von Blase, Blasenausgang und P Prostatahyperplasie. Eine Prostatavergrösserung lässt sich grundsätzlich nicht verhindern; angesichts ihrer Häufigkeit liegt sie p Prostatahyperplasie Rahmen des normalen Alterungsvorgangs. Aber rechtzeitige Massnahmen reduzieren die unangenehmen Begleiterscheinungen und das Komplikationsrisiko.

Die akute, vollständige Harnverhaltung ist ein Notfall. Hausmittel dürfen nur so lange versucht werden, bis der Arzt eintrifft. Punktion p Prostatahyperplasie Einstich zur Entnahme von Flüssigkeit zu therapeutischen oder diagnostischen Zwecken. Empfohlen wird eine jährliche Kontrolle der Prostata jenseits des Lebensjahrs, auch wenn keinerlei Beschwerden bestehen, damit eine eventuell bösartige Veränderung Prostatakrebs in einem frühen Stadium erfasst wird.

Zur Abklärung p Prostatahyperplasie Prostatahyperplasie erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch mit dem Arzt, gefolgt vom Abtasten der Prostata vom Darm aus, Urinuntersuchungen sowie gegebenenfalls Ultraschalluntersuchungen Messung des Harnstrahls, der Drüsengrösse und allfälliger Restharn.

All diese Untersuchungen sind nicht schmerzhaft. Aus den p Prostatahyperplasie Daten und der medizinischen Gesamtsituation lässt sich die Therapie festlegen. In fortgeschrittenen Fällen, insbesondere bei Harnverhaltung, Blutungen, Inkontinenz, Rückstau von Urin in die Nieren und bei Blasensteinen kann der Wirkungseintritt von Medikamenten nicht abgewartet werden. Dann ist die Prostatektomie angezeigt.

Sie ist nach wie vor therapeutischer Goldstandard, d. Die Operation besteht in der Entfernung p Prostatahyperplasie um die Harnröhre gelegenen, einengenden Teils der Drüse partielle Prostatektomie und erfolgt überwiegend durch die Harnröhre transurethral, sog.

Bei extremer Vergrösserung oder vielen Blasensteinen benötigt der Zugang zur Prostata einen Bauchschnitt und die Eröffnung der Harnblase p Prostatahyperplasie oben. Die Behandlung erfolgt durch die Harnröhre, kann in geeigneten Fällen ambulant geschehen und hat nur wenige Risiken, aber teils p Prostatahyperplasie weniger dauerhafte Erfolge als eine Prostatektomie.

Die Samenflüssigkeit fliesst bei der Ejakulation meist in die Harnblase und nicht mehr nach aussen, was Zeugungsunfähigkeit zur Folge hat. Dies ist häufiger der Fall nach einer Operation, selten nach Laser- oder Thermotherapie. Eine negative Auswirkung der Operation auf die Erektionsfähigkeit Erektionsschwäche ist selten; diese Erscheinungen werden eher durch gleichzeitige, altersbedingte Vorgänge bewirkt.

Noch seltener kommt es zu vorübergehender oder dauernder Urininkontinenz. Auch nach einer Operation wegen gutartiger Prostatahyperplasie ist später das Auftreten von Prostatakrebs noch möglich.

Deshalb sind weitere urologische Kontrollen dringend empfohlen. Autoren: Dr. Ute Hopp, PD Dr. Jürg Baltensweiler, Dr. Jürg Baltensweiler. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Zur Übersicht medicine 2. Prostatavergrösserung Fachbegriff: Prostatahyperplasie. Begriffserklärungen Adenom: gutartige Geschwulst, die hauptsächlich aus Drüsenzellen aufgebaut ist.

Benigne: gutartig in Bezug auf eine Geschwulst oder auf einen Krankheitsverlauf. Hypertrophie: Wachstum eines Organs durch Vergrösserung der Zellen.

Prostatektomie: Entfernung bzw. Radikale Prostatektomie: völlige Entfernung der Prostata einschliesslich der Samenblasen und der benachbarten regionalen Lymphknoten; übliche Behandlungsmethode bei Prostatakrebs.

Testosteron: Testosteron, Dihydrotestosteron: männliches Geschlechtshormon, in den Hoden und in der Nebennierenrinde gebildet. Urininkontinenz: die Unfähigkeit, den Blasenverschluss unter Kontrolle zu halten. Ursache Die Ursache der Vergrösserung ist nicht in allen Einzelheiten geklärt. Erste Zeichen Verzögerter Beginn des Wasserlösens, abgeschwächter, dünner Harnstrahl trotz verstärktem Pressen, dementsprechend verlängerte Dauer der Blasenentleerung.

Nachträufeln von Urin im Anschluss an das Wasserlösen. Häufiger Harndrang, vor allem auch nachts. Imperativer Harndrang ist eine Reizerscheinung seitens der Blase, die sich im unwiderstehlichen Zwang zu sofortigem Wasserlösen äussert.

Schmerz beim Urinieren ist selten P Prostatahyperplasie Prostatahyperplasie Unvollständige Blasenentleerung : Trotz verstärktem Druck lässt sich die Blase nicht p Prostatahyperplasie völlig entleeren. Grosse Mengen verursachen Druck im Unterbauch und das unangenehme Bedürfnis, ständig Wasser zu lösen.

Man hält immer Ausschau nach der nächsten Toilette. Resturin ist nicht harmlos: Die Blase wird zunehmend ausgeweitet, das Entstehen von Blasensteinen Harnsteine und chronische Harnwegsinfekte werden begünstigt.

Urininkontinenz : Seltener als das Nachträufeln ist wiederholter Urinabgang aus der nicht mehr vollständig entleerbaren Blase Überlaufblase. Blut im Urin : Aus Einrissen in der überdehnten Blasenwand kann es bluten und der Urin ist dann p Prostatahyperplasie gefärbt.

P Prostatahyperplasie Harnverhaltung : Unmöglichkeit, Wasser zu lösen trotz prall gefüllter Blase und quälendem Harndrang. Dies ist eine dramatische Notfallsituation, die sich in jedem Erkrankungsstadium ereignen kann, p Prostatahyperplasie ehesten jedoch in weit fortgeschrittenen Fällen.

Prostatavergrösserung ist aber nicht die einzig mögliche Ursache einer P Prostatahyperplasie. Vorübergehend die Entleerung der Blase p Prostatahyperplasie können auch: eine akute Entzündung der Drüse P Prostatahyperplasieein in der Ausflussbahn eingeklemmter Blasenstein, geronnenes Blut in der P Prostatahyperplasie Blasentamponade p Prostatahyperplasie, eine Rückenmarksverletzung, eine Diskushernie, der Zustand unmittelbar nach Unterleibsoperation und psychische Gründe.

Komplikationen und Folgen Wenn die Blase permanent überfüllt ist, kann der Urin bis in die Nieren zurück gestaut werden, was p Prostatahyperplasie Ausweitung von Harnleitern und Nierenbecken, zu chronischer Nierenbeckenentzündung und im Endstadium zu Nierenversagen führt s.

Weitere Komplikationen sind Prostataabszess, Sepsis bzw. Urosepsis, wenn Bakterien aus infizierten Harnwegen ins Blut gelangen.

Leistenbruch, Hernie. Immer wiederkehrendes forciertes Pressen beim Wasserlösen führt zu übermässiger Belastung der Bauchwand, so dass Hernien eine häufige Folgeerscheinung sind. Was man selbst tun kann — Vorbeugen Eine Prostatavergrösserung lässt sich grundsätzlich nicht verhindern; angesichts ihrer Häufigkeit liegt sie im Rahmen p Prostatahyperplasie normalen Alterungsvorgangs. In einem wenig fortgeschrittenen P Prostatahyperplasie können Medikamente auf Pflanzenbasis den Reizzustand der Blase mildern, zum Beispiel Brennnesselwurzelextrakte und Kürbissamen.

Es liess sich jedoch nicht nachweisen, dass pflanzliche Mittel die Gewebsmasse der Prostata reduzieren, so dass längerfristig meist andere Medikamente siehe unten p Prostatahyperplasie eine Operation notwendig werden. Verstärkt werden Prostatabeschwerden durch langes Sitzen, p Prostatahyperplasie gewürzte Speisen, Alkoholgenuss, Verstopfung, Kälte — Faktoren, die man bisweilen eliminieren kann. Die sexuelle Aktivität muss nicht eingeschränkt werden.

Sitzbäder mit Zinnkraut und versuchen, die Blase zu entleeren. Wann braucht es den P Prostatahyperplasie Empfohlen wird eine jährliche Kontrolle der Prostata jenseits des Operation, Prostatektomie In fortgeschrittenen Fällen, insbesondere bei Harnverhaltung, Blutungen, Inkontinenz, Rückstau von Urin in die Nieren und bei Blasensteinen kann der Wirkungseintritt von Medikamenten nicht abgewartet werden.

Alternativen zur Prostatektomie Die Behandlung erfolgt durch die Harnröhre, kann in geeigneten Fällen ambulant geschehen und hat nur wenige Risiken, aber teils auch weniger dauerhafte Erfolge als eine Prostatektomie. Der Harnfluss ist sofort verbessert. P Prostatahyperplasie Nachteil des Verfahrens liegt darin, p Prostatahyperplasie das Gewebe zerstört wird und nachher nicht mehr auf allfällig vorhandene krebsig entartete Zellen untersucht werden kann.

Thermotherapie : Anders verhält es sich bei alleiniger Erwärmung des Prostatagewebes durch Mikrowellen oder Radiofrequenz bzw. Hochfrequenzstrom sog. TUNA oder transurethrale Nadelablation. Die Wirkung tritt nach Tagen bis Wochen ein, weil die abgestorbenen Zellen vom Körper nur allmählich abgebaut und beseitigt werden.

Bei ungenügendem Resultat ist eine Wiederholung des Eingriffs möglich. Nach einer Prostataoperation Die Samenflüssigkeit fliesst bei der Ejakulation meist in die Harnblase und nicht mehr nach p Prostatahyperplasie, was Zeugungsunfähigkeit zur Folge p Prostatahyperplasie.