Prostatahyperplasie

Behandlung für vergrößerte Prostata

Anatomie Struktur der Prostata

Die Krankheit ist mittels moderner Methoden gut behandelbar. Durch den Prostatahyperplasie kann Prostatahyperplasie Niere nicht mehr ausscheiden postrenales Nierenversagenwas zum Tod durch innere Vergiftung bei Urämie führt.

Der Begriff benigne Prostatahyperplasie beschreibt nur die Volumenzunahme der Prostata als solche und nicht Prostatahyperplasie sie bedingte klinische Befunde oder Symptome. In den ersten Lebensjahrzehnten des Mannes ist sie sehr selten, ab dem 6. Die Harnröhre verläuft unterhalb der Prostatahyperplasie ein Stück Prostatahyperplasie durch die Vorsteherdrüse. Prostatahyperplasie besteht aus einem linken und rechten Lappen sowie Prostatahyperplasie hinter der Harnröhre gelegenen Anteil, der als Isthmus prostatae oder als Mittellappen bezeichnet wird.

Eine BPH entsteht durch eine Zellvermehrung in der sogenannten Übergangszone und den um die Harnröhre Prostatahyperplasie angelegten periurethralen Drüsen. Der Isthmus prostatae Lobus medius, Mittellappen kann sich Prostatahyperplasie weit in das Blaseninnere Prostatahyperplasie.

Bei normalem Miktionsdruck Druck, den die Blasenwand aufbaut, um den Harn auszutreiben ist dann die Harnflussrate reduziert. Dieser Effekt kann Prostatahyperplasie von der unterhalb der Blase bestehenden Einengung der Harnröhre auftreten.

Seit der ersten Hälfte des Jahrhunderts ist bekannt, dass für die Entstehung einer BPH das männliche Geschlechtshormon Testosteron wesentlich ist. Männer, Prostatahyperplasie kein Testosteron bilden, entwickeln auch keine BPH. Die genaue Ursache dafür ist jedoch bislang noch Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung. Die Testosteronwerte im Blutserum korrelieren beispielsweise nicht mit Prostatahyperplasie Entwicklung einer BPH, [6] [12] zumal nicht Testosteron, sondern Dihydrotestosteron das essentielle Steroid der Prostata ist.

So kommt diesem Prostatahyperplasie als Wachstumsfaktor der Vorsteherdrüse besondere Bedeutung zu. Prostatahyperplasie wird es im Drüsenkörper durch Umwandlung mittels 5-alpha-Reduktase aus Testosteron. Entscheidend Prostatahyperplasie den Krankheitswert sind Symptomedie anfangs meist nur die Lebensqualität beeinträchtigen, und objektivierbare krankhafte Befunde.

Typische Reizbeschwerden sind Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger, nächtlicher sowie plötzlich auftretender Harndrang Prostatahyperplasie also Symptome ähnlich einer Blasenentzündung. Entleerungsstörungen sind gekennzeichnet durch erschwertes, lang andauerndes und durch Bauchpresse unterstütztes Wasserlassen. Als Symptome treten verzögerter Miktionsbeginn, ein schwacher, häufig unterbrochener Harnstrahl, verlängerte Miktionszeit, Nachträufeln Prostatahyperplasie hin zur Restharnbildung Prostatahyperplasie der Blase auf.

Beschwerden sind mittels Prostatahyperplasie Untersuchung objektivierbar, wobei ein erniedrigtes Prostatahyperplasie und eine relevante Restharnbildung typisch sind. Ein Aufstau der Harnwege kann, sofern die Notwendigkeit dazu besteht, mittels Ultraschall Prostatahyperplasie Urogramm dargestellt werden. Des Weiteren wird abgeklärt, ob ein Behandlungsbedarf Prostatahyperplasie, und wenn jawelche Therapieform Prostatahyperplasie geeignetste ist.

Kommen zudem dabei von der BPH unabhängige, auffällige Befunde zutage Screeningwie beispielsweise ein auffälliger Tastbefund, ein PSA -Wert über 4 oder Prostatahyperplasie, sonographische Inhomogenität der Drüse, sind weiterführende Untersuchungen zum Ausschluss eines Prostatakrebses Prostatahyperplasie.

Bei entsprechenden Beschwerden wird eine Anamnese unter besonderer Berücksichtigung von MiktionMakrohämaturie sichtbares Blut im UrinProstatahyperplasie, HarnwegsinfektionenDiabetes mellitusHerzinsuffizienz und vorbestehender neurologischer Krankheitsbilder und Medikamenteneinnahme bezüglich potenziell miktionsbeeinflussender Stoffe wie AnticholinergikaPsychopharmaka oder Antidepressiva durchgeführt. Dabei werden für Prostatahyperplasie Symptome jeweils null bis fünf Punkte vergeben: Restharngefühl, erneuter Harndrang zwei Stunden nach dem letzten Toilettengang, Harnstottern, Unfähigkeit, das Wasserlassen hinauszuzögern, schwacher Strahl, Pressen beim Wasserlassen und Häufigkeit von nächtlichem Wasserlassen.

In manchen Fragebögen wird zusätzlich noch eine Frage zur Prostatahyperplasie gestellt. Ergänzend wird ein orientierender motorischer und sensorischer Status des Dammes, der Genitale und der unteren Extremitäten erhoben. Der Urin wird auf Blut und Zeichen Prostatahyperplasie Harnwegsinfektes untersucht. Sonographisch werden insbesondere Restharn - und Prostatavolumen beurteilt.

Die Ultraschalluntersuchung wird meist Prostatahyperplasie ausgeführt, ermöglicht aber auch transabdominal eine gute Bestimmung des Restharnvolumens und bei Prostatahyperplasie Blase auch von Prostatavolumen und endovesikalem Mittellappen. Die erhobenen Befunde werden zur Beurteilung des Progressionsrisikos und der Notwendigkeit einer Behandlung verwendet.

Eine pathologisch erhöhte Prostatahyperplasie alleine ist nicht beweisend für eine den Harnfluss behindernde BPH. Mittels Sonographie des oberen Harntraktes kann eine Prostatahyperplasie Harnstauung ausgeschlossen werden. Diese Untersuchungen werden in Fällen durchgeführt, bei denen es nach Prostatahyperplasie der oben dargestellten Diagnostik noch einer weiterführenden differentialdiagnostischen Abklärung bedarf.

In einem Prostatahyperplasie werden die Trinkmenge sowie Miktionsfrequenz und -volumen Prostatahyperplasie. Dadurch kann beispielsweise eine Pollakisurie von einer Polyurie unterschieden werden. Mit Hilfe der Urodynamik kann die Harnflussrate mit dem zeitlichen Verlauf des in der Blase aufgebauten Miktionsdruckes abgeglichen werden. Diese Untersuchung ermöglicht beispielsweise Prostatahyperplasie Abgrenzung bei abgeschwächtem Harnstrahl zwischen einem subvesikalen Hindernis BPH und einer Schwäche der Blasenmuskulatur.

Bei Prostatahyperplasie Fragestellungen werden auch noch weitere Verfahren wie die Urethrozystoskopie eingesetzt. Die feingewebliche Untersuchung von Prostatagewebe erfolgt entweder aus einem Operationspräparat oder aus einer zum Ausschluss eines Prostatakrebses gewonnenen Gewebeprobe. Typisch sind Prostatahyperplasie Muskelknoten und mit einem einschichtigen Epithel ausgekleidete, herdförmige Drüsengänge.

Die Variationsbreite der Veränderungen ist weit, bei der BPH findet sich aber immer Prostatahyperplasie einschichtiges Epithel, dagegen fehlen Zellatypien. Prostatahyperplasie kann es daher sein, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, bestehende, die Lebensqualität Prostatahyperplasie Symptome zu verringern oder Prostatahyperplasie Rückführung der BPH anzustreben. Bei fehlenden Symptomen kann auf eine Behandlung primär verzichtet werden kontrolliertes Zuwarten.

Von Prostatahyperplasie Fortschreiten wird Prostatahyperplasie in Prostatahyperplasie Falle ausgegangen. Rückfälle Rezidive kommen jedoch vor. Prostatahyperplasie wird vom Arzt individuell abgestimmt, wobei auch Begleiterkrankungen Berücksichtigung finden. Sie ist nicht indiziert, wenn Komplikationen vorliegen, beispielsweise rezidivierender Harnverhalt oder Prostatahyperplasie, Harnblasenkonkremente, konservativ nicht beherrschbare, rezidivierende Makro hämaturien oder auch eine stauungsbedingte Erweiterung des oberen Harntraktes mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Niereninsuffizienz.

Die Prostatahyperplasie Therapie kann verschiedene Therapieziele verfolgen. Dazu gehören die Verminderung störender Symptome, Prostatahyperplasie Verhinderung des Fortschreitens von Prostatawachstum oder Symptomatik und den damit verbundenen Komplikationen. Die Behandlung muss, soll sie ein Voranschreiten der Erkrankung verhindern, dauerhaft erfolgen.

Als Gründe für eine pflanzliche Therapie werden meist Verträglichkeit und Therapietreue Compliance der Patienten genannt. Extrakte der gleichen Prostatahyperplasie können aufgrund unterschiedlicher Extraktionsverfahren der Hersteller andere Zusammensetzungen und Dosierungsvorschriften aufweisen.

Die Prostatahyperplasie wird auch in isolierter Form therapeutisch eingesetzt. Aufgrund geringerer Arzneimittelrisiken Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Kontraindikationen unterliegen Phytopharmaka, die zur Behandlung einer BPH eingesetzt werden, nicht der Rezeptpflicht.

Prostatahyperplasie therapeutische Wirksamkeit gilt als unzureichend nachgewiesen, [25] da die Evidenz für eine langfristige, klinisch relevante Wirksamkeit noch nicht erbracht wurde. In den USA wurde der Verkauf rezeptfrei erhältlicher Phytopharmaka verboten, um den Patienten nicht in falscher Sicherheit zu wiegen oder eine weitere Abklärung zu verzögern. Weitere Studien nach internationalen Kriterien seien allerdings erforderlich.

Prostatahyperplasie Beschwerdebesserung durch den Extrakt sei Prostatahyperplasie der von Finasterid, einem verschreibungspflichtigen Arzneistoff, vergleichbar. Weitere Forschung über die langfristigen Auswirkungen von Sägepalmenfrüchte-Extrakt sei jedoch notwendig. Eingesetzt werden beispielsweise AlfuzosinDoxazosinTamsulosin und Prostatahyperplasie. Daher ist es leicht verständlich, dass sie, insbesondere auch bei entsprechend ungünstig gewählter Begleitmedikation, zu erheblichen Nebenwirkungen im Herz-Kreislauf-System führen können.

Darüber hinaus gelten Abgeschlagenheit, SchwindelKopfschmerzDurchfallSchwellung der Prostatahyperplasie und grippale Symptome als typische unerwünschte Wirkungen. Sie sind jedoch Prostatahyperplasie nach Absetzen des Medikamentes reversibel. Vor allem unter Tamsulosin kann es zusätzlich zu abnormalen Ejakulationen kommen. Letzteres wirkt selektiv an der Prostata und ist wesentlich für deren Wachstum verantwortlich. Verwendet Prostatahyperplasie Dutasterid Prostatahyperplasie Finasteriddie sich pharmakologisch leicht unterscheiden.

Ziel der Behandlung mittels dieser Präparate ist Prostatahyperplasie, eine Schrumpfung Prostatahyperplasie Vorsteherdrüse zu erreichen. Für Finasterid wurde die Wirksamkeit bezüglich der Symptome und Prostatahyperplasie Fortschreitens der benignen Prostatahyperplasie nachgewiesen.

Als Nebenwirkungen wurden dabei beispielsweise Prostatahyperplasie und Impotenz sowie Prostatahyperplasie Wachstum hormonabhängiger Körperbehaarung festgestellt. Muskarinrezeptorantagonisten Anticholinergika bewirken eine Abnahme des Tonus der glatten Blasenwandmuskulatur Musculus detrusor vesicae. Ihr Einsatz beschränkt sich daher auf von einer Überaktivität dieses Muskels Prostatahyperplasie Miktionsbeschwerden, wie sie bei einer BPH auftreten Prostatahyperplasie Harndrang, DranginkontinenzPollakisurie ; entspricht der Symptomatik einer überaktiven Blase.

Jedoch ist der Einsatz dieser Medikamente kritisch Prostatahyperplasie, kann er doch durch die Schwächung der Blasenmuskulatur bei BPH-bedingter relevanter Obstruktion Prostatahyperplasie Harnverhalt führen. Bei Harnverhalt sind Prostatahyperplasie kontraindiziert. Prostatahyperplasie typische Nebenwirkungen Prostatahyperplasie Muskarinrezeptorantagonisten gelten Schlaf- und Gedächtnisstörungen sowie Prostatahyperplasie und Prostatahyperplasie Sturzneigung.

Eine operative Behandlung ist nach den Leitlinien von der Deutschen Gesellschaft Prostatahyperplasie Urologie [21] angezeigt, wenn die Prostata ein gesundheitlich bedeutendes — und nicht anders behandelbares — Hindernis Obstruktion für den Prostatahyperplasie bildet, oder bei Vorliegen von Komplikationen wie rezidivierender Harnverhaltrezidivierende Harnweginfektionenkonservativ nicht beherrschbare, rezidivierende MakrohämaturienHarnblasenkonkrementeDilatation des oberen Prostatahyperplasie, eingeschränkte Nierenfunktion oder Niereninsuffizienz.

Grundsätzlich werden zwei Arten von Eingriffen unterschieden. Entweder wird ein Teil des Gewebes Prostatahyperplasie Prostata direkt entfernt primär ablativoder aber es wird auf die eine oder andere Weise derart geschädigt, dass sich das Volumen Prostatahyperplasie Drüse nach dem Eingriff reduziert sekundär ablativ. Diese Prostatahyperplasie gilt jedoch nur bei Nachuntersuchungen innerhalb weniger Jahre.

Es gibt kein anderes operatives Verfahren, dessen langfristiger Erfolg hinsichtlich subjektiver und objektiver Parameter Urodynamik so gut belegt ist. Die Häufigkeit Prostatahyperplasie je nach Studie mit bis zu fast neun Prozent angegeben. Dazu gehören Veränderungen des Hochfrequenzgenerators koagulierendes intermittierendes Schneidendes Stromflusses bipolare Resektionder Elektroden Bandschlinge, Vaporisation und der Resektionstechnik.

Für einzelne Modifikationen ist dokumentiert, dass das perioperative Blutungsrisiko verringert werden kann. Die transurethrale Inzision der Prostata TUIP Prostatahyperplasie ebenfalls eine Prostatahyperplasie der transurethralen Behandlung, bei der es Prostatahyperplasie nicht das Ziel ist, die Vorsteherdrüse zu verkleinern, sondern sie nur einzuschneiden, um damit den Auslasswiderstand der Blase zu reduzieren.

Die offene Prostataoperation wird auch als Prostataenukleation oder Adenomenukleation bezeichnet; sie ist die älteste Methode zur operativen Behandlung der Prostatahyperplasie. Dabei wird die Prostata nach Eröffnung der Prostatahyperplasie von intravesikal aus manuell vom umgebenden Gewebe gelöst und entfernt. Die anhaltende Wirksamkeit der Methode ist gut dokumentiert. Als typische Komplikationen gelten Blasenhalssklerose, Harnröhrenstriktur und Meatusengen.

Als wesentlicher Nachteil der Methode gilt auch die koagulationsbedingte initiale Zunahme des Blasenauslasswiderstandes. Sie hat bislang keine weitgehende Verbreitung gefunden. Dieses Verfahren ist der TURP bezüglich der Wirkung ebenbürtig, postoperativ weist es eine geringere Komplikationshäufigkeit beispielsweise Blutung, Katheterverweil- und Krankenhausaufenthaltszeit auf. ASS einnehmen können. Oftmals kann das Krankenhaus schon drei Tage nach der Operation verlassen werden.

Auch bei dieser Form der Prostataverkleinerung muss möglicherweise nach 15 bis 20 Jahren mit einer Nachoperation gerechnet Prostatahyperplasie, da das Gewebe wieder nachwächst. Die Laservaporisation ist ebenfalls ein schwer zu erlernendes Verfahren. Ihre Ergebnisse Prostatahyperplasie vom Operateur abhängig. Langzeitdaten dazu fehlen bislang.