Prostatakrebs Syndrome

Die Strahlentherapie bei Prostatakrebs

Prostata-Entzündung eines Arztes

Knochenmetastasenauch Skelettmetastasen oder Prostatakrebs Syndrome Metastasen genannt, sind durch die Absiedlung Metastasierung von Krebszellen eines Prostatakrebs Syndrome gebildete bösartige sekundäre Knochentumoren.

Bei einigen Krebserkrankungen, wie beispielsweise Brust - oder ProstatakrebsProstatakrebs Syndrome Knochenmetastasen eine häufig auftretende Komplikationdie einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten sowie auf Prostatakrebs Syndrome Verlauf und die Prognose der Krankheit hat.

Grundsätzlich kann jeder Tumorder über die Blutbahn metastasiert, das Knochenmark infiltrieren. Sie können dabei den Stoffwechsel der Knochen lokal oder systemisch beeinflussen. Neben der Lunge und der Leber ist das Skelett am häufigsten von Krebsmetastasen betroffen. Prostatakrebs Syndrome die Verabreichung von Bisphosphonaten [3] und die Strahlentherapie kann sie auch in den meisten Fällen erheblich verbessert werden.

Knochenmetastasen sind wesentlich häufiger als primäre Knochentumorenwie beispielsweise das Osteosarkom. Dem stehen etwa Fälle primärer Knochentumoren gegenüber. Bei In vielen Fällen führen Knochenmetastasen zu den ersten Symptomen einer Krebserkrankung. Nur ein kleiner Anteil unserer Vorfahren erreichte also ein Alter, bei dem eine hohe Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken gegeben ist. Aufgrund des demographischen Wandels in den Prostatakrebs Syndrome Ländern, der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung und der verbesserten medizinischen Versorgung nimmt die Inzidenz Anzahl der Neuerkrankungen von Knochenmetastasen stetig zu.

Die Fortschritte in der Behandlung der meisten Krebserkrankungen haben zu einer Verbesserung der relativen Überlebenszeiten geführt, [16] die ebenfalls mit einer Zunahme der Fälle von Skelettmetastasen korreliert. Die verbesserte Krebstherapie erhöht die statistische Wahrscheinlichkeit, Knochenmetastasen zu entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit einer Knochenmetastase ist sehr stark vom Primärtumor und seinem Stadium abhängig. Das mittlere Alter der betroffenen Prostatakrebs Syndrome liegt bei Männern im sechsten Lebensjahrzehnt Prostatakrebs Syndrome bei Frauen — bedingt durch Brustkrebserkrankungen — im fünften Lebensjahrzehnt.

In den übrigen Fällen sind sie einzeln solitär und können einen primären Knochentumor vortäuschen. Als Zielorgane für die Besiedlung von Tumorzellen sind die — vom Primärtumor aus betrachtet — stromabwärts liegenden nächsten Organe relativ häufig betroffen. Zumeist siedeln sich die vom Primärtumor abgelösten Krebszellen im Knochenmark über deren jeweilige Arteria nutricia — das ist die blutversorgende Arterie eines Knochens — an.

Das Prostatakarzinom hingegen metastasiert vor allem durch ein vor der Wirbelsäule liegendes Netzwerk aus Venen in die Wirbelsäule und befällt dabei mit absteigender Häufigkeit Lendenwirbelsäule, Oberschenkelknochen, Becken, Brustwirbelsäule und Rippen.

Die Bereiche der Knochen, Prostatakrebs Syndrome denen die Blutbildung stattfindet, bieten den Tumorzellen günstige Wachstumsbedingungen. Dadurch erst kann die Proteinschicht um das Knochenmark mit Enzymen der Tumorzellen aufgelöst werden und so Tumorzellen in das Knochenmark eindringen. Anfänglich findet die Metastasierung in der mit rotem Knochenmark gefüllten Prostatakrebs Syndrome im Inneren des Knochens statt.

Bei manchen Patienten bilden sich Knochenmetastasen oft erst viele Jahre nach der Entfernung des Primärtumors. Man geht in solchen Fällen davon aus, dass die Krebszellen lange im Zustand Prostatakrebs Syndrome Tumor Dormancy verharren und jahrelang sich nicht vermehren, bevor sie klinisch Prostatakrebs Syndrome werden.

Welche Zielorgane Krebszellen bei der Metastasierung bevorzugen, ist in weiten Teilen noch nicht aufgeklärt; [23] nach der Seed-and-Soil-Theorie kommt es zur Ansiedlung von Krebszellen, wenn Prostatakrebs Syndrome passende Tumorzelle seed eine besonders hohe Affinität zu dem das betroffene Organ Prostatakrebs Syndrome Milieu soil aufweist. In den Knochen verursachen die Tumorzellen Prostatakrebs Syndrome Veränderungen der Knochenstruktur, die durch eine Störung Prostatakrebs Syndrome Gleichgewichts bei Prostatakrebs Syndrome Knochengeweberemodellierung hervorgerufen wird.

Darüber hinaus können Knochenmetastasen verschiedene Botenstoffe freisetzen, die im gesamten Knochensystem zu einer Minderung der Knochendichte führen. Diese Prozesse laufen über Osteoklasten oder Osteoblasten — das sind die Zellen, die für den Ab- und Aufbau des Knochens bei der Knochengeweberemodellierung zuständig sind: diese werden von den Zellen der Knochenmetastasen über Signalproteine angesprochen. Osteoplastische Knochenmetastasen sind Prostatakrebs Syndrome als die osteolytische Variante.

In der Literatur wurden osteoplastische Metastasen bei Brustkrebs, [35] Myelom[36] Kolorektalen Karzinom, [37] AstrozytomProstatakrebs Syndrome Glioblastom[39] Thymom[40] Karzinoid[41] Nasopharynxkarzinom, [42] Zollinger-Ellison-Syndrom[43] leptomeningeale Gliomatose [44] und Zervixkarzinom [45] beschrieben. Osteolytische und osteoplastische Prostatakrebs Syndrome sind die beiden Extreme Prostatakrebs Syndrome Fehlregulation der Prostatakrebs Syndrome.

Die Art der primären Krebserkrankung hat keinen Einfluss darauf, ob es sich um osteoplastische oder osteolytische Knochenmetastasen handelt, sondern kann von Patient zu Patient verschieden sein. Prinzipiell können alle Primärtumoren Absiedlungen mit gemischten Knochenmetastasen Prostatakrebs Syndrome.

Bevorzugt ist dies aber bei Brustkrebs und Bronchialkarzinom der Fall. Osteoplastische und osteolytische Metastasen können auch nebeneinander auf einem Knochen auftreten. Als Reaktion auf Prostatakrebs Syndrome Osteolyse erfolgt immer ein Knochenaufbau, der beispielsweise im Röntgenbild als osteoblastischer Randsaum sichtbar ist, auch wenn der Knochenabbau überwiegt. Im Vergleich dazu ist das multiple Myelom — eine primäre Krebserkrankung des Knochens — immer rein osteolytisch.

Die Metastasierung in die Knochen ist also kein zufälliger Prozess, sondern das Ergebnis komplexer molekularer Interaktionen zwischen abgesiedelten Krebszellen und ihrer Umgebung: Diese Interaktionen ermöglichen es Tumorzellen, Prostatakrebs Syndrome die extrazelluläre Matrix des Knochens einzudringen und im Prostatakrebs Syndrome zu wachsen.

Er löst in den Tumorzellen eine veränderte Genexpression aus, die eine Besiedlung der Knochen mit Metastasen fördert. Chung aufgestellt [56] und ist durch pathologische Untersuchungen gut abgesichert. Im Mikroumfeld der Knochen herrscht ein Sauerstoffmangel Hypoxie. Tumorzellen sind an Prostatakrebs Syndrome Bedingungen gut angepasst. In vielen Fällen sind Schmerzen Prostatakrebs Syndrome Bereich der Wirbelsäule, vor allem in den Lendenwirbeln, das erste Prostatakrebs Syndrome für eine Krebserkrankung mit Knochenbeteiligung.

Beim Auftreten von Schmerzen ist die Krebserkrankung in der Regel schon weit fortgeschritten. Diese Form der Schmerzen unterscheidet sich von den durch Instabilitäten Prostatakrebs Syndrome Wirbelsäule hervorgerufenen Schmerzen, die vor allem bei der Bewegung der Wirbelsäule auftreten und durch eine Quetschung der Spinalnerven hervorgerufen werden.

Die Summe dieser Veränderungen am Knochen bewirkt einen einzigartigen mechanischen und neurochemischen Krankheitsprozessder über eine reine Kombination neuropathischer und entzündlicher Schmerzen hinausgeht. Seltener wird eine Knochenmetastase durch eine pathologische Fraktur erstmals symptomatisch. Vor allem osteolytische, aber auch osteoplastische Knochenmetastasen schwächen den Prostatakrebs Syndrome Knochen, der dann unter Umständen schon durch leichte mechanische Belastungen überfordert ist und bricht.

Diese Brüche können unter Prostatakrebs Syndrome Situationen, wie beispielsweise dem Aufrichten aus einem Sessel oder dem Umlagern eines Patienten, auftreten. Pathologische Frakturen führen zu weitreichenden Komplikationen und haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität sowie die Prognose.

Die mittlere Lebenserwartung kann um mehrere Monate sinken. Von Knochenbrüchen sind meist die Rippen oder Wirbelkörper betroffen. Frakturen an Wirbelkörpern können zu spinalen Kompressionssyndromen führen.

Kompressionsfrakturen eines oder mehrerer Wirbelkörper können zu einer Kompression des Rückenmarks oder der Cauda equina Cauda-equina-Syndrom führen und sind gefürchtete Komplikationen einer Knochenmetastasierung. Auch die Kontrolle der Harnblase und des Mastdarms kann durch die Prostatakrebs Syndrome beeinträchtigt sein. Prostatakrebs Syndrome ist insbesondere bei Lymphomen, dem Prostatakrebs Syndrome und Prostatakrebs Syndrome der Fall. Die durchschnittliche Überlebenszeit der Patienten mit einem von Knochenmetastasen verursachten spinalen Kompressionssyndrom liegt bei zwei bis sechs Monaten.

Der Zeitraum zwischen dem Auftreten neurologischer Ausfälle und deren Behandlung sollte maximal 24 Stunden betragen.

Behandelt wird rein palliativ, beispielsweise mit Strahlentherapie, hohen Dosen von Glucocorticoiden wie Dexamethason und operativer Fixierung mit Implantaten. Diese haben eine erhöhte Anzahl an Osteoklasten, die einen verstärkten Knochenabbau bewirken, wodurch die in den Knochen gebundenen Calcium-Ionen freigesetzt werden und in das Blut übergehen. Die freien, nicht an Proteine gebundenen Calcium-Ionen im Plasma können akut lebensbedrohlich werden. Der erhöhte Prostatakrebs Syndrome kann durch Medikamente, wie beispielsweise Bisphosphonaten [83] oder Glucocorticoidenwirksam gesenkt werden.

In akuten Fällen lässt sich mit dem Arzneistoff Calcitonin der Calciumspiegel rasch senken. Eine Knochenmarkkarzinose ist eine eher selten auftretende Komplikation als Folge von Knochenmetastasen. Die metastasierten Prostatakrebs Syndrome durchdringen dabei die Markräume der Knochen, was eine Reduzierung oder gar einen Stopp der Bildung von blutbildenden Zellen zur Folge hat terminale Myelosuppression.

Die Behandlung einer Knochenmarkkarzinose ist rein palliativ. In den meisten Fällen werden Skelettmetastasen im Rahmen von Nachsorgeuntersuchungen von Tumorerkrankungen durch bildgebende Prostatakrebs Syndrome diagnostiziert. Nach Prostatakrebs Syndromeklinischer Untersuchung und Auswertung eines konventionellen Röntgenbildes kann Prostatakrebs Syndrome erste Differenzialdiagnose erfolgen. Dabei ist es in vielen Fällen schon möglich zwischen Folgendem zu unterscheiden:. Am Rumpf skelett ist die Differenzialdiagnose deutlich schwieriger, sodass oftmals ein zusätzliches bildgebendes Verfahren notwendig ist.

Die Abklärung, welcher Primärtumor die Knochenmetastasen hervorgerufen hat, Prostatakrebs Syndrome für die weitere Therapieplanung von entscheidender Wichtigkeit. Bei männlichen Patienten ist, rein statistisch betrachtet, die Wahrscheinlichkeit für ein Prostatakarzinom als Primärtumor sehr hoch, weshalb meist zuerst die Prostata intensiv untersucht wird.

Ähnlich ist die Vorgehensweise bei weiblichen Patienten. Hier ist die Wahrscheinlichkeit eines Mammakarzinoms als Primärtumor besonders hoch, weshalb meist eine eingehende gynäkologische Untersuchung mit Mammografie oder Mammasonografie erfolgt.

Mit einer Skelettszintigrafie können eventuell vorhandene weitere Knochenmetastasen gesucht werden. Eine Prostatakrebs Syndrome von Tumormarkern kann weitere Indizien liefern.

In vielen Fällen bietet eine Biopsie die endgültige Diagnosesicherheit. Bei Patienten mit Knochenmetastasen weisen die osteoplastischen und osteolytischen Marker und die Marker für die Osteoklastogenese ein verändertes Expressionsmuster auf.

Die Bestimmung der Plasmaspiegel dieser Marker kann als diagnostisches Hilfsmittel bei Knochenmetastasen eingesetzt werden. Die Untersuchung des Serums auf bestimmte, mit Knochenmetastasen assoziierte Marker liefert im Normalfall aber keinen eindeutigen Beweis für die Diagnose von Knochenmetastasen. Die meisten Laborparameter sind zu unspezifisch, da sie auch durch andere Prostatakrebs Syndrome verändert sein können. Generell liefern chemische Messwerte keine Diagnosen. Bei anderweitig gesicherter Diagnose können die Marker als Indikatoren für den Status der Knochenmetastasierung dienen und so zur Therapiekontrolle genutzt werden.

Fragmente werden über die Blutbahn in die Nieren transportiert und dort ausgeschieden. Bei einem erhöhten Knochenabbau, wie er beispielsweise bei osteolytischen Knochenmetastasen vorliegt, steigt der Spiegel dieser Fragmente im Blutserum an. Um den Knochenabbau zu kompensieren, werden Reparaturmechanismen aktiviert, die eine ausreichende Knochenmasse gewährleisten sollen. Osteocalcin wird nur von aktiven Prostatakrebs Syndrome gebildet. Es kann sowohl im Blut als auch im Urin nachgewiesen werden.

Osteolytische [] und osteoplastische Knochenmetastasen [] erhöhen die Spiegel von Osteocalcin. Erhöhte Werte dieses Peptidhormons sind allerdings nicht spezifisch nur bei Knochenmetastasen zu beobachten. Osteocalcin kann beispielsweise bei differenzierten Schilddrüsenkarzinomen als Marker für den Prostatakrebs Syndrome von Knochenmetastasen dienen.

Prostatakrebs Syndrome knochenspezifische alkalische Phosphatase BAP, bone-specific alkaline phosphatase ist ein Marker der mittleren Phase der Knochenbildung, der während der Reifung der Knochenmatrix freigesetzt wird.

Speziell beim Prostatakarzinom Prostatakrebs Syndrome bei einer Metastasierung in die Knochen ein derartiger Anstieg zu beobachten. Über Prostatakrebs Syndrome Bestimmung von freien Calcium-Ionen im Serum können Hypercalcämien, als eine Folge von osteolytischen Knochenmetastasen, diagnostiziert werden. Für die initiale Diagnosestellung hat das konventionelle Röntgenbild eine zentrale Bedeutung. Dies ist in der Röntgenaufnahme aufgrund der Prostatakrebs Syndrome Transparenz für Röntgenstrahlen, durch einen höheren Schwärzungsgrad zu erkennen.

Umgekehrt zeigen osteoplastische Metastasen wegen der Zunahme der Knochendichte einen geringeren Schwärzungsgrad. Axiale Computertomografie einer osteoplastischen Metastase im Schädelknochen eines Patienten mit Prostatakarzinom.