Was ist ein Rückfall in Prostatakrebs

Prostatakrebs: Neue Therapie, kaum Nebenwirkungen

Entziffern Ultraschall der Blase und Prostata

Wenn eine Krebstherapie erfolgreich verlaufen ist, können viele Patienten erstmal aufatmen und wieder am normalen Alltag teilnehmen. Trotzdem bleibt oft die unterschwellige Angst vor einem Rückfall. Ludwig Lutz, Generalsekretär der Bayerischen Krebsgesellschaft. Der Internist aus München fasst hier zusammen, was ein Rezidiv ist und welche Untersuchungsmethoden es gibt, um Rezidive aufzuspüren. Denn dabei schwingt auch immer die Angst mit, ob die Krebsbehandlung tatsächlich gut verläuft und wie es danach weitergeht.

Selbst wenn die Tumoren erfolgreich entfernt wurden, bleibt die Ungewissheit, ob Sie nun endgültig geheilt sind oder ob es zu einem Rückfall Rezidiv kommen wird.

Für viele Patienten ist es psychisch und körperlich belastend, weil die Angst bei jedem Nachuntersuchungstermin, dass die Ärztin oder der Arzt doch noch etwas finden könnte, immer wieder verunsichert.

Vor allem die ersten 5 Jahre nach der Krebsbehandlung sind entscheidend, daher sollten Sie in diesem Zeitraum die Termine für die Nachkontrollen wahrnehmen. Der Grund: Wenn sich in dieser Zeit keine Tumorreste nachweisen lassen, ist es bei vielen Tumoren unwahrscheinlich, dass sich später ein Rezidiv oder Metastasen bilden. Ein gewisses Restrisiko besteht jedoch immer, wenn es auch ständig abnimmt. Bei Ihnen lassen sich über einen längeren Zeitraum keine oder nur wenige Tumorzellen nachweisen?

In den Medien treten immer wieder mal angebliche Krebsexperten auf, die mit ihren Methoden eine völlige Heilung versprechen. Denn es dauert von Krebsart zu Krebsart unterschiedlich lange, bis ein Rückfall statistisch gesehen so unwahrscheinlich ist, dass man tatsächlich von einer Heilung sprechen kann. Um nach der ersten Krebsbehandlung mit Tumorfreiheit einen späteren Rückfall zu vermeiden, schlagen Onkologen oft weitere Therapien vor.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach den Möglichkeiten. Über welchen Zeitraum und in welchen Abständen Sie Nachsorgetermine bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt wahrnehmen sollten, ist für einige Krebsarten in den sogenannten Leitlinien festgelegt. Anfangs folgen Was ist ein Rückfall in Prostatakrebs Nachsorgetermine in kürzeren Zeitabständen, bei unauffälligen Untersuchungen liegen die Termine weiter auseinander.

Denn so vergessen Sie nichts, falls Sie aufgeregt sein sollten. Falls zwischen zwei Nachsorgeterminen Beschwerden auftreten sollten, zögern Sie nicht, baldmöglichst einen Extra-Termin zu vereinbaren. Andere suchen professionelle Unterstützung durch psychoonkologisch qualifizierte Sozialpädagogen und Psychologen aus den Krebsberatungsstellen der Bayerischen Krebsgesellschaft.

Die Adressen von Selbsthilfegruppen, die sich der Bayerischen Krebsgesellschaft angeschlossen haben, Was ist ein Rückfall in Prostatakrebs Sie im Kontakt. Skip to main content Was ist ein Rezidiv? Das Wort Rezidiv. Reha und Nachsorge unterscheiden. Möglich sind stationäre, aber auch ambulante Angebote zur Reha.

In dieser Zeit können Sie sich von der Krebsbehandlung erholen und sollten wieder möglichst gut zu Kräften kommen. Ziel ist es, ein Rezidiv möglichst frühzeitig behandeln zu können. Remission: Es sind keine Tumorzellen mehr nachweisbar.

Bei einer partiellen Remission Teilremission sind Was ist ein Rückfall in Prostatakrebs kleine Reste des Tumors vorhanden.

Adjuvante Therapien, um das Risiko eines Rezidivs zu senken. Bei soliden Tumoren geht es in den meisten Fällen zunächst darum, den Tumor chirurgisch völlig zu entfernen. Leider gibt es eine Reihe Krebserkrankungen, bei denen sich einzelne Krebszellen in andere Organe abgesetzt haben, aber nicht nachweisbar sind — man spricht von sogenannten Was ist ein Rückfall in Prostatakrebs.

Um möglichst alle Krebszellen zu erwischen, sind danach oft weitere Behandlungen nötig — wie Bestrahlung und Medikamente. Bei einigen Krebsarten kommen Was ist ein Rückfall in Prostatakrebs Immuntherapien oder Hormontherapien in Frage. Leukämien und Lymphome werden in der Klinik zunächst mit intensiver Chemo- oder Chemoimmunotherapie behandelt. Nachsorge: Untersuchungen, um ein Rezidiv und Folgen der Therapie aufspüren zu können.

Falls Sie sich psychisch labil oder depressiv fühlen, sollten Sie das ansprechen. Es folgt eine körperliche Untersuchung. Bei all diesen Untersuchungsmethoden sollten Sie abwägen, was ein positiver Befund für Sie bedeuten würde: Welche Folgeuntersuchungen und Behandlungen könnte das nach sich ziehen? Wieviel Sicherheit brauchen Sie für Ihre Entscheidungen? Wie gut würden Sie mit weiteren Behandlungen zurechtkommen?