Wie ich mit Prostatakrebs leben

Prostatakrebs - Wie groß sind die Heilungschancen?

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Eine wesentliche Rolle können in dieser Zeit auch Beschwerden spielen, wie ich mit Prostatakrebs leben erst durch die Therapie auftreten: Was lässt sich gegen Inkontinenz oder Impotenz tun?

Was kann man gegen die Nebenwirkungen des Hormonentzugs machen? Der nachfolgende Text bietet Patienten mit Prostatakrebs und allen Interessierten einen Überblick über die wichtigsten Wie ich mit Prostatakrebs leben zum Leben mit der Erkrankung.

Ziel ist es, möglichst gut in den gewohnten Alltag zurückzukehren. Das persönliche Gespräch mit den behandelnden Ärzten können Informationen aus dem Internet jedoch nicht wie ich mit Prostatakrebs leben.

Vieles hängt sehr von der persönlichen Situation ab. Die verwendeten Quellen sind am Ende des Textes aufgeführt.

Wie gestaltet sich der Alltag nach der Operation oder der Bestrahlung? Wie geht man mit der Situation um, wie ich mit Prostatakrebs leben die Erkrankung nicht geheilt, sondern nur wirksam in Schach gehalten werden kann? Was kann man selbst tun, um Krankheits- und Behandlungsfolgen zu lindern und Rückfällen nach Möglichkeit vorzubeugen?

Diese Fragen stehen für die meisten Betroffenen in den ersten Monaten nach der Wie ich mit Prostatakrebs leben und der Behandlung im Vordergrund. Patienten, die eine hormonelle Therapie erhalten, erleben die Nebenwirkungen dieser Therapie wie ich mit Prostatakrebs leben unterschiedlich: Einige kommen mit dem Hormonentzug gut zurecht.

Andere leiden unter Beschwerden, die zwar oftmals harmlos sind, aber für den Betroffenen unangenehm, wie etwa Hitzewallungen. Zu den möglichen körperlichen Folgen kommen die Auswirkungen auf die Psyche, auf Familie oder Beziehungen: Bis eine Krebserkrankung mit all ihren Folgen auch unter psychosozialen Aspekten verarbeitet ist, dauert es meist einige Zeit — wie lange, ist individuell verschieden. Besonders die Angst vor einem Rückfall kann sich auf die Lebensqualität auswirken.

Muss man die Folgen der Erkrankung und der Behandlung klaglos hinnehmen? Die Antwort lautet nein. Viele Probleme lassen sich zumindest lindern. Wichtig ist deshalb ein enger Kontakt zu den behandelnden Ärzten. Vor allem dann, wenn sich unerwartete Probleme ergeben, sollte man nicht bis zum nächsten regulären Nachsorgetermin warten.

Auch der Wunsch, selbst aktiv zu werden und möglichst viel für die eigene Gesundheit zu tun, ist nachvollziehbar. Trotzdem ist es gut, wenn man die wie ich mit Prostatakrebs leben Möglichkeiten mit den Ärzten abspricht: Nicht alles, was man an Tipps und gut gemeinten Ratschlägen findet, ist wirklich sinnvoll und sicher.

Die Unfähigkeit, Urin vollständig zurückhalten zu können, eine sogenannte Inkontinenz, tritt bei nicht wenigen Patienten mit Prostatakrebs auf, kurz nach einer Operation oder Bestrahlung.

Genaue Zahlenangaben sind schwierig: Wer tatsächlich betroffen ist und wer nicht, hängt vom jeweiligen Behandlungsverfahren und dem individuellen Befund ab. Hatte man bereits vor der Krebsdiagnose Probleme mit der Kontinenz, kann sich dies ebenfalls erschwerend auswirken. Über das Risiko berät man sich deshalb am besten schon bei der Planung der Therapie mit den behandelnden Ärzten.

Dies ist der wichtigste Auslöser für Inkontinenz. Intensives Training der Beckenmuskulatur ist daher Teil der Rehabilitation. Man kann viele Übungen aber auch problemlos wie ich mit Prostatakrebs leben Hause durchführen. Nach einer Bestrahlung kann es zu Gewebeveränderungen kommen, die die Fähigkeit zum Wasserlassen unter Umständen ebenfalls behindern. Das Problem sind anfängliche Entzündungsreaktionen, unter ungünstigen Umständen beeinträchtigen später mehr oder minder ausgeprägte Vernarbungen die Funktion des Organs: Die Blase wird weniger elastisch, der Fachbegriff dafür lautet Sklerosierung.

Sie reagiert dann schon auf relativ geringe Urinmengen mit dem Reiz zum Wasserlassen, eventuell auch mit Krämpfen und unwillkürlichem Urinabgang. Solange die Harnröhre nach einer Operation noch nicht verheilt ist oder während einer Bestrahlung die Gefahr des Zuschwellens besteht, hilft ein Blasenkatheter. Diesen entfernen die Ärzte aber so früh wie möglich wieder, um die Gefahr einer Infektion zu mindern. Selbst unmittelbar nach der Therapie sind nur die wenigsten Patienten völlig inkontinent.

Selbst wenn man zunächst den Abgang von Urin gar nicht steuern kann, ist die längerfristige Chance auf Rückgewinnung der Blasenkontrolle aber gut. In Frage kommen Slips, Vorlagen oder eine sichere Harnableitung über ein sogenanntes Kondomurinal in einen unauffälligen Beutel. Die meisten Männer leiden in zeitlichem Zusammenhang mit Operation oder Bestrahlung zwar nicht unter völliger Inkontinenz.

Wie ich mit Prostatakrebs leben belastet aber zumindest zeitweilige eine sogenannte Belastungs- oder Stressinkontinenz, also Harnabgang nur wie ich mit Prostatakrebs leben Husten, Pressen oder beim Heben von Gegenständen und anderer körperlicher Anstrengung.

Betroffene mit leichter bis mittlerer Inkontinenz kommen in der ersten Zeit nach der Therapie normalerweise mit Vorlagen aus, die den unwillkürlich abgehenden Urin auffangen. Die behandelnden Ärzte können ein Rezept über solche Produkte ausstellen. Gesetzlich wie privat Versicherte sollten sich dann bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob sie an einen bestimmten Lieferanten gebunden sind, und wenn ja, mit welchem Sanitätshaus oder Versandhandel ein Liefervertrag besteht.

Einfachere Produkte sind zuzahlungsfrei, für wie ich mit Prostatakrebs leben muss man wie ich mit Prostatakrebs leben Mehrpreis selbst zahlen. Über geeignete Produkte beraten sowohl Ärzte wie auch spezialisierte Mitarbeiter, sogenannte Hilfs- und Heilmittelberater, bei den Krankenkassen und den beauftragten Sanitätshäusern oder Lieferfirmen. Dann kann man die Kosten aber nicht mit der Wie ich mit Prostatakrebs leben abrechnen. Männer, die Schwierigkeiten mit dem Zurückhalten des Urins haben, sollten sich auf keinen Fall im Stillen mit dem Problem arrangieren und auf Besserung hoffen, sondern frühzeitig über mögliche Lösungen mit Arzt oder Ärztin sprechen.

Auch der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen kann weiterhelfen: vom praktischen Tipp zur Versorgung im Alltag bis hin zum allgemeinen Erfahrungsaustausch über den Umgang mit der Erkrankung und ihren Folgen. Die Rehabilitation in einer dafür vorgesehenen Klinik oder Ambulanz bietet eine gute Gelegenheit, sich umfassend über das Thema Inkontinenz zu informieren.

Mit geeigneten Übungen, zum Beispiel dem sogenannten Beckenbodentraining, oder auch einer elektrischen Muskelstimulation lässt sich oft innerhalb einiger Wochen eine deutliche Besserung erzielen. Ist der Auslöser eher eine gereizte Blase und das Problem dauernder Harndrang, also eine Dranginkontinenz? Dann helfen unter Umständen auch Medikamente.

Betroffene Patienten sollten ihre Ärzte nach weiteren Informationen fragen. Klappt die Versorgung auch im Alltag nicht gut? Unter Umständen können operative Methoden helfen, den Harnfluss wieder besser zu kontrollieren. Solche chirurgischen Eingriffe sind jedoch keine Routine, und sie sind nicht bei jedem Patienten durchführbar. Ein Teil der operativen Verfahren wie auch andere Methoden zur Behebung der Inkontinenz werden überhaupt erst in wie ich mit Prostatakrebs leben Studien getestet. Die behandelnden Urologen können zu einer Abklärung an ein entsprechend spezialisiertes Zentrum überweisen.

Dort werden die Ursachen der Inkontinenz noch einmal genau geprüft. Bei der Suche nach Experten kann der Erfahrungsaustausch in Selbsthilfegruppen eine wichtige Rolle spielen. Auch die Deutsche Kontinenzgesellschaft bietet unter www. Beeinträchtigungen des Sexuallebens sind bei und nach Tumorerkrankungen keine Seltenheit.

Sie treten nicht nur bei Prostatakrebspatienten auf. Und sie haben nicht immer nur organische Gründe: Die psychischen Aspekte der Erkrankung wirken sich belastend aus, nicht nur auf Betroffene selbst, sondern auch auf die Partnerschaft. Bei ihnen kann die Therapie die körperliche Wie ich mit Prostatakrebs leben zur Erektion beziehungsweise zum Geschlechtsverkehr massiv beeinträchtigen.

Fachleute sprechen von einer erektilen Dysfunktion. Viele Betroffene sind zudem in einer Lebensphase, in der die Sexualität aufgrund altersbedingter Veränderungen und Vorerkrankungen von vornherein leichter zu beeinträchtigen ist als bei jungen Männern. Betroffenen Männern hilft eine Beratung, die auf ihre individuelle Situation und die jeweilige Ursache der Impotenz eingeht. Erste Ansprechpartner sind Urologen, die gegebenenfalls auch auf weitere Stellen verweisen. Die nachfolgenden Informationen können daher nur ein kurzer Einstieg als Vorbereitung auf ein solches Gespräch sein.

Selbst wenn Erektion und Geschlechtsverkehr möglich bleiben, kann sich der Orgasmus wie ich mit Prostatakrebs leben Nach der Operation und auch nach einer Bestrahlung der Prostata kann es sein, dass sich keine Samenflüssigkeit mehr bildet. Bei Patienten, die eine hormonelle Behandlung erhalten, bleibt die Samenflüssigkeit zwar erhalten.

Doch der Hormonentzug bewirkt nicht selten etwas anderes: Sie empfinden ein deutlich nachlassendes Interesse an Sexualität. Besteht eine Inkontinenz, belastet dies betroffene Männer meist zusätzlich in der Partnerschaft. Viele Patienten verlieren nach der radikalen chirurgischen Entfernung der Prostata die Erektionsfähigkeit. Auch die neueren sogenannten nervenschonenden Operationstechniken garantieren nicht bei jedem Patienten den Erhalt der Potenz.

Ein Orgasmus ist eventuell trotzdem möglich. Bei einigen Patienten lohnt sich der Versuch einer medikamentösen Unterstützung. Die Krankenkassen übernehmen derzeit die Kosten dafür nicht. Vor allem ältere Patienten sollten ihren Arzt aber wegen möglicher Risiken dieser Arzneimittel für Herz und Kreislauf ansprechen. Es gibt aber auch mechanische Erektionshilfen, etwa Vakuumpumpen oder Implantate.

Über Details informieren die behandelnden Urologen. Auch eine Strahlenbehandlung kann zu einer Erektionsschwäche führen.

Die Wirkung zeigt sich oft erst mit einiger Verzögerung, so wie auch der therapeutische Effekt der Strahlentherapie auf das Tumorgewebe und den PSA-Wert erst innerhalb von Monaten bis Jahren vollständig abschätzbar ist.

Betroffene Männer können mit dem Arzt die Anwendung von Medikamenten zur Behandlung von Erektionsstörungen diskutieren. Lässt sich dadurch keine Erektion erzielen oder kommen die Mittel wegen ihrer Nebenwirkungen nicht infrage, wie ich mit Prostatakrebs leben die Ärzte über weitere Möglichkeiten, etwa mechanische Erektionshilfen. Die Hormontherapie mindert bei vielen Patienten die sexuelle Lust. Ob in diesem Fall eine Umstellung der hormonell wirksamen Mittel auf Substanzen mit anderen Nebenwirkungen möglich ist, muss vor allem unter medizinischen Gesichtspunkten mit dem Arzt besprochen werden.

In den Pausen ohne Therapie bilden sich wie ich mit Prostatakrebs leben Nebenwirkungen zurück. Die Methode ist inzwischen relativ verbreitet, als Alternative zur kontinuierlichen Hormontherapie. Langzeitergebnisse stehen aber noch aus: Es steht also noch nicht fest, ob die Unterbrechung der Therapie nicht langfristig die Wirksamkeit beeinträchtigt.

Sehr viele betroffene Männer haben zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose die Familienplanung bereits abgeschlossen. Wer aber noch Kinder möchte, muss sich der Tatsache bewusst sein: fast alle Formen der Behandlung beeinträchtigen die Zeugungsfähigkeit in der Regel sehr stark.