Brachytherapie bei Prostatakrebs

Seed-Brachytherapie Bad Schwartau im NDR

Potenz nach Prostata-Probleme

Universitätsklinik Heidelberg Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung.

An der Universitätsklinik Heidelberg wird die Brachytherapie in einer Kooperation zwischen der Urologischen Universitätsklinik und der Universitätsklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie durchgeführt. Hierbei werden kleine radioaktive Teilchen, die so genannten Seeds, direkt über mehrere Nadeln in die Prostata eingebracht.

Durch die radioaktive Aussendung der Brachytherapie bei Prostatakrebs können die Prostatakarzinomzellen zerstört werden und die Patienten von Ihrer Erkrankung geheilt werden. Der Eingriff kann bei einem kurzstationären Aufenthalt durchgeführt. Ebenso hat die Universitätsklinik Heidelberg die Ermächtigung diesen Eingriff ambulant durchzuführen. Die Seed-Implantation an der Universitätsklinik Heidelberg erfolgt mit der Unterstützung der neuesten technischen Methoden.

Sie wird ultraschallgesteuert und computergestützt durchgeführt. Für das Einbringen der Seeds erhält der Patient normalerweise eine Rückenmarksnarkose oder aber eine leichte Brachytherapie bei Prostatakrebs.

Ultraschallgesteuert wird die Prostata dann geortet und vermessen. Über ein computergestütztes Programm wird die Seed-Verteilung in der Prostata nach neuesten technischen Erkenntnissen berechnet. Anhand dieses Bestrahlungsplanes werden die Nadeln in die Prostata eingebracht und über die Nadeln werden die radioaktiven Seeds an exakter Stelle im Patienten platziert.

Die exakte Therapieplanung als auch die Ausführung ist aufgrund einer engen Kooperation zwischen der Klinik für Radioonkologie als auch der Klinik für Urologie der Universitätsklinik Heidelberg möglich. Zusätzlich wird die Applikation der Seeds durch einen Physiker der Universität Heidelberg unterstützt. Aufgrund des hohen technischen Standards ist eine Vorplanung Brachytherapie bei Prostatakrebs wie die eigentliche Planung sowie die Seed-Applikation in einer einzigen Sitzung möglich, d.

Dies alles geschieht während der eigentlichen Seed-Applikation. Lediglich Tumornachsorgeuntersuchungen klassischerweise sind notwendig. Etwa 6 Wochen nach dem Einbringen der Seeds erfolgt nochmals eine computertomographische Kontrolluntersuchung, um die Lage der eingebrachten Seeds abschätzen zu können und das Ergebnis der Seed-Lage Brachytherapie bei Prostatakrebs zu können. Nachdem auch diese Untersuchung unauffällig ist, was in der Regel der Fall ist, ist die Behandlung abgeschlossen.

Bei der permanenten Seed-Implantation Brachytherapie ist die Nebenwirkungsrate sowohl der akuten, d. In der Regel zeigt sich in der ersten Wochen nach der Seed-Applikation eine leichte Irritation der Blase als auch Brachytherapie bei Prostatakrebs Enddarms, dies kann zu einem Brennen beim Wasserlassen führen. Meist jedoch gehen diese Nebenwirkungen rasch zurück. An späten Nebenwirkungen ist insbesondere die Impotenz als auch die Inkontinenz sowie stärkere Reizung von Blase und Enddarm zu nennen.

Die Prostata ist rotumrandet dargestellt rechtes Bild. Die grünen Punkte stehen für die eingelegten Nadeln, über die die Seeds appliziert werden können. Im linken Bild ist der Vorgang als Seitaufnahme zu sehen mit einer eingezeichneten lilafarbenen Nadel. Mit dem Seedapplikator werden die Seeds computerunterstützt Brachytherapie bei Prostatakrebs und dann automatisch über die zuvor eingelegten Nadeln in die Prostata verbracht.

Dies geschieht jeweils unter der Kontrolle des Urologen und Strahlentherapeuten. Röntgenbild mit Brachytherapie bei Prostatakrebs bereits in die Prostata verbrachten radioaktiven Seeds als längliche schwarze Schatten sichtbar und der mit Kontrastmittel gefüllten Harnblse oberhalb der Seeds. Willkommen Willkommen. Veranstaltungen Presse.

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