Prostatabiopsie Pin2

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Knüchel-Clarke Universitätsprofessor Dr. Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland Prostatabiopsie Pin2 Männer, über Patienten versterben an ihrem Karzinom. Eine der Prostatabiopsie Pin2 Fragen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung lautet, ob ein Patient an einem aggressiven Karzinom erkrankt ist und im Laufe der Zeit ein Rezidiv entwickeln wird oder ob es sich um ein klinisch indolentes Karzinom handelt.

Bis heute ist eine Unterscheidung der aggressiven von den indolenten Prostatakarzinomen zum Zeitpunkt Prostatabiopsie Pin2 Diagnosestellung nicht möglich, da entsprechend geeignete Biomarker noch nicht für die Routinediagnostik zur Verfügung stehen.

Folglich sind dringend neue Biomarker zur Stratifizierung des Rezidivrisikos von Prostatakarzinompatienten nötig. Weiterhin werden Biomarker zur nicht-invasiven Diagnose des Prostatakarzinoms benötigt, da der zurzeit zum Screening Prostatabiopsie Pin2 Biomarker PSA ausgesprochen umstritten ist. Ziel dieser Studie war es daher, neue Biomarker zur Diagnose und Prognose des humanen Prostatakarzinoms zu identifizieren. Zwischen den Patientengruppen Prostatabiopsie Pin2 Proteinspots wurden mittels Massenspektrometrie MS identifiziert.

Hierbei konnten 3 Proteine als heraufreguliert und 11 Proteine als herabreguliert in Prostatakarzinomen im Vergleich zum tumorfreien Gewebe identifiziert werden. Zusätzlichen konnten 15 in Prostatakarzinomen mit Rezidiv herauf- und 16 herabregulierte Proteine im Vergleich zu Karzinomen ohne Rezidiv identifiziert werden.

Ingenuity Pathway Analysen IPA zeigten, Prostatabiopsie Pin2 zwischen Tumoren und tumorfreien Geweben deregulierte Proteine vor allem mit zellulärer Assemblierung und zellulärem compromise assoziiert Prostatabiopsie Pin2. Im Gegensatz dazu sind im rezidivierenden Prostatakarzinom deregulierte Proteine vor allem mit zellulärer Bewegung Invasion und Migrationzellulärem Wachstum und Proliferation assoziiert.

Folglich scheinen Proteine, die in Proliferation und zellulärer Bewegung involviert sind, besonders geeignete Biomarker für Prostatabiopsie Pin2 rezidivierende Prostatakarzinom zu sein.

Ausgewählte Proteine wurden nachfolgend validiert. Damit sind Secernin-1 und Vinculin potentielle neue Biomarker für die Diagnose bzw. Prognose des humanen Prostatakarzinoms. Da es sich bei TTC38 um einen vielversprechenden Biomarker für das rezidivierende Prostatakarzinom handelt, wurden funktionelle in vitro Analysen durchgeführt. More than men are diagnosed with this disease every year, more than men die due to this carcinoma.

At the time of diagnosis, one of the most important questions is whether patients have an aggressive or a clinical indolent carcinoma. Until today, discriminating prostate cancer patients with aggressive cancer from those with indolent cancer is not possible because appropriate biomarkers are not available. Therefore, new biomarkers for stratifications of prostate cancer patients risk at the time of diagnosis are urgently needed. Moreover, biomarkers for non-invasive prostate cancer Prostatabiopsie Pin2 are needed, since the widely used biomarker PSA is discussed controversial.

Goal of this study was to identify new biomarkers for prostate cancer diagnosis and prognosis. Using two-dimensional Difference in Gel Electrophoresis 2D-DIGE27 tumor free tissue samples, 12 prostatectomy samples from prostate cancer patients without relapse and 11 prostatectomy samples from patients with relapse were analysed. Deregulated proteins were identified using mass spectrometry.

Three proteins were up regulated and 11 proteins were down regulated in tumor samples compared to tumor free tissue samples. Among others, the identified proteins included TCP1alpha, annexin A5, and alpha-1b-glycoprotein. Additionally, 15 proteins were up regulated and 16 proteins were down regulated in prostate cancer with relapse compared to prostate cancer samples from patients without relapse.

The identified proteins included secernin-1, vinculin, tetratricopeptid repeat domain protein 38 TTC38prostatic acid phophatase PAP and galectin Discrimination of samples Prostatabiopsie Pin2 prostate cancer patients with and without relapse was possible by using principal component analysis.

Moreover, the identification of PAP and galectin-3, both biomarkers that have already been discussed in literature as prognostic markers for prostate cancer, highlights the quality of the study. Ingenuity pathway analysis IPA showed that proteins deregulated between tumor and tumor free tissue Prostatabiopsie Pin2 are associated with cellular assembling and cellular compromise, while proteins deregulated between prostate cancer samples with and without relapse are mostly associated with movement invasion and migrationcellular growth and proliferation.

Both groups of deregulated Prostatabiopsie Pin2 are associated with cellular development, cellular morphology and carbohydrate metabolim. Thus, proteins involved in cellular movement and proliferation might be the most promising biomarkers for prostate cancer prognosis. In further analyses, selected proteins were validated.

TMA analysis of. Thus, secernin-1 and vinculin are promising Prostatabiopsie Pin2 biomarkers for prostate cancer diagnosis and prognosis, respectively. As TTC38 turned out to be a promising Prostatabiopsie Pin2 interesting biomarker Prostatabiopsie Pin2 prostate cancer prognosis, functional in vitro analyses were done.

In colony formation assays, PC-3 clones with higher TTC38 expressions showed a Prostatabiopsie Pin2 for faster growing and higher colony formation. Migration and invasion Prostatabiopsie Pin2 showed that PC-3 TTC38 knockdown clones showed higher migration and invasion capacity than the control clones. However, even PC-3 TTC38 over expressing clones showed higher migration and invasion capacity than the control clones.

Additionally, galectin-3 was down regulated in urine of prostate cancer patients with relapse compared to urine of patients without relapse. Thus, abundances of vinculin, galectin-3 and PAP were successfully determined in urine by using LC-MRM-MS, which turns these proteins into promising biomarkers for recurrent prostate cancer.

I Summary III Inhaltsverzeichnis Damit ist das Wachstum maligner Tumore gemeint. Maligne Tumore entstehen durch abnormes, ungehemmtes Wachstum körpereigenen Gewebes Schäffler A, Das Zellwachstum ist dabei autonom, progressiv, exzessiv und unkontrolliert Büttner und Thomas, Gleichzeitig ist der programmierte Zelltod Apoptose körpereigener Zellen vermindert Wagener und Müller, Das Gleichgewicht zwischen Zellteilung, Differenzierung und Apoptose ist im neoplastischem Gewebe daher nicht mehr gegeben Wagener und Müller, Das Wachstum maligner Tumore ist im Vergleich zu benignen gutartigen Tumoren infiltrierend, invasiv und destruierend Alberts und Jaenicke, Es geht mit dem Verlust der Zell- und Gewebefunktion einher Bast et al.

Dort kommt es dann zur Bildung sog. Metastasen, Absiedelungen maligner Tumore in einem bisher gesunden Gewebe Kellner, Auch in diesem Gewebe kommt es zum fortschreitenden Verlust der Zell- und Gewebefunktion. Maligne Neoplasien können unterteilt werden in solide und nicht-solide Neoplasien.

Nicht-solide Prostatabiopsie Pin2 betreffen das hämatopoetische System und werden auch als Leukämien bezeichnet. Diese wiederum können nach ihrem Ursprungsgewebe unterteilt werden. Von mesenchymalem Gewebe ausgehende maligne Tumore bezeichnet man als Sarkome, von epithelialem Gewebe ausgehende Tumore werden als Karzinome bezeichnet Pschyrembel, Jedes Jahr versterben Patienten an ihrem Prostatakarzinom.

Die Grundlagen für solche histologischen Prostatabiopsie Pin2 des Gewebes finden Prostatabiopsie Pin2 auf der molekularbiologischen Ebene der Zellen. Hinzu kommen weitere Eigenschaften, die Hanahan und Weinberg als die sechs Hallmarks of Cancer bezeichnet und auf 10 Eigenschaften erweitert haben Hanahan und Weinberg, ; Hanahan und Weinberg, : 1.

Unabhängigkeit von exogenen Wachstumsfaktoren, wodurch eine unabhängige Zellproliferation möglich ist Slamon et al. Insensitivität der Zellen gegen Anti-Wachstumssignale, z. Umgehung der Apoptose durch Inaktivierung von Tumorsuppressorgenen wie z.

Gewebeinvasion und Metastasierung durch Expression von gewebeabbauenden Proteasen wie z. Erhöhung der Mutationsrate durch Genominstabilität und Mutationen Negrini et al. Tumor-Promotion durch Entzündungsreaktionen, bei denen bioaktive Moleküle wie z. Wachstumsfaktoren, Überlebensfaktoren und proangiogenetische Faktoren Prostatabiopsie Pin2 werden Karnoub und Weinberg, ; DeNardo et al. Reprogrammierung und Modifikation des zellulären energetischen Metabolismus zur ausreichenden Energiegewinnung für die weitere Proliferation Warburg, ; Warburg, ; Warburg, Teng et al.

Im Jahr wurden die sechs Schlüsseleigenschaften Unabhängigkeit von exogenen Wachstumsfaktoren, Insensitivität der Zellen gegen Anti-Wachstumssignale, Umgehung der Apoptose, Induktion der Angiogenese, Unbegrenztes Replikationspotential und Gewebeinvasion und Metastasierung zusammengefasst.

Diese wurden erweitert durch Prostatabiopsie Pin2 Eigenschaften Umgehung des Prostatabiopsie Pin2, Promotion durch Entzündung, Genominstabilität und Mutation und Umprogrammierung des Metabolismus, Prostatabiopsie Pin2 zur Entstehung eines Tumors nötig sind. Abbildung übernommen von Prostatabiopsie Pin2 und Weinberg Hanahan und Weinberg, Bei der Tumorentwicklung werden nach Weinberg drei Stufen unterschieden Weinberg, Zunächst kommt es zur Tumorinitiation.

Hierbei wird eine Körperzelle z. In der zweiten Phase, der Prostatabiopsie Pin2, wird das Tumorwachstum durch Promotoren beschleunigt. Die Promotion ist reversibel und ein Tumor entsteht nur bei dauerhaftem Promotor-Stimulus Foulds, Promotoren können mitogen wirksame Substanzen sein wie Prostatabiopsie Pin2. Weinberg, Nach Hanahan Prostatabiopsie Pin2 Weinberg können Entzündungen auch vom Tumor selber ausgelöst werden und so zum weiteren Wachstum des Tumors Prostatabiopsie Pin2 Hanahan und Weinberg, Dies mündet letztlich in der Tumorprogression mit weiter erhöhter Wachstumsgeschwindigkeit und Invasivität des Tumors Weinberg, Der Prozess der Tumorentstehung lässt sich nach dem Konzept der klonalen Expansion Nowell, ; Wagener und Müller, auf eine einzige Zelle zurückführen.

Hierbei verleiht ein initiales Prostatabiopsie Pin2 wie z. Dies ist der Ausgangspunkt für die Tumorentstehung ist. Sofern die Kontrollmechanismen des Wirtes es zulassen expandiert die Zelle zu einem Klon identischer Zellen. Diese Klone können durch weitere Ereignisse getroffen werden Wagener und Müller, Dies führt wiederum zu einem Wachstumsvorteil und unter limitierenden Bedingungen zur Selektion der Zelle Merlo et al.

Onkogene entstehen durch die Transformation von Proto-Onkogenen Stehelin et al. Zu ihnen gehören u. Sie können u. Tumorsuppressorgene sind meist Gene der Zellzyklus- Proliferations- und der Expressionskontrolle Weinberg, Ihre Mutation und der daraus folgende Verlust des Proteins führt zu einer Fehlregulation der Apoptose und damit zur Proliferation der Zelle Weinberg, Prostatabiopsie Pin2 eine Mutation in einem Proto-Onkogen dominant ist, ist die Mutation in Tumorsuppressorgenen rezessiv Weinberg, Nach der von Knudson bewiesenen Two Hit Hypothese Nordling, ; Knudson,müssen Mutationen in Turmorsuppressorgenen beide Prostatabiopsie Pin2 betreffen, wobei dies zeitversetzt geschehen kann.

Auch müssen nicht beide Allele durch eine Mutation ausgeschaltet werden. Andere Faktoren wie die Methylierung von Tumorsuppresorgenen können ebenfalls zum Funktionsverlust der Gene führen Herman und Baylin, Ein typisches Tumorsuppressorgene ist das Zellzyklussuppressorgen Retinoblastom.