Was ist Zytologie Prostatahyperplasie

Operative Behandlung der Prostata-Erkrankungen

Seltsame Empfindungen in der Prostata

Sie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also mit NiereHarnblaseHarnleiter und Harnröhre bei beiden Geschlechtern. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also der HodenWas ist Zytologie ProstatahyperplasieSamenleiterSamenbläschendes Penis sowie der Prostataund decken damit Bereiche der Andrologie ab. Aufgabe der Urologie sind die Diagnostik und die Therapie von Krankheiten der Harnorgane und der männlichen Geschlechtsorgane.

Dazu gehören konservative und operative endourologische, laparoskopische und offene urologische Therapien und auch Steinzertrümmerungen oder Laserbehandlungen zum Schneiden und Verdampfen unerwünschten Gewebes. Die Urologie entwickelte sich im Jahrhundert aus der Chirurgie. Bereits in Ägypten ca. Diese frühen Formen waren aus Bronze. Die Operation von Blasensteinen ist hier ebenfalls bekannt.

Im antiken Griechenland beschäftigt man sich ebenfalls mit urologischen Erkrankungen. Hippokrates von Kos klassifiziert als erster Störungen des Wasserlassens und unterscheidet hierbei in Dysurie schmerzhaftes WasserlassenStrangurie tropfenweises Wasserlassen und Ischurie Harnverhaltung.

Weiterhin beschreibt er ausführlich die Bildung von Blasensteinen. Die operative Entfernung ist seiner Meinung nach für den Arzt nicht ratsam, daher verpflichtet sich der Arzt im hippokratischen Eidkeine Steine zu schneiden. Darüber hinaus beschäftigt er sich auch mit Nierenerkrankungen und deren Therapie bis hin zur operativen Nierenfreilegung und Entfernung bei eitrigen Entzündungen mit Abszessbildung. Was ist Zytologie Prostatahyperplasie ihm aus religiösen Gründen anatomische Studien an Leichen verwehrt sind, gründen sich seine Lehren auf die genaue Beobachtung der Leidenden.

Die erste anatomische Beschreibung der Prostata stammt von Herophilos von Chalkedon um vor Christus. Diese Beschreibung beruhte auf der Sektion von Leichen. Ammonios von Alexandria verbessert um v. Der römische Arzt Celsus ca. Aretaios Was ist Zytologie Prostatahyperplasie Kappadokien 81— klassifiziert die verschiedenen Arten von Nierenentzündungen und schlägt als Therapie die Harnableitung mittels Katheter vor.

Darüber hinaus empfiehlt er bei Misserfolg einen Dammschnitt mit Eröffnung der Harnblase zur Urinableitung. Die erste Beschreibung und Therapieempfehlung von Harnröhrenengen stammt von Heliodoros um — Er Was ist Zytologie Prostatahyperplasie sie auf Geschwülste zurück, die durch Herauskratzen entfernt werden sollen.

Hierbei wird der Morgenurin auf Was ist Zytologie ProstatahyperplasieFarbeGeruchGeschmack und Sediment hin geprüft und abhängig von den Symptomen und dem Geschlecht bewertet. Seine Werke wurden von der arabischen Medizin ab dem 5. Jahrhundert aufgenommen, gelangten über diese im Mittelalter nach Europa zurück und galten bis in das Jahrhundert als Standard, den es nicht zu hinterfragen galt.

Die Humoralpathologie Was ist Zytologie Prostatahyperplasie, die schon auf Hippokrates zurückgeht und von Was ist Zytologie Prostatahyperplasie weiterentwickelt wurde, hatte bis in das Jahrhundert als Krankheitskonzept Bestand. Jahrhundert verbessert nochmals die Steinoperation, indem er den Stein über den After ertastet und über einen seitlichen Dammschnitt entfernt. Diese Methode sollte bis in das Jahrhundert Bestand haben.

Im Mittelalter werden vor allem die Lehren Galens als Grundlage des medizinischen Handelns angesehen. Wesentliche Neuerungen auf dem Gebiet der Urologie sind nicht zu verzeichnen. Dieses wird Steinschneidern und Hebammen überlassen. Hingegen kommt es mit der Uroskopie Harnschau zu einer in umfangreichen Schriften [3] sichtbar gewordenen Ausweitung der Diagnostik anhand der Beschaffenheit des Urins.

Avicenna aus Buchara reproduziert in seinem Werk Canon medicinae die Was ist Zytologie Prostatahyperplasie Galens, beschreibt jedoch zusätzlich genau die Niereneiterung und ihre Folgen.

Erstmals erkennt er die Eigenständigkeit des Blasensteinleidens und verwendet geschmeidige, mit Blei verstärkte Lederröhren. Jahrhundert befasst sich Was ist Zytologie Prostatahyperplasie mit dem Katheterisieren der Harnröhre, der Blasenspülung und der Blasensteinoperation die er jedoch nicht selbst ausführtwie sie Paulus von Aegina beschrieben hat.

Sein Wissen publizierte er in einer bändigen medizinischen Enzyklopädiedie für Jahrhunderte zu einem chirurgischen Standardwerk wurde. Arculaneus von Padua beschreibt erstmals die Hydrozele und Varikozele sowie deren Therapie und gibt Was ist Zytologie Prostatahyperplasie Angaben zur Behandlung des Harnverhaltes.

Nach der Zeit der weitgehenden Stagnation im Mittelalter erfolgt ab dem Jahrhundert — nicht zuletzt durch den Buchdruck und die teilweise Erlaubnis von anatomischen Studien an Leichen — ein deutlicher medizinischer Fortschritt. Die Ablehnung der Steinoperationen durch Chirurgen schwindet bis zu Beginn des Jahrhunderts völlig. Bedeutende anatomische Studien und Entdeckungen wurden von Leonardo da Vinci —dem aus Brüssel stammenden Anatom Andreas Vesalius — und dessen Nachfolger Eustachi — gemacht und publiziert.

Dieses neue Zeitalter in der anatomischen Forschung ist der Erfindung des Mikroskops zu verdanken. So konnte in Folge nach und nach durch Frederik Ruysch —Ferrein — und Philip Verheyen — der mikroskopische Aufbau der Niere geklärt werden.

Der niederländische Forscher und Mikroskopbauer Antoni van Leeuwenhoek — beschrieb erstmals Spermien. Er untersuchte und analysierte die verschiedenen Varianten der Harnröhrenverengungklassifizierte die Harnblasentumore und erörterte die Ursachen für Harnverhaltung und Harnzwang.

Hierbei entdeckte er die Prostatahyperplasie. Die Entwicklung ist vor allem durch die zunehmende Beteiligung von Chirurgen an urologischen Operationen vorangebracht worden. Während lange Zeit Steinschneider und Hebammen urologische Operationen durchführten, übernehmen dies bis zum Beginn des Jahrhunderts die Chirurgen. Die Hauptanstrengungen werden auf dem Gebiet der Stein- und Harnröhrenchirurgie unternommen, Was ist Zytologie Prostatahyperplasie vor allem das Steinleiden eine sehr häufige, zum Teil tödlich endende Erkrankung ist.

Er gilt als Was ist Zytologie Prostatahyperplasie der bis heute verwendeten Technik der Ligatur zur Blutstillung. Er veröffentlicht in seinen Werken seine Erkenntnisse über GonorrhoeHarnsteine und den Harnverhalt.

Weiterhin beschäftigt er sich mit der Harnröhrenverengung, die seiner Meinung nach eine Folge der Gonorrhoe ist. Die Hauptursache für die Entwicklung von Blasensteinen, die Prostatahyperplasie, ist bis zu ihrer Beschreibung durch Morgagni unbekannt. Daher wird zunächst die Operationstechnik zur Steinentfernung weiterentwickelt. Die bisherige Technik ist seit Paulus von Aegina nicht weiterentwickelt worden.

Mit Beginn des Jahrhunderts wird diese Methode der kleinen Steinoperation weiter verfeinert und mit speziellem Instrumentarium verbessert.

Explorator und einem speziellen Messer. Diese Technik setzt sich in Was ist Zytologie Prostatahyperplasie Europa durch. Der nach dieser Methode operierende provenzalische Arzt Franco — entwickelt die neue Technik weiter und beschreibt erstmals die Steinentfernung über einen Bauchschnitt, die so genannte Sectio alta.

Allerdings wird diese Methode zunächst kaum weiter verfolgt. Erst Mitte des Jahrhunderts übernimmt der Pariser Chirurg Jean Baseilhac — diese Technik, die bis dahin nur in Ausnahmefällen praktiziert wurde. Da Baseilhac bereits einen guten Ruf als Steinchirurg genoss, Was ist Zytologie Prostatahyperplasie zuletzt durch die Entwicklung eines speziellen Lithotoms zur Steinzerkleinerung in der Harnblase, setzte sich diese Methode durch und wurde zum Standard.

Trotz aller Modernisierung der Operationstechnik starben Mitte des Hinzu kommt, dass eine Narkose nicht durchgeführt wurde. Die Chirurgie an der Niere bleibt demgegenüber jedoch eine Ausnahme. Zwar führt Bauhin erfolgreich eine Steinentfernung aus einer Niere durch, jedoch Was ist Zytologie Prostatahyperplasie der Flankenschnitt überwiegend nur zur Eiterentlastung durchgeführt. Weitere Berichte von erfolgreich durchgeführten Nierensteinentfernungen stammen von Johann Georg Schenck von GrafenbergDomenico de Marchetti — im Jahre [4] sowie Lafitte aus dem Jahr Jahrhundert führen zu einer rasanten Entwicklung in der Therapie und Diagnostik urologischer Erkrankungen.

Neben den neuen Materialien wie Kautschukverbessertem Stahl und den Möglichkeiten der industriellen Fertigung spielen die Entdeckung und Nutzung der Elektrizitätder Röntgenstrahlen sowie die Entdeckung und Anwendung von Distickstoffmonoxid früher: Stickoxydul LachgasChloroform und Ether zur Anästhesie eine entscheidende Rolle.

In der ersten Hälfte des Jahrhunderts beschäftigte man sich noch primär mit der Therapie des Harnsteinleidens und der Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten. Ein wesentlicher Schritt war die Entwicklung von speziellen und flexiblen Blasenkathetern. Der erste Blasenkatheter mit Auffangbeutel wurde Was ist Zytologie Prostatahyperplasie Reybard — erfunden.

Hiermit waren relativ schonende Mittel zur Harnableitung geschaffen. Mit speziellen sehr dünnen Sonden und Kathetern gelang es, auch bei Harnröhrenstrikturen eine Urinableitung zu Was ist Zytologie Prostatahyperplasie. Auch die Therapie der Harnröhrenstriktur erfuhr durch die Entwicklung von speziellem Instrumentarium zur inneren Harnröhrenschlitzung durch den Chirurgen Maisonneuve — eine grundlegende Wandlung.

Die Entfernung von Blasensteinen war anfänglich eine sehr risikoreiche Operation. Der französische Arzt Jean Civiale — entwickelte mit seinem Lithotripter ein zangenartiges Gerät zur Zertrümmerung und Entfernung der Steine über die Harnröhre.

Die erste Lithotripsie operative Steinzertrümmerung wurde im Jahre durch ihn vorgenommen. Trotzdem kam es weiterhin zu Komplikationen und Todesfällen. Der Berühmteste ist Halles.

Civiale erhielt, nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrung und seiner akademischen Verteidigung der Methode, einige Betten am französischen Hospital Necker geschenkt. Langenbeck den Blasenstein des belgischen Königs Leopold I. Damit können die Steine direkt nach Was ist Zytologie Prostatahyperplasie Zertrümmerung entfernt werden.

Dieses neue Verfahren wird Litholapaxie genannt. Im Jahr stellt Was ist Zytologie Prostatahyperplasie ein erstes Endoskop mit Kerzenbeleuchtung vor. Diese Entwicklung wurde zunächst nicht weiter verfolgt.

Erst versuchte Segalas — erstmals die Anwendung am Patienten. Er bedient sich dabei eines Harnblasenspiegels, dessen Beleuchtung zwei Kerzen liefern. Der französische Arzt Antonin Desormeaux bisder als Chirurg in Paris tätig war präsentierte vor der Akademie für Medizin ein Endoskop, das eine Mischung aus Was ist Zytologie Prostatahyperplasie und Terpentinöl zur Beleuchtung nutzte.

Der Durchbruch gelang dem Dresdner Arzt Maximilian Nitze — mit dem ersten elektrisch beleuchteten Zystoskopdas er in Wien präsentierte.