Wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen

Professor Hamm erklärt DWI-MRT der Prostata

Heilgymnastik in Prostata-Adenom

Denn: Ein Tumor, der nie Beschwerden verursachen wird, muss auch nicht entdeckt und behandelt werden. Beim Prostatakarzinom fällt die Einteilung in klinisch signifikante und nicht signifikante Tumore besonders schwer.

Professor Dr. Grundlagenforschung muss in klinische Anwendungen übersetzt werden. Die Medizin nennt diesen Prozess Translation. Das war nicht immer so. Zum Er lotet aus, wie Tumore frühzeitig ins Bild gesetzt und möglichst präzise charakterisiert werden können.

Denn die Früherkennung von Krebs wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen ein zweischneidiges Schwert. Zeitig entdeckte Tumore können schonender und besser behandelt werden als ausgedehnte Krebsherde.

Allerdings werden auch immer wieder Veränderungen aufgespürt, deren Prognose so günstig ist, dass sie gar keine Behandlung brauchen. Beim Prostatakarzinom stirbt mehr als die Hälfte der Betroffenen nicht an diesem Tumor, sondern mit ihm. Die spätere Todesursache ist bei diesen Männern also nicht der Prostatakrebs, sondern eine andere Erkrankung.

Was muss die Translation beim Prostatakrebs leisten? Denn: Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Das Robert Koch Institut rechnet in diesem Jahr mit Weil dieser Tumor vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter auftritt, werden die Erkrankungszahlen in Zukunft weiter steigen. In Deutschland müssen jeden Tag Hunderte von Verdachtsdiagnosen durch eine Gewebeentnahme abgeklärt werden.

Dabei lautet die alles entscheidende Frage: Wer muss behandelt werden, weil seine Krebsnester schnell und aggressiv wachsen und wer kann abwarten, weil sein Tumor langsam wächst und gutartig ist?

Und er nennt Gründe: Die MRT ist das derzeit empfindlichste wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen Verfahren, mit dem ein Prostatakarzinom lokalisiert und in seiner individuellen Aggressivität beurteilt werden kann.

Eine multiparametrische MRT, bei der mehrere Parameter miteinander kombiniert werden, zeigt neben der Anatomie des Tumors auch seine Durchblutung, seinen Stoffwechsel und seine Zelldichte. Diese Informationen können für eine bessere Risikoeinteilung und gezieltere Stanzbiopsie verwendet werden. Beide Befunde sind wenig spezifisch und können eine Fülle von unnötigen und wenig zielführenden Biopsien nach sich ziehen.

Schlemmer plädiert für eine MRT vor wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen Biopsie oder bei der Biopsie, weil sie das derzeitige Maximum an diagnostischer Sicherheit bietet. Die bisherige Vorgehensweise hat nämlich einige Schwächen. Bei der herkömmlichen ultraschallgeführten Biopsie wird die Aggressivität des Prostatakarzinoms nicht selten unterschätzt. Es kommt auch immer wieder vor, dass keine Krebszellen entdeckt werden, obwohl Krebsnester vorhanden sind.

Die Medizin spricht dann von einem falsch-negativen Befund. Die Nadel hat bei der systematischen ultraschallgeführten Stanzbiopsie nicht in ein Tumornest gestochen, sondern daneben. Das bedeutet, dass die Krebsnester über das ganze Organ verteilt und uneinheitlich sind. Viele können mit der Angst, die dann bleibt, nur schwer leben. Hochgradig maligne Läsionen seien sehr gut zu erkennen, sagt Schlemmer. Die breite Basis liegt im Nebel. Das hilft bei der Entscheidung, wer eine Biopsie braucht, wer behandelt werden muss und wer aktiv beobachtet werden muss.

Die MRT unterstützt nach Ansicht Schlemmers aber nicht nur die Wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen eines Verdachts, sondern sichert auch das aktive Beobachten bei günstiger Prognose ab oder dient der Nachsorge bei einem Rezidiv.

Weil jeden Tag Hunderte von Verdachtsfällen abgeklärt werden müssen, plädiert Schlemmer für eine Vorgehensweise, die für die Breitenversorgung geeignet ist. Wegen der Komplexität der Erkrankung und der vielen offenen Fragen setzt sich Schlemmer auch für eine integrierte Zusammenarbeit zwischen Radiologen, Urologen und Strahlentherapeuten ein. Schlemmer ist gegen ein Entwederoder, also dagegen, dass sich entweder der Radiologe des Patienten annimmt oder der Urologe oder der Strahlentherapeut. Er arbeitet dabei eng mit Professor Dr.

Uwe Haberkorn zusammen. Beim Prostatakarzinom sind Vorteile auf drei Ebenen denkbar: beim Erstnachweis des Tumors nach einer Verdachtsdiagnose, bei der Beurteilung der Schwere der Erkrankung, wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen sogenannten Staging, und bei der Suche nach Lokalrezidiven oder Metastasen, wenn der Verdacht besteht, dass der Prostatakrebs zurückgekommen ist.

Es ist das prostataspezifische Membranantigen. Beim Staging versuchen die Ärzte herauszufinden, ob der Tumor bereits die Kapsel durchbrochen hat, in die die Prostata eingebettet ist, und ob die Lymphknoten bereits befallen sind. Beides lässt sich mit der multiparametrischen MRT bei der Primärdiagnostik nur schlecht erkennen.

Drei von zehn Männern mit Prostatakrebs bekommen nach der vollständigen Entfernung der Vorsteherdrüse einen Rückfall. Die Ärzte sprechen zunächst wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen von einem laborbiochemischen Rezidiv, bis die Bildgebung den Rückfall bestätigt hat. Der grundlegende Vorteil bestünde darin, dass dem Patienten die zusätzliche Strahlenbelastung durch die Computertomographie nicht mehr zugemutet werden müsste und eine genauere Darstellung durch den besseren Weichteilkontrast errreicht wird.

Hildegard Kaulen ist Molekularbiologin. Heinz-Peter Schlemmer im Interview. Altersproblem Prostatakrebs. Heinz-Peter Schlemmer Professor Dr. Höhere diagnostische Genauigkeit. Wie das Prostatakarzinom mit MRI bestimmen Zusammenarbeit. Deutsche Zahlen zum Prostatakrebs für Verwandte Artikel. Erkrankungsrisiko in den nächsten 10 Jahren. Sterberisiko in den nächsten 10 Jahren.