Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata

Prostatakrebs: Neue Therapie, kaum Nebenwirkungen

Blemaren mit Stein in der Prostata

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. Schwere Nebenwirkungen der Bestrahlung sind selten. Möglicherweise ist die perkutane Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata bei diesen Patienten der einzige kurative Therapieansatz, die Nachbeobachtungszeiten müssen jedoch verlängert werden, um valide Schlussfolgerungen ziehen zu können.

With percutaneous three-dimensional planned irradiation with a total dose of 60 to 70 Gy, 30 to 70 per cent of these patients will reach an undetectable PSA level again. When starting radiotherapy, PSA should be as low as possible Key words: prostate cancer, PSA test, Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata, prostatectomy, cancer therapy Beim lokoregionär begrenzten Karzinom ohne Lymphknotenmetastasierung stehen mit der Strahlentherapie RT sowie der radikalen Prostatektomie RP zwei potenziell kurative Therapieoptionen zur Verfügung 52226 Nach einer radikalen Prostatektomie ist postoperativ bei T1—2a-Karzinomen in bis zu 25 Prozent der Fälle ein pathologisches Stadium pT3—4 nachweisbar.

Die Wahrscheinlichkeit eines organüberschreitenden Wachstums steigt bei einem klinischen T2b-Tumor auf mehr als 40 Prozent 5 In Deutschland werden häufig auch Patienten mit klinischem T3-Karzinom radikal prostatektomiert; hier liegt die Wahrscheinlichkeit eines postoperativ organüberschreitenden Tumorwachstums bei 70 bis 80 Prozent Die Unterschiede zwischen prä- und postoperativer Stadieneinteilung sind durch präoperative Stagingunsicherheiten auch unter Einsatz des PSA-Wertes und des transrektalen Ultraschalls verursacht.

Verschiedene Untersucher konnten bei 35 bis 54 Prozent der Patienten mit PSA-Anstieg nach einer radikalen Prostatektomie ohne klinisches Korrelat vitales Tumorgewebe durch eine Stanzbiopsie aus der urethrovesikalen Anastomose nachweisen 2034 Seitens der Urologen existiert kein einheitliches Therapiekonzept im Stadium pT3—4, sowohl mit als auch ohne positiven Schnittrand.

Einige Autoren favorisieren eine abwartende Strategie und gegebenenfalls eine verzögerte Hormontherapie, wohingegen andere eine sofortige Hormontherapie einleiten 1522 Als Alternative wird der Einsatz der RT adjuvant, aber auch erst bei Anstieg des PSA aus dem Nullbereich 4314047 oder bei stanzbioptisch gesichertem lokalem Rezidiv ohne Fernmetastasen diskutiert 15 Dieser relativ lange Zeitraum muss vor dem Hintergrund des medianen Alters der Patienten von 60 bis 65 Jahren und der günstigen Tumorstadien bei Diagnose gesehen werden.

Durch die erheblich verbesserten technischen Möglichkeiten der Radioonkologie, insbesondere durch die Entwicklung dreidimensionaler konformer Bestrahlungsverfahren, eröffnet die Strahlentherapie auch für die Urologen interessante Therapieoptionen Das Zielvolumen wird in einem dreidimensionalen Patientenmodell definiert und durch einen Bestrahlungsplan mit hoher Konformität bei gleichzeitig steilen Dosisgradienten zu kritischen Risikoorganen erfasst.

So können bei gleicher Gesamtdosis der RT nicht nur die akuten, sondern auch die späten Nebenwirkungen gegenüber der konventionellen Strahlentherapie signifikant gesenkt werden 9. Dies gilt insbesondere dann, wenn Stanzbiopsien aus der urethrovesikalen Anastomose negativ sind und bildgebend kein Tumor nachweisbar ist. Dabei konnte gezeigt werden, dass zwischen 35 und 54 Prozent der Patienten einen Tumor im Bereich der Anastomose aufwiesen. Daraus ist zu folgern, dass der Anteil der Patienten mit lokalem Tumor im ehemaligen Prostata- und Samenblasenbett noch höher liegen dürfte.

Der Vermeidung des Lokalrezidivs beispielsweise durch eine adjuvante postoperative RT 3540 oder aber durch eine frühzeitige Therapie bei einem kleinen Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata, kommt daher besondere Bedeutung zu. Dem gegenüber ist das Risiko, eine Anzahl von Patienten zu bestrahlen, die keinen lokalen Tumor haben und deshalb übertherapiert werden, abzuwägen.

Das Konzept der RT ohne histologischen Tumornachweis kann nur bei einer geringen Rate an akuten oder chronischen schweren Nebenwirkungen vertreten werden. Jedoch erscheint es aus onkologischer Sicht nicht sinnvoll abzuwarten, während lokal mit mehr als bis prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Tumor wächst 20 Deshalb werden Patienten mit PSA-Anstieg auch ohne Nachweis eines Lokalrezidivs vermehrt frühzeitig von Urologen zur Strahlentherapie vorgestellt oder sofort hormonell therapiert.

Die hormonelle Therapie hat jedoch eine nichtkurative, häufig allerdings langjährige Wirkung, wohingegen der perkutanen Strahlentherapie ein kurativer Ansatz bei lokalem Tumorwachstum zugrunde liegt. Der Stellenwert der Strahlentherapie in der primären Therapie Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata Prostatakarzinoms ist belegt.

Wahrscheinlich besteht nur im letztgenannten Fall eine kurative Chance. Kriterien, anhand derer die Wahrscheinlichkeit für eine kurati- ve Behandlung vorhergesagt werden kann, liegen zurzeit nicht vor.

Die Resultate variieren je nach Patientenauswahl zwischen 30 und 73 Prozent Tabelle 1. Hierbei erreichten bei den Arbeitsgruppen um Cotzee, Forman, Link und Morris übereinstimmend zwischen 64 bis 69 Prozent der Patienten wieder den Nullbereich 71221 Bei diesen Unterschieden zwischen 30 Prozent und 70 Prozent kommt der Wahl der Patienten eine erhebliche Bedeutung zu.

Die Auswahlkriterien müssen daher weiter untersucht werden. Andere Autoren beobachteten nur bei 22 bis 26 Prozent dauerhaft komplette Remissionen 445 Tabelle 1.

Bei einigen Autoren lag eine Patientenauswahl vor, die die Ergebnisse möglicherweise negativ beeinflusste. Die Gruppe um Wu berichtete von 53 Patienten. Caddedu erläuterte die Ergebnisse der Gruppe um Walsh, ei- nem Operateur mit überdurchschnittlicher Erfahrung.

Bei einem solchen Operateur kann man davon ausgehen, das die Lokalrezidivrate grundsätzlich niedriger ist als bei einem Operateur mit geringerer Erfahrung.

Walsh operierte Patienten aus allen Teilen der Vereinigten Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata und Europa, Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata zumeist an ihrem Heimatort bestrahlt wurden. Dabei wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Dosierungen und Techniken eingesetzt. Die Ergebnisse müssen daher vorsichtig interpretiert werden 4. Das Zielvolumen der RT erfasst das Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata.

Die Bestrahlungsplanung basiert auf computertomographischen Bilddaten und wird dreidimensional durchgeführt. Auf eine Bestrahlung der pelvinen Lymphabflusswege wird aus Gründen der Toxizitätsminimierung und der fraglichen prognostischen Relevanz verzichtet Dieser Wert kann über Jahre stabil bleiben.

Ob und wie stark diese Patienten von einer RT profitieren, ist derzeit unklar. Je geringer die Zahl der Tumorzellen, die durch Strahlen inaktiviert werden müssen, desto höher ist die Chance mit Dosen zwischen 60 Gy und 70 Gy, dieses Ziel zu erreichen.

Darüber hinaus ist bei Patienten mit entdifferenzierten Karzinomen bei der Primärdiagnose Gleason-Score 8 bis 10 und bei Patienten mit primärem Samenblasenbefall ein signifikant schlechteres Ansprechen auf die RT belegt 15 Dieses ist höchstwahrscheinlich auf eine erhöhte Rate an mikroskopischen Fernmetastasen zurückzuführen Ähnliche Ergebnisse werden auch von anderen Autoren berichtet Während Partin 27 zu dem Schluss kommt, dass eine kurze Verdoppelungszeit etwa vier Monate eher auf Fernmetastasen hindeutet als auf ein lokales Tumorwachstum, konnten andere diese Beobachtung nicht bestätigen 4.

Ferner besitzen der Resektionsstatus der radikalen Prostatektomie sowie eine eventuelle initiale extrakapsuläre Ausbreitung und ein Samenblasenbefall eine prognostische Bedeutung Unklar ist, ob ein postoperativ nicht in den Nullbereich abgesunkener, persistierender PSA-Wert die gleiche Bedeutung besitzt wie ein postoperativer Anstieg aus dem Nullbereich. Die Datenlage kann derzeit sowohl die eine als auch die andere Meinung stützen.

Es handelt sich jedoch immer um kleine Patientengruppen. In den Arbeiten von Link et al. Die Remission wurde aber bei 60 bis 80 Prozent der bestrahlten Patienten beobachtet, bei denen ein später Anstieg aus dem Nullbereich dokumentiert wurde 6 Die genannten Punkte können jedoch eine Entscheidungshilfe für die individuelle Indikation darstellen.

Bei nur moderaten Gesamtdosen zwischen 50 und 56 Gy war jedoch die Einzeldosis im Median 2,76 Gy und damit wahrscheinlich die Ursache der erhöhten Rate an schweren Blasennebenwirkungen 33 Die Nachbeobachtung erfolgte leider nur in Form eines Fragebogens. In einer randomisierten Studie mit insgesamt Patienten war nach 24 Monaten zwischen der Gruppe mit 60 Gy und der nicht bestrahlten Gruppe kein Unterschied in der Anzahl der vollständig kontinenten Patienten offenkundig In einem Patientenkollektiv, das in der Mayo-Klinik behandelt wurde, zeigten sich keine signifikant unterschiedlichen Spätfolgen bei 60 adjuvant nachbestrahlten Patienten gegenüber Patienten ohne adjuvante RT Übersteigt die Dosis jedoch 70 Gy, steigt Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata die Rate als auch der Grad der Spätfolgen deutlich 39 Diese Patientengruppe Analyse von PSA nach der Entfernung der Prostata eine kurative Chance haben, die ohne RT nicht besteht.

Unklar ist, ob Patienten profitieren, bei denen der PSA-Wert signifikant absinkt, aber über Jahre konstant nachweisbar ist. Manuskript eingereicht: 5. Anschrift für die Verfasser: Dr. Gasser et al. American Society for Therapeutic Radiology and Oncology Consensus Panel: Consensus statements on radiation therapy of prostate cancer: guidelines for prostate re-biopsy after radiation and for radiation therapy with rising prostate specific antigen levels after radical prostatectomy.

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Serie Prostatakarzinom Indikation zur kurativen Therapie des Prostatakarzinoms Stellenwert von Nomogrammen in der Prognoseabschätzung und Therapieberatung Strahlentherapie nach radikaler Prostatektomie Bedeutung der Lymphadenektomie beim Prostatakarzinom Laparoskopische radikale Prostatektomie Radikale Prostatektomie: Welcher Zugang für welchen Patienten?