Von denen sterben Patienten von Prostatakrebs

Medikamente bei Prostatakrebs

Ob Ultraschall zeigen, dass Sie haben Prostatitis

Bestrahlen, operieren, abwarten — was ist die beste Behandlung? Das fragen sich viele Männer nach der Diagnose Prostatakrebs. Antworten liefert eine britische Studie.

Bei Prostatakrebs ist es nicht einfach, die passende Behandlung auszusuchen. Sie sollte Fragen beantworten, vor denen jedes Jahr Zehntausende Männer stehen: Welches ist die beste Therapie für meinen gerade von denen sterben Patienten von Prostatakrebs Prostatakrebs? Wie steht es danach um meine Potenz?

Werde ich vielleicht inkontinent? Muss ich mich überhaupt behandeln lassen? Kein Arzt konnte seinen Patienten darauf bisher wirklich verlässliche Antworten von denen sterben Patienten von Prostatakrebs, speziell wenn der Tumor noch nicht gestreut hatte. Denn es fehlte eine gut gemachte Studie, die dafür eine wissenschaftliche Grundlage liefert — ein unhaltbarer Zustand. Ändern sollte diesen Zustand "Prefere", so der Name der deutschen Studie.

Plan der Wissenschaftler: die Erfolge von vier Therapiemöglichkeiten miteinander vergleichen. Letzteres bedeutet, dass zunächst nicht behandelt wird.

Doch welche Therapieform Betroffene nun bevorzugen sollen, wird die Studie nicht herausfinden. Ende wurde sie beendet, nachdem sich nur etwas mehr als Teilnehmer gefunden hatten, von angestrebten. Weitaus wichtiger für Krebspatienten ist, dass auch englische Forscher sich auf die Suche nach der optimalen Behandlung gemacht haben — mit Erfolg.

Vor allem wurde die Brachytherapie nicht untersucht, die vermeintlich schonendere Form der Von denen sterben Patienten von Prostatakrebs. Trotzdem liefert die Untersuchung Antworten auf drängende Fragen. Ein besonders erfreuliches Ergebnis: Nur jeder hundertste Patient mit Prostatakrebs im Frühstadium stirbt innerhalb von zehn Jahren an seiner Krankheit — egal ob er sich operieren, bestrahlen oder nur beobachten lässt.

Allerdings entwickeln sich bei Männern unter aktiver Überwachung deutlich fortgeschrittenere Tumore und mehr Metastasen. Jeder zweite von ihnen lässt sich mit Verzögerung doch operieren oder bestrahlen. Weitere fünf bis zehn Jahre später werden in dieser Gruppe ziemlich sicher mehr Patienten sterben als unter denen, die sofort behandelt wurden. Nur ältere Patienten mit einer statistischen Lebenserwartung von bestenfalls zehn Jahren und einem langsam wachsenden Tumor können sich demnach eine aggressive Therapie ersparen.

Ein Jähriger dagegen geht selbst bei Krebs im Frühstadium ein Risiko ein, wenn er sich fürs Abwarten entscheidet. Die Prostata wird bei einem chirurgischen Eingriff komplett entfernt. Die Operateure versuchen dabei, die auf beiden Seiten des Organs verlaufenden Erektionsnerven zu erhalten — was jedoch nicht immer möglich ist. Die Strahlentherapie wird oft mit einer hormonhemmenden Behandlung kombiniert.

Andererseits können aber Blase und Darm geschädigt werden. Von denen sterben Patienten von Prostatakrebs "Brachytherapie" genannte Methode eignet sich nur für frühen, wenig aggressiven Krebs. Ob die Methode infrage kommt, hängt vom Alter des Patienten, vom Tumorstadium und vom Biopsiebefund ab. Wie berechtigt solche Ängste bei den von denen sterben Patienten von Prostatakrebs Therapien sind, untersuchte die britische Studie ebenfalls. Die Bestrahlung schneidet dabei deutlich besser ab. Bei der Strahlentherapie, empfiehlt Wiegel, sollten Patienten die sogenannte bildgestützte, intensitätsmodulierte Variante wählen, die mittlerweile zunehmend eingesetzt wird.

Sie schont umliegende Organe wie Von denen sterben Patienten von Prostatakrebs und Blase und senkt damit das Risiko für Blasenentzündungen, häufigen Harn- und Stuhldrang, blutigen Stuhl oder gar Stuhlinkontinenz — alles spezifische Nebenwirkungen der Bestrahlung.

Ähnliches gilt für Operateure. Schwieriger ist es, die Von denen sterben Patienten von Prostatakrebs zu erhalten. Ärzte haben zwar eine Von denen sterben Patienten von Prostatakrebs entwickelt, bei der die Erektionsnerven geschont werden.

Sie können sie aber nur anwenden, wenn der Tumor klein ist und günstig liegt. Bei jüngeren Patienten bewahren gute Operateure in 60 bis 70 Prozent der Fälle die Potenz, sofern sie von denen sterben Patienten von Prostatakrebs Nerven auf beiden Seiten der Prostata erhalten von denen sterben Patienten von Prostatakrebs.

Müssen diese auf einer Seite durchtrennt werden, sinkt die Quote auf unter 50 Prozent. Meist fällt die Entscheidung über Erhalt oder Verlust der Nerven jedoch erst während des Eingriffs, wenn der Pathologe ein sogenanntes Schnellschnittpräparat beurteilt. Finden sich darin noch Tumorzellen, muss vorsichtshalber zusätzliches Gewebe entfernt werden.

Solche Unsicherheiten ersparen sich Betroffene, die auf aktive Überwachung setzen. Doch wann muss auf eine Behandlung umgeschwenkt werden? Offenbar reicht das aber nicht aus, um behandlungsbedürftige Patienten zu identifizieren.

Deutsche Leitlinien empfehlen, zusätzlich das Tumorstadium und das Ergebnis einer Biopsie in die Abwägung einzubeziehen. Hundertprozentige Sicherheit bietet freilich auch das nicht.

Denn bei Gewebeentnahmen kann der Tumor verfehlt werden. Und Befunde der Pathologen sind nicht über alle Zweifel erhaben. Das zeigte sich bei Patienten in der abgebrochenen deutschen Studie.

In jedem fünften Fall hatte dort die Biopsie-Untersuchung durch einen zweiten Pathologen zu einem abweichenden Ergebnis geführt. Internationale Daten zeigen, dass damit eine genauere Einstufung von Prostatakrebs möglich ist. Das Problem dabei: Bisher zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine zweite Meinung nur in Ausnahmefällen. Meistens muss der Patient für die Kosten von etwa bis Euro selbst aufkommen.

Eine zuverlässigere Entscheidungshilfe bei der aktiven Überwachung könnte künftig eine relativ neue Methode bieten, die sogenannte multiparametrische MRT. Dieses bildgebende Verfahren ermöglicht es, die Biopsie-Stanze zur Entnahme von Gewebeproben gezielt auf die verdächtigen Regionen der Prostata zu richten.

Üblicherweise entnehmen Ärzte bisher zwölf Proben aus verschiedenen Bereichen des Organs — ohne eine solche Orientierungshilfe. Dabei werden bisweilen aggressive Anteile übersehen — und der Befund gaukelt einen eher harmlosen Tumor vor. Das könnten MRT-geführte Biopsien ändern.

Dieses Konzept erproben derzeit mehrere Zentren im Rahmen wissenschaftlicher Studien. Noch allerdings ist der Nutzen nicht hinreichend belegt. Hinzu kommt: "Sie brauchen ein spezielles Gerät, eine spezielle Programmierung und jemanden, der viel Erfahrung in der radiologischen Befundung hat", so Albers. Es mache aktuell keinen Sinn, das überall ungeprüft anzubieten. In der Diagnostik und Behandlung von Prostatakrebs sind also noch viele Fragen offen.

Etwa, welche Therapiemethode oder -reihenfolge bei den von denen sterben Patienten von Prostatakrebs Tumoren optimal ist. Klären können das nur gut gemachte wissenschaftliche Studien.

Studien, bei denen Patienten die Behandlung nicht selbst wählen dürfen, sondern ein Los darüber entscheidet. Anders sind Verzerrungen und falsche Schlüsse nicht zu vermeiden. Wählen zum Beispiel gesündere Patienten eher Alternative A, schneidet Alternative B automatisch schlechter ab — obwohl sie vielleicht sogar die bessere Option darstellt.

Das Los ist deshalb unverzichtbar. Patienten dienen dabei dennoch nicht als Versuchskaninchen. Im Gegenteil: Durch eine besonders intensive Betreuung profitieren sie von der Teilnahme. In den deutschen Behandlungsleitlinien findet sich deshalb die Empfehlung, in einer Klinik sollten jedes Jahr insgesamt mindestens 50 solcher OPs stattfinden beziehungsweise 25 pro Operateur.

Zwar hat diese Vorgabe keine Rechtskraft. Und eine aktuelle Untersuchung der Urologischen Uniklinik Düsseldorf zeigt, dass sich zwei Drittel der gut deutschen Kliniken, die Patienten mit Prostatakrebs operieren, nicht an diese Mindestzahl halten. Doch die Studienerkenntnisse haben einen praktischen Nutzen. Entscheiden sich Betroffene für eine OP, sollten sie nicht einfach die nächstgelegene Klinik wählen oder den Chirurgen, der am selbstsichersten auftritt, sondern sich die Behandlungszahlen genau ansehen.

Muss ihre Prostata entfernt werden, leiden Männer danach oft unter Erektionsstörungen. Doch es gibt erfolgreiche Therapien. Unsere Spiele trainieren das Gedächtnis oder vermitteln Wissen. Viel Freude! Thema: Prostatakrebs. Prostatakrebs: Die beste Therapie finden Bestrahlen, operieren, abwarten — was ist die beste Behandlung? Antworten liefert eine britische Studie von Dr.

Reinhard Door, Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs Zur Bildergalerie. Operation Die Prostata wird bei einem chirurgischen Eingriff komplett entfernt. Inkontinenz ist selten, doch mit den Jahren steigt das Impotenz-Risiko auf rund 30 Prozent. Bestrahlung gleichwertig mit OP Wie berechtigt solche Ängste bei den einzelnen Therapien sind, untersuchte die britische Studie ebenfalls. Es kommt auf die Erfahrung des Arztes an Bei der Strahlentherapie, empfiehlt Wiegel, sollten Patienten die sogenannte bildgestützte, von denen sterben Patienten von Prostatakrebs Variante wählen, die mittlerweile zunehmend eingesetzt wird.

Eingriffe können die Potenz gefährden Schwieriger ist es, die Potenz zu erhalten. Einschätzung des Tumors ist von denen sterben Patienten von Prostatakrebs Solche Unsicherheiten ersparen sich Betroffene, die auf aktive Überwachung setzen.

Experte: Bei schwierigen Befunden besser Zweitmeinung Hundertprozentige Sicherheit bietet freilich auch das nicht. Aggressive Herde treffen mit multiparametrischer MRT Eine zuverlässigere Entscheidungshilfe bei der aktiven Überwachung könnte künftig eine relativ neue Methode bieten, die sogenannte multiparametrische MRT. Lesen Sie auch: Sexualität nach der Prostataoperation Muss ihre Prostata entfernt werden, leiden Männer danach oft unter Erektionsstörungen.

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